Einsamkeit

Demografischer Wandel und Einsamkeit

Rund 14,5 Prozent der Menschen in Nordrhein-Westfalen leiden unter Einsamkeit, einem Phänomen, das alle Generationen und Menschen in unterschiedlichsten Lebenslagen betrifft. Die Folgen von Einsamkeit sind vielfältig, von Depressionen bis hin zu Schlafstörungen und Herz-Kreislauf-Schäden. Hier finden Sie umfangreiche Informationen zum Thema, zu wissenschaftlichen Definitionen und zum Fünf-Säulen-Modell, mit dem sich die Landesregierung der Einsamkeit in Nordrhein-Westfalen entgegenstellt.

Du Wir Eins – Nordrhein-Westfalen gegen Einsamkeit.

Initiativen und Angebote gegen Einsamkeit

Hier finden Sie eine Übersicht zu verschiedenen Angeboten und Initiativen in Nordrhein-Westfalen. Damit haben Sie eine Anlaufstelle auch in Ihrer Nähe.

Angebot Institution Ort PLZ Straße und Hausnummer Telefon-Nr. Webseite Beschreibung
Freiwilligen-Zentrum Willich Caritasverband für die Region Kempen-Viersen e.V. Willich 47877 Hochstraße 67 02154 413270 Webseite

Das Freiwilligen-Zentrum Willich ist die Beratung- und Vermittlungsstelle zum bürgerschaftlichen Engagement in der Stadt Willich. Interessierte werden ausführlich zu den Möglichkeiten beraten, sich im Stadtgebiet und darüber hinaus zu engagieren. Freiwilliges Engagement ist sinnstiftend, ermöglicht soziale Kontakte und Teilhabe, strukturiert den Alltag und bietet vielfältige Möglichkeiten eigene Talente zu identifizieren, einzusetzen und zu entwickeln. Menschen bekommen Gelegenheit, Teil einer Gruppe zu werden. Das Freiwilligen-Zentrum vernetzt die Engagierten mit den Organisationen und Initiativen vor Ort und unterstützt gelingendes freiwilliges Engagement.

Außerdem bietet das Freiwilligen-Zentrum Willich eine Vielzahl an eigenen sozialen Projekten, in die freiwillige Mitarbeitende einbezogen werden. Dies sind unter anderem das Online-Möbel Projekt „Von mir zu dir“, der Willicher Weihnachtswunschbaum oder die Digital-Helfer.

Freizeittreff Freizeittreff - Caritas Coesfeld Dülmen 48249 Ostlandwehr 107 02594 78301-2721 Webseite

Offenes Angebot: Kino, bowlen, Kochen etc. vorrangig für Personen mit psych. Erkrankung.

Gesprächskreis für pflegende Angehörige Caritasverband Leverkusen e. V. Leverkusen 51375 Bergische Landstr. 86 0214 85542 444 Webseite

In diesem Gesprächskreis kommen pflegende Angehörige zusammen um sich über die Problemlagen der (meist) häuslichen Pflege und Betreuung auszutauschen. Dieser monatlich stattfindende Termin kann ebenso zu einer Prävention von Einsamkeit gezählt werden, da durch die Begleitung einer hauptamtlichen Mitarbeitenden Risikofaktoren bei den Teilnehmenden zeitnah erkannt werden können.

Kartenspielgruppe Rommé, Skat, Rummikub …. Kartenspielgruppe Rommé, Skat, Rummikub …. - Diakonie Bielefeld Bielefeld 33647 Uthmannstraße 13 0521 94239211 Webseite

Haben Sie Lust gemeinsam mit anderen Karten zuspielen gemütlich bei einer Tasse Kaffee? Einfach vorbeikommen und mitmachen. Auch Anfänger*innen sind herzlich willkommen. Jeweils: 14 tätig - donnerstags 13.00 – 15.30 Uhr (in geraden Kalenderwochen).

