2.000 Euro für Naturschutz vor Ort – Umweltschecks gehen in die zweite Runde

Neue Ausschreibung startet am „Tag des Artenschutzes“

2. März 2026
Klimaschutz Umweltschutz Nachhaltigkeit

Ob Blühfläche im Wohnviertel oder naturnaher Schulhof: Mit den Umweltschecks „Naturschutz“ unterstützt das Land Nordrhein-Westfalen konkrete Projekte für mehr Artenvielfalt. Ab sofort können sich engagierte Privatpersonen, Fördervereine und Initiativen um einen von bis zu 1.000 Schecks bewerben.

Umwelt, Naturschutz und Verkehr

Ob Blühfläche im Wohnviertel oder naturnaher Schulhof: Mit den Umweltschecks „Naturschutz“ unterstützt das Land Nordrhein-Westfalen konkrete Projekte für mehr Artenvielfalt. Ab sofort können sich engagierte Privatpersonen, Fördervereine und Initiativen um einen von bis zu 1.000 Schecks bewerben. Damit fördert das Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr unbürokratisch Maßnahmen, die die Natur schützen, Lebensräume verbessern oder Menschen für den lokalen und regionalen Natur- und Artenschutz begeistern. Pro Vorhaben stehen bis zu 2.000 Euro zur Verfügung.

Zum „Tag des Artenschutzes“ am 3. März setzt das Land damit ein deutliches Zeichen für den Erhalt unserer biologischen Vielfalt. Der Aktionstag macht jedes Jahr darauf aufmerksam, wie wichtig der Schutz bedrohter Tier- und Pflanzenarten und ihrer Lebensräume ist. Die Umweltschecks leisten hierzu einen konkreten Beitrag vor Ort: Sie stärken das Engagement von Bürgerinnen und Bürgern und fördern praktische Maßnahmen, die Artenvielfalt sichtbar und erlebbar machen.

In diesem Jahr möchte das Ministerium besonders auch Schulen mit dem Angebot ansprechen. Über den Förderverein, die Biologie-Lehrer oder engagierte Eltern können sie eigene Projektideen einreichen. Ziel ist es, Kinder und Jugendliche frühzeitig für Natur- und Artenschutz zu gewinnen und Schulgelände als Lern- und Lebensräume weiterzuentwickeln. Damit reagiert das Ministerium auf die große Resonanz des Förderprogramms „Coole Schulhöfe für Nordrhein-Westfalen“. Mit den Umweltschecks können beispielsweise in Schulgärten Mini-Biotope, Beete mit heimischen und insektenfreundlichen Pflanzen, Insektenhotels oder Hecken aus standortgerechten Sträuchern angelegt werden. Auch das Entsiegeln von Flächen, Nist- und Fledermauskästen oder Artenschutz-Projekte für den Biologie-Unterricht sind möglich. Dadurch werden ökologische Zusammenhänge im Schulalltag erlebbar.

Umweltminister Oliver Krischer: „Wir haben im vergangenen Jahr schon viele gute Ideen aus Schulen erhalten. Dieses Engagement wollen wir verstärken – im Quartier, im Verein oder eben auf dem Schulhof. Die Umweltschecks sind ein niedrigschwelliges Angebot, um die ehrenamtliche Arbeit, die an allen Ecken und Enden unseres Landes für den Naturschutz geleistet wird, zu fördern.“

Hinweise zur Antragstellung

Anträge können von Privatpersonen, Organisationen, Stiftungen und Vereinen online bis zum 30. September 2026 auf förderung.nrw eingereicht werden. Mit der Umsetzung der Maßnahme darf erst nach Antragstellung und Bewilligung begonnen werden. Alle Vorhaben müssen bis zum Jahresende abgeschlossen werden.

Mit den Umweltschecks „Naturschutz“ setzt das Land Nordrhein-Westfalen ein starkes Zeichen für bürgerschaftliches Engagement und praktische Maßnahmen vor Ort. Ziel ist es, gemeinsam die biologische Vielfalt zu erhalten und das Bewusstsein für die Bedeutung intakter Natur zu stärken.

Weitere Informationen 

Hier geht’s zur Antragsstellung: förderung.nrw Online-Antragsverfahren Login

Weitere Informationen zu Umweltschecks: www.umweltschecks.nrw.de  
Fotos und Informationen zum Artenschutz in Nordrhein-Westfalen: https://www.umwelt.nrw.de/themen/naturschutz/natur/biologische-vielfalt-und-biodiversitaetsstrategie-nrw/artenhilfsprogramme

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