Wie wollen wir in Zukunft leben? Landesregierung stellt den Entwurf der Nachhaltigkeitsstrategie vor

Öffentliche Konsultation gestartet / Umweltminister Oliver Krischer lädt zu breiter Beteiligung ein

4. Dezember 2025
Eine Familie fährt mit Fahrrädern über einen Asphaltweg zwischen grünen Wiesen und Büschen.

Nordrhein-Westfalen steht vor großen Zukunftsaufgaben: klimafeste Städte, saubere Gewässer, sichere Mobilität und wirtschaftliches Handeln, das Ressourcen schont. Die neue Nachhaltigkeitsstrategie.NRW 2026 nimmt diese und viele weitere Themen unseres Alltags in den Blick – und bündelt sie zu einem klaren Ziel.

Umwelt, Naturschutz und Verkehr

Nordrhein-Westfalen steht vor großen Zukunftsaufgaben: klimafeste Städte, saubere Gewässer, sichere Mobilität und wirtschaftliches Handeln, das Ressourcen schont. Die neue Nachhaltigkeitsstrategie.NRW 2026 nimmt diese und viele weitere Themen unseres Alltags in den Blick – und bündelt sie zu einem klaren Ziel: Nordrhein-Westfalen in wirtschaftlich anspruchsvollen Zeiten vom klassischen Industrieland zu einem nachhaltigen und klimaneutralen Industrieland weiterzuentwickeln. 

Bei der 11. Nachhaltigkeitstagung.NRW in Mülheim an der Ruhr stellte die Landesregierung den Entwurf für die Nachhaltigkeitsstrategie vor und startete die landesweite öffentliche Beteiligung. Rund 550 Teilnehmende aus Verwaltung, Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft diskutierten bei der Tagung über die sechs neuen Transformationsbereiche, die künftig die Nachhaltigkeitspolitik in Nordrhein-Westfalen leiten sollen. 

Erstmals definiert das Land damit sechs Themenfelder, in denen Fortschritte besonders relevant sind und die unmittelbar den Alltag der Menschen in Nordrhein-Westfalen betreffen:

  • Lebensqualität, Gesundheit und gesellschaftliches Miteinander
  • Klimaschutz, Energie und Wärme
  • Mobilität und Transport
  • Industrie und Kreislaufwirtschaft
  • Klimaanpassung, Natur und Ressourcen
  • Bildung und Teilhabe

Die Nachhaltigkeitsstrategie.NRW 2026 bildet den Rahmen, mit dem Nordrhein-Westfalen einen wirksamen Beitrag zu den 17 globalen Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen leisten will, die bis 2030 erreicht werden sollen. Der Entwurf unter Federführung des Umweltministeriums wurde so bereits vom Landeskabinett für die Beteiligung der Öffentlichkeit freigegeben.

„Die 17 Nachhaltigkeitsziele der UN sind eine Leitlinie für unsere Politik. Sie zeigen, dass eine gerechte und ökologische Welt möglich ist. Mit dieser Strategie legt das Land fest, wo wir verbindlich vorangehen und welche Projekte Priorität haben. Wichtig ist, dass dieser Plan nicht im stillen Kämmerlein entsteht: Alle Menschen in Nordrhein-Westfalen sind eingeladen, den Entwurf kritisch zu prüfen und ihre Vorschläge einzubringen“, erklärte Umweltminister Oliver Krischer.

Die öffentliche Beteiligung läuft bis zum 31. Januar 2026. Der Entwurf kann online eingesehen, kommentiert und bewertet werden. Die Rückmeldungen fließen anschließend in die finale Fassung ein, über die das Landeskabinett im Frühjahr 2026 entscheiden soll.

Link zur Befragung und zu weiteren Informationen:

https://url.nrw/Nachhaltigkeitsstrategie.NRW-2026   

Hintergrund zur Tagung

Die 11. Nachhaltigkeitstagung.NRW stand unter dem Motto „NRW.2030 – Gemeinsam. Nachhaltig. Handeln.“ Impulse, Themenforen und Diskussionen setzten Akzente zur Transformation in Nordrhein-Westfalen. Ein Markt der Möglichkeiten zeigte Projekte und Initiativen aus Kommunen, Wirtschaft und Zivilgesellschaft. Ein Höhepunkt war die Verleihung des „WestDerby Zukunft – NRW Umwelt-Edition“, mit der das Land herausragende Vorbilder aus dem Sportbereich würdigte.

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