Offene Treffs gegen die Einsamkeit Familienbande, Familiennetzwerk Kamen e.V. Kamen 59174 Bahnhofstraße 46 02307 28505-10 Webseite

Plauderstündchen: Alle, die Lust haben, sich in netter Atmosphäre zu treffen, zu quatschen und zu lachen, sind herzlich zu unserem „Plauderstündchen gegen die Einsamkeit“ eingeladen.
Marktcafé: Immer nach dem Motto „wer rastet, der rostet“ überlegen wir uns unterschiedliche Dinge, die gemeinsam mehr Spaß als alleine machen.
Und jetzt alle: Offene Singabende nicht nur für Menschen mit demenziellen/kognitiven Beeinträchtigungen, sondernd auch für
Familie und Freunde.
Wind in den Haaren: Wir bieten Senior*innen die Möglichkeit, unsere Rikscha für Ausfahrten in und um Kamen zu buchen.
Offenes Trauercafé: Das Trauercafé wird durch qualifizierte Mitarbeitende des Kamener Hospiz e. V. begleitet und bietet Trauernden einen geschützten Raum, in dem sie das Erlebte mit anderen teilen und sich austauschen können.

Senior*innen-Internet-Café Senior*innen-Internet-Café - Diakonie Bielefeld Bielefeld 33647 Uthmannstraße 13 0521 94239211 Webseite

Jeden Dienstag findet das Senior*innen-Internet-Café statt von 9.30 – 12.30 Uhr. Gestartet wird um 9.30 Uhr mit einer Tasse Kaffee und netten Gesprächen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer untereinander. Von 10.15 Uhr – 11.00 Uhr erfahren die Gäste von Ehrenamtlichen jede Woche etwas Neues aus der Digitale Welt und können es gleich praktisch ausprobieren. Individuelle Fragen werden gern im Anschluss ab 11.00 Uhr beantwortet. Von 10.15 – 11.00 Uhr können Interessierte per Videotelefonie dabei sein.

Sonntagstreff in der Tagespflege Sonntagstreff in der Tagespflege - Diözesan-Caritasverband Paderborn Paderborn 33098 Am Stadelhof 15 Tel.: 05251 209276 Webseite

Viele Ältere gehen nach Corona nicht mehr viel raus. Die Tagespflege halten sie für sich nicht passend. Daher wird vom Caritasverband Soest in Lippstadt ein niedrigschwelliger Sonntagstreff mit Essen für die umliegenden älteren Menschen von der Tagespflege projekthaft angeboten. Ehrenamtliche wurden gefunden.

Stammtisch Caritas Coesfeld Coesfeld 48653 Osterwicker Straße 12 02541 7205-1042 Webseite

Offener Stammtisch für Menschen mit psychischen Erkrankungen im Café Central.

Tagespflege Flingern Tagespflege Flingern - Diakonie Düsseldorf Geschäftsbereich Leben im Alter Düsseldorf 40233 Platz der Diakonie 1 0211 91318670 Webseite

Anregende Gemeinschaft an einem oder mehreren Tagen die Woche. Abwechslungsreiche Aktivitäten.

Teestuben DRK-Kreisverband Essen e. V. Essen 45127 Kopstadtplatz 12 Webseite

Jeden Mittwoch von 14-18 Uhr treffen sich Seniorinnen und Senioren zum gemeinsamen Rätseln, Klönen und Kaffee trinken. Es wird lediglich Geld für den Kaffee gesammelt.

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Aktuelle Top-Meldungen

15.05.2024

Ministerpräsident Wüst: Aus einsamen Kindern und Jugendlichen dürfen keine einsamen...

Die drei Partner werden ihre Ressourcen bündeln, mit dem Ziel, die Einsamkeit bei jungen Menschen zu bekämpfen und ihre psychische Gesundheit zu stärken. Die Landesregierung sieht die Kooperation als wichtigen Schritt in der Bekämpfung der Einsamkeit bei jungen Menschen.

  • 1:35
  • Video: Land NRW

03.04.2024

Rikscha fahren, wertvolle Gespräche führen, neue Beziehungen entstehen lassen: Das alles bietet das Projekt „Flaniermobil – Radeln ohne Alter“ der Caritas Aachen. Ehrenamtliche Piloten fahren Seniorinnen und Senioren sowie andere Menschen, die nicht mehr selbst in die Pedale treten können, an ihr Ziel. Gemeinsam sammeln Passagiere und Piloten im Flaniermobil schöne Stunden – da bleibt keine Zeit für Einsamkeit.

