28 Millionen Euro für die Stärkung der Kreislauf- und Umweltwirtschaft in Nordrhein-Westfalen
Land und EU fördern innovative Projekte für Ressourceneffizienz, zirkuläre Produktion und Umweltwirtschaft in kleinen und mittleren Unternehmen
Rund 28 Millionen Euro stellen Nordrhein-Westfalen und die Europäische Union für drei neue Fördermaßnahmen zur Verfügung, die Unternehmen und Forschungseinrichtungen beim Übergang zu einer klimafreundlichen und ressourcenschonenden Wirtschaft unterstützen. Mit „Ressource.NRW“, „Zirkuläre Produktion“ und „ZukunftUmweltwirtschaft.NRW“ sollen anwendungsorientierte Projekte gefördert werden, die Materialien im Kreislauf halten, Ressourcen und Umwelt schonen und ökologische Innovationen schneller in den Markt bringen.
Rund 28 Millionen Euro stellen Nordrhein-Westfalen und die Europäische Union für drei neue Fördermaßnahmen zur Verfügung, die Unternehmen und Forschungseinrichtungen beim Übergang zu einer klimafreundlichen und ressourcenschonenden Wirtschaft unterstützen. Mit „Ressource.NRW“, „Zirkuläre Produktion“ und „ZukunftUmweltwirtschaft.NRW“ – finanziert aus dem EFRE/JTF-Programm NRW – sollen anwendungsorientierte Projekte gefördert werden, die Materialien im Kreislauf halten, Ressourcen und Umwelt schonen und ökologische Innovationen schneller in den Markt bringen.
Wirtschafts- und Klimaschutzministerin Mona Neubaur betont die Bedeutung der neuen Förderung für die Wettbewerbsfähigkeit des Industriestandortes: „Kreislaufwirtschaft ist ein starkes Zukunftsversprechen für gute Arbeit und Wachstum. Die Umweltwirtschaft zeigt längst, dass ökologische Innovationen nicht nur Ressourcen schonen, sondern echte Jobs schaffen. In Nordrhein-Westfalen arbeiten heute Hunderttausende in Bereichen wie Recycling, nachhaltiger Produktion und GreenTech, mehr als einst im Steinkohlebergbau. Wenn Unternehmen neue zirkuläre Geschäftsmodelle entwickeln und Materialien hochwertig wiederverwerten, stärken wir die Wettbewerbsfähigkeit unseres Industriestandorts, erschließen neue Wertschöpfung und schaffen sichere und zukunftsfähige Beschäftigungsperspektiven im Land.“
Umweltminister Oliver Krischer stellt die ökologische Wirkung der Programme heraus: „Mit unserer Förderung machen wir deutlich: Eine moderne Wirtschaft denkt Ressourcen neu. Indem wir Unternehmen beim Schritt in die Kreislauf- und Umweltwirtschaft unterstützen, stärken wir nicht nur den Umweltschutz, sondern auch die technologische Souveränität und Innovationskraft in Nordrhein-Westfalen.“
Gezielte Förderung für nachhaltige Wertschöpfung in Nordrhein-Westfalen: Nordrhein-Westfalen bündelt mit den folgenden Fördermaßnahmen gezielte Impulse für eine zukunftsfähige, ressourceneffiziente und kreislauforientierte Wertschöpfung in kleinen und mittleren Unternehmen.
Ressource.NRW – Investitionen in ressourceneffiziente Technologien
Gefördert werden Investitionen wie bisher in neue und innovative Technologien, die einen wesentlichen Beitrag zur Ressourceneffizienz leisten – und das ist neu: gefördert werden nun auch Technologien, die eine wesentliche THG-Einsparung bewirken. Antragsberechtigt sind kleine und mittlere Unternehmen (KMU) aller Branchen. Die Antragstellung ist bis zum 30. Juni 2026 möglich.
Zirkuläre Produktion – Kreislauforientierte Lösungen für Produktion und Wertschöpfung
Der Aufruf unterstützt kleine und mittlere Unternehmen dabei, kreislauforientierte Prototypen für Maschinen, Produkte und Prozesse zu entwickeln. Ziel ist es, industrielle Wertschöpfung so zu gestalten, dass Materialien möglichst lange im Kreislauf bleiben, Produkte langlebiger und reparierbarer und Rohstoffe effizient genutzt werden. In diesem Förderangebot können Anträge bis zum 29. April 2026 gestellt werden.
ZukunftUmweltwirtschaft.NRW – Förderung von umwelt- und ressourcenschonenden Technologien
Das Förderprogramm ZukunftUmweltwirtschaft.NRW soll KMU gezielt befähigen, eigene Produkte, Dienstleistungen und Verfahren in den Bereichen der umweltschonenden und ressourceneffizienten Technologien weiterzuentwickeln und branchenweite Trends maßgeschneidert aufzugreifen. Gefördert werden Vorhaben von der angewandten Forschung bis zu Prototypen und Demonstratoren. Projektskizzen können bis zum 30. April 2026 eingereicht werden.
In den Förderangeboten Zirkuläre Produktion und ZukunftUmweltwirtschaft.NRW werden ausschließlich innovative, neue und wegweisende Vorhaben angesprochen, die die Ziele der EU-Verordnung „Strategische Technologien für Europa“ (STEP) erfüllen. Sie sollen die Entwicklung bzw. Herstellung umweltschonender oder ressourceneffizienter Technologien unterstützen, entsprechende Wertschöpfungsketten in der EU sichern oder die Abhängigkeiten der Europäischen Union verringern.
Hintergrund
Für zukunftsweisende, nachhaltige und innovative Vorhaben in Nordrhein-Westfalen stehen aus dem EFRE/JTF-Programm NRW 2021- 2027 EU-Mittel in Höhe von 1,9 Milliarden Euro des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) und des Just Transition Fund (JTF) zur Verfügung. Hinzu kommen eine Ko-Finanzierung des Landes Nordrhein-Westfalen und Eigenanteile der Projekte. Unterstützt werden Vorhaben aus den Themenfeldern Innovation, Nachhaltigkeit, Mittelstandsförderung, Lebensqualität, Mobilität, Strukturwandel in Kohlerückzugsregionen sowie strategische Technologien und Wettbewerbsfähigkeit. Weitere Informationen finden Sie unter www.efre.nrw.
Weitere Informationen:
Ressource.NRW
www.efre.nrw/einfach-machen/foerderung-finden/ressourcenrw
Zirkuläre Produktion
https://www.efre.nrw/einfach-machen/foerderung-finden/zirkulaere-produktion
ZukunftUmweltwirtschaft.NRW
www.efre.nrw/einfach-machen/foerderung-finden/zukunftumweltwirtschaftnrw
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