Digitales Pandemiemanagement

Wirtschafts- und Digitalminister Pinkwart und Oberbürgermeisterin Reker besuchen Start-up Railslove in Köln und treiben digitales Pandemiemanagement voran

13. August 2021

Pinkwart: Für ein erfolgreiches digitales Pandemiemanagement müssen Land, Kommunen und lokale digitale Community eng zusammenarbeiten

Minister Prof. Dr. Andreas Pinkwart hat in Köln gemeinsam mit Oberbürgermeisterin Henriette Reker das IT-Unternehmen Railslove besucht. Der Mitgründer und Geschäftsführer Jan Kus engagiert sich mit seinem Unternehmen in vielfältiger Weise für das digitale Pandemiemanagement.

 
Das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie teilt mit:

Wirtschafts- und Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart hat am heutigen Tag (13. August 2021) in Köln gemeinsam mit Oberbürgermeisterin Henriette Reker das IT-Unternehmen Railslove besucht. Der Mitgründer und Geschäftsführer Jan Kus engagiert sich mit seinem Unternehmen in vielfältiger Weise für das digitale Pandemiemanagement. Railslove arbeitet eng mit dem Land Nordrhein-Westfalen und der Stadt Köln zusammen, unter anderem bei der App „Meine Checkins“ und der technischen Anbindung der Gateway-Lösung IRIS connect.
 
Digitalminister Pinkwart: „Nur wenn alle an einem Strang ziehen, kann digitales Pandemiemanagement Erfolg haben. Hier in Köln sieht man, wie digitale Tools dabei helfen können, wieder zu einem normalen Zusammenleben zurückzukehren, wenn es als Gemeinschaftaufgabe von Land, Kommunen und der lokalen digitalen Community verstanden wird. Wir müssen die Vernetzung dieser Akteure vorantreiben, damit wir auf eine erneute Verschlechterung der pandemischen Lage gut vorbereitet sind.“
 
Das Land Nordrhein-Westfalen und die Stadt Köln vertreten im Bereich der digitalen Kontaktnachverfolgung den Grundsatz der Anbieterpluralität. Dabei werden sie von Digital-Unternehmern wie Kus unterstützt. Kus und Railslove sind Mitbegründer der Initiative „Wir für Digitalisierung“, die sich dafür einsetzt, möglichst viele Kontaktnachverfolgungs-Apps an die vom Land bereitgestellte Gateway-Lösung IRIS connect anzuschließen. IRIS connect ist in Köln bereits implementiert und ermöglicht den sicheren Datenaustausch der Gesundheitsämter mit einer Vielzahl von Kontaktnachverfolgungs-Lösungen, ohne dass der Arbeitsaufwand für die Gesundheitsämter steigt.
 
Oberbürgermeisterin Reker: „Köln ist eine digitale Stadt und wir wollen noch digitaler werden. Deshalb ist es nur konsequent, dass bei uns Digitalisierung fester Bestandteil des Pandemiemanagements war und ist. Dabei haben wir von Anfang an Wert darauf gelegt, dass wir einen digitalen Gesamtprozess und keine isolierten Bausteine benötigen und dass es spürbare Mehrwerte gibt. Digitalisierung ist schließlich kein Selbstzweck. Ich bin froh, dass wir in Köln eine bunte und gut funktionierende Startup-Landschaft haben, denn mir ist es immer wichtig, die eigene Werkbank um externe Expert*innen zu verlängern.“
 
Auch die von Railslove im Auftrag der Stadt Köln entwickelte App „Meine Checkins“ setzt auf Pluralität und dient als Schnittstelle verschiedener Kontaktnachverfolgungssysteme: Die Nutzerinnen und Nutzer müssen persönliche Daten nur einmal eingeben – ganz unabhängig davon, welches System der digitalen Kontaktnachverfolgung der Einrichtungsbetreiber nutzt, sofern es an „Meine Checkins“ angebunden ist.
 
Minister Pinkwart nutzte den Besuch in Köln für die Vorstellung weiterer Initiativen des Landes, um die Vernetzung und das Zusammenwirken der Kommunen und Tech-Unternehmen im digitalen Pandemiemanagement zu stärken. Das Land wird unter anderem die bestehenden Formate für den Austausch mit Kommunen und der digitalen Community um eine digitale Kollaborationsplattform ergänzen. Weitere Infos und den Zugang finden Sie hier: https://www.it.nrw/digital-gestuetztes-pandemiemanagement
 
Außerdem fand Anfang August unter dem Motto „Pluralität, Austausch, Anschluss, IRIS“ eine digitale Informationsveranstaltung unter der Schirmherrschaft des Landesbeauftragten für Informationstechnik, Prof. Dr. Andreas Meyer-Falcke, statt. Über 30 verschiedene Anbieter von Apps zur Kontaktnachverfolgung haben teilgenommen und Interesse am Anschluss an das IRIS-Gateway gezeigt.

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