  • 1:15
  • Video: Land NRW

27.02.2024

Um ältere Menschen in Kontakt und in einen Austausch zu bringen und gleichzeitig bereits die Jüngsten in unserer Gesellschaft für das Thema zu sensibilisieren, engagiert sich das Malteser-Projekt „Alter Falter“ in Münster gegen Einsamkeit. Ein gelungenes Beispiel für Unterstützung, Aufklärung und Kontaktaufnahme und nur eine von vielen Initiativen gegen Einsamkeit in Nordrhein-Westfalen.

Ministerpräsident Hendrik Wüst

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„Einsam kann sich jeder fühlen, unabhängig von Alter und Einkommen, vom Geschlecht oder sogar davon, wie viele Menschen man um sich herum hat.

Die wenigsten reden darüber, einsam zu sein und darunter zu leiden. Es scheint, als haftet dem Thema ein Stigma an. Mit gravierenden Folgen.

– Ministerpräsident Hendrik Wüst

Definition von Einsamkeit

Eine der renommiertesten Einsamkeitsforscherinnen, Frau Prof. Dr. Luhmann definiert Einsamkeit wie folgt: „Einsamkeit wird definiert als eine wahrgenommene Diskrepanz zwischen den gewünschten und den tatsächlichen sozialen Beziehungen.“

Man kann zum Beispiel allein sein, aber nicht einsam, aber auch unter Menschen sein und sich trotzdem einsam fühlen. Es kommt immer auf die Qualität der Verbindungen an.

Risikofaktoren

Erst in jüngster Zeit werden in der Einsamkeitsforschung neben individuellen Faktoren, die Einsamkeit auslösen können, zum Beispiel Arbeitslosigkeit, Armut, Migrationshintergrund, Partnerlosigkeit, einfache Bildung und gesundheitliche Einschränkungen, auch räumliche Faktoren (zum Beispiel Mangel an Grünflächen, Freizeitangeboten) in den Blick genommen. Einsamkeit ist aber keine rein soziale Frage. Einsamkeit ist ein Phänomen, das alle Menschen betreffen kann. Umso wichtiger ist es, die Risikofaktoren weiter zu erforschen.

Als Beschleuniger der Entwicklung kann die Covid-19 Pandemie gesehen werden. Während des ersten Lockdowns kam es beispielsweise zu einem sprunghaften Anstieg der einsamen Menschen in Deutschland. Während dieses Zeitraums waren 40, 1 Prozent der Menschen in Deutschland manchmal einsam.

Umso wichtiger ist es, die Risikofaktoren weiter zu erforschen.

Von Einsamkeit besonders betroffene Gruppen

Die Landesregierung wird alle von Einsamkeit Betroffenen ansprechen, unabhängig von Alter, Geschlecht oder sozialer Schicht. Denn Einsamkeit ist keine rein soziale Frage und auch keine reine Frage des Alters. Sie tritt in allen Altersgruppen auf. Vulnerable bzw. gefährdetste Gruppen sind unter anderem Jugendliche bzw. junge Erwachsene, ältere Menschen (älter als 75 Jahre), Alleinerziehende, Menschen in Umbruchsituationen und Menschen mit Migrationshintergrund.

Folgen von chronischer Einsamkeit

Im Abschlussbericht der Enquetekommission (PDF, 5 MB) heißt es, Einsamkeit könne genauso schädlich sein wie der Konsum von 15 Zigaretten am Tag, wie Alkoholmissbrauch oder Übergewicht. Das bedeutet, dass chronische Einsamkeit eine messbare Auswirkung auf die seelische und körperliche Gesundheit haben kann. Und Einsamkeit hat auch eine politische Dimension: Wer einsam ist, steht der Gesellschaft und auch unserer Demokratie distanzierter gegenüber. Deshalb ist es unserer aller Aufgabe, Einsamkeit zu begegnen.

Die Stabstelle I P 3 „Demografischer Wandel und Einsamkeit“ wurde im Oktober 2022 im Geschäftsbereich des Ministerpräsidenten geschaffen, um dieser gesamtgesellschaftlichen Aufgabe – der Eindämmung von Einsamkeit – Rechnung zu tragen. Dem Kampf gegen Einsamkeit hat die nordrhein-westfälische Landesregierung damit erstmals Priorität auf der politischen Agenda eingeräumt. Damit ist Nordrhein-Westfalen bundesweit Vorreiter.

Fünf-Säulen-Modell

Mit einem Fünf-Säulen-Modell und unter Einbindung von Wissenschaft und anderen Akteuren begegnen wir Einsamkeit in unserem Land.

Fünf-Säulen-Modell gegen Einsamkeit

1. Säule: Phänomen Einsamkeit weiter erschließen

Die Zahl der Menschen in Nordrhein-Westfalen, die unter Einsamkeit leiden, hat während der Pandemie zugenommen. Es ist davon auszugehen, dass von diesem Anstieg Jugendliche und junge Erwachsene sowie Eltern kleiner Kinder besonders betroffen sind. Neben der Gruppe der älteren Menschen (älter als 75 Jahre) sind Jugendliche und junge Erwachsene besonders häufig von erhöhtem Einsamkeitsempfinden betroffen. Über das Einsamkeitsempfinden, Risikofaktoren und Schutzmechanismen bei Jugendlichen und jungen Erwachsene ist hingegen noch wenig bekannt. In vielen Ländern, in denen Strategien gegen Einsamkeit entwickelt werden, stehen vor allem ältere Menschen als Zielgruppe im Fokus. Maßnahmen zur Einsamkeitsprävention bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen gibt es bisher sehr wenig.

Deshalb braucht es insbesondere mehr wissenschaftliche Daten zum Anstieg von Einsamkeit bei der jungen Generation und ihren Ursachen. Die Landesregierung wird unter anderem eine Studie in Auftrag geben, die den Anstieg von Einsamkeit bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen untersucht, um gezielt früh wirksame Strategien zur Prävention bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu entwickeln. Neben der neuen Fokussierung auf die junge Generation wird die Landesregierung die Zielgruppe der älteren Menschen und weiterer vulnerabler Gruppen parallel im Blick behalten. Im Fokus steht dabei die Einsamkeitsprävention. Die Landesregierung wird sich kontinuierlich weiter mit Expertinnen und Experten austauschen und auf dessen Grundlage zielgenaue Maßnahmen (weiter-)entwickeln.

2. Säule: Sensibilisieren der Öffentlichkeit

Als zweite Säule soll durch gezielte Öffentlichkeitsarbeit weiter sensibilisiert und enttabuisiert werden. Die Botschaft ist: Jede und Jeder kann etwas gegen Einsamkeit tun – schon mit kleinen Gesten. Die Landesregierung hat Ende 2022 die Stabstelle Einsamkeit in der Staatskanzlei eingesetzt. Die Stabstelle arbeitet ressortübergreifend und übernimmt zentrale Koordinationsaufgaben. Sie sorgt für weitere Vernetzung innerhalb der Landesregierung und außerhalb mit Initiativen, Organisationen und gesellschaftlichen Gruppen, die sich der Eindämmung von Einsamkeit verschrieben haben. Im Dezember 2022 hatte sich der Ministerpräsident zum Auftakt der Arbeit der Stabstelle mit Expertinnen und Experten und Landtagsabgeordneten, die Teil der Enquete-Kommission waren, über das Thema und seine Herausforderungen ausgetauscht. Diesen Dialog mit Expertinnen und Experten wird der Ministerpräsident kontinuierlich fortsetzen.

Zum Sensibilisieren gehört auch der Besuch von Initiativen, um die öffentliche Wahrnehmung zum Thema Einsamkeit zu stärken und bestehende Hilfs- und Unterstützungsangebote bekannter zu machen (Beispiel: Hospitanz des Ministerpräsidenten bei der Einsamkeitshotline für Ältere Menschen „Silbernetz“ am 2. Juni 2023 in dem zentrum-plus der AWO Düsseldorf). Auch eine Einsamkeitskonferenz mit Expertinnen und Experten wie Betroffenen soll einberufen werden.

3. Säule: Identifikation von Best Practices

Die Landesregierung wird bestehende Projekte und Initiativen zur Einsamkeitsbekämpfung und Einsamkeitsprävention in Nordrhein-Westfalen auf einer Online-Plattform zusammenführen – für eine bessere Vernetzung und für bessere Zugänge für Betroffene, Beteiligte und Interessierte. Dabei sucht die Landesregierung den engen Dialog mit dem Bund und den anderen Ländern. Auch der Erfahrungsaustausch mit Japan, den Niederlanden, und Großbritannien steht im Vordergrund, die mit eigenen Ministerien bzw. Kampagnen Vorreiter bei der Eindämmung von Einsamkeit sind. So hat Ministerpräsident Hendrik Wüst im Juni 2023 während seiner Reise nach Japan gezielt Gespräche zum Thema Einsamkeit geführt und Initiativen, die Einsamkeit bekämpfen, besucht.

4. Säule: Entwicklung niederschwelliger Maßnahmen

Die Landesregierung wird zudem die Zusammenarbeit mit bereits bestehenden Initiativen stärken, eigene niedrigschwellige Maßnahmen weiterentwickeln und Neue anstoßen. Durch die Bündelung von bereits bestehenden Maßnahmen unter Einbindung aller Resorts will die Landesregierung erreichen, dass das Thema Einsamkeitsprävention stärker in den in Frage kommenden Förderprogrammen des Landes verankert und damit eine Weiterentwicklung der Hilfsinfrastruktur möglich wird. Das Ziel ist die Schaffung eines Aktionsplans gegen Einsamkeit.

5. Säule: Unterstützung von Aktiven und Ehrenamtlichen vor Ort

Ehrenamtlich engagierte Menschen leisten in Nordrhein-Westfalen bereits einen wichtigen Beitrag zur Bekämpfung von Einsamkeit. Sie will die Landesregierung weiter stärken und fördern. Sport und Ehrenamt sind dabei wichtige Pfeiler, um ein starkes Bündnis gegen Einsamkeit zu schmieden.

Studie „Einsamkeit unter Jugendlichen in Nordrhein-Westfalen nach der Pandemie“

Einsamkeit unter Jugendlichen in Nordrhein-Westfalen nach der Pandemie

24.11.2023

Prof. Dr. Maike Luhmann et al. (2023)

Einsamkeit wurde lange Zeit vor allem als ein Problem des hohen Alters betrachtet. Doch mit der CO- VID-19-Pandemie wurde vielen bewusst, dass Einsamkeit Menschen jeden Alters treffen kann. Besonders stark scheinen die Auswirkungen der Pandemie für Jugendliche und junge Erwachsene zu sein. Mit dieser von der Staatskanzlei Nordrhein-Westfalens (NRW) beauftragten Studie sollen einige Lücken im empirischen Forschungsstand zu Jugendlichen und jungen Erwachsenen geschlossen werden, mit einem besonderen Fokus auf NRW.

  • 0:44
  • Video: Land NRW

24.11.2023

Ruhr-Universität Bochum

  • 2:00
  • Video: Land NRW

24.11.2023

Psychologin und Podcasterin

„Menschen fehlt Gesellschaft
und der Gesellschaft fehlen Menschen.“

– Ministerpräsident Hendrik Wüst

Kontaktdaten „Stabsstelle Demografischer Wandel, Einsamkeit“

Um dem wachsenden Phänomen der Einsamkeit besser begegnen zu können, hat die Landesregierung als erstes und einziges Bundesland die „Stabsstelle Demografischer Wandel, Einsamkeit“ im Geschäftsbereich des Ministerpräsidenten eingerichtet. Damit setzen wir eine der zentralen Handlungsempfehlungen der Enquetekommission um.

Sina Breitenbruch-Tiedtke
Referatsleiterin
Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen
Stabsstelle Demografischer Wandel, Einsamkeit
Horionplatz 10
40213 Düsseldorf

Telefon: 0211 / 837-1302

Marc Zabel
Referent
Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen
Stabsstelle Demografischer Wandel, Einsamkeit
Horionplatz 10
40213 Düsseldorf

Telefon: 0211 / 837-1675