Leitmarktwettbewerb IKT.NRW – Land und EU geben 15 Millionen Euro für zehn Projekte

19. Juni 2018
Prof. Dr. Andreas Pinkwart, Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie

Ob Einzelhandel, Operationssaal oder beim autonomen Fahren – in diesen und vielen anderen Bereichen kommen die zehn Projekte der dritten Runde des Leitmarktwettbewerbes IKT.NRW zum Einsatz.

Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie

Ob Einzelhandel, Operationssaal oder beim autonomen Fahren – in diesen und vielen anderen Bereichen kommen die zehn Projekte der dritten Runde des Leitmarktwettbewerbes IKT.NRW zum Einsatz. Dabei kommen neueste digitale Methoden und Konzepte wie das Internet der Dinge, künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen zur Anwendung. Eine unabhängige Jury hat die Vorhaben aus der Informations- und Kommunikationstechnologie jetzt zur Förderung vorgeschlagen. Es sind insgesamt 49 Partner beteiligt, darunter Unternehmen, Forschungseinrichtungen, Hochschulen und Sozialeinrichtungen.
 
Wirtschafts- und Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart: „Ich freue mich auf die Ergebnisse der vielversprechenden Vorhaben für die digitale Zukunft in Nordrhein-Westfalen. Insbesondere an der Schnittstelle zwischen Informations- und Kommunikationstechnologien und anderen Branchen wie Gesundheitswirtschaft, Automotive und Handel zeigt sich die Stärke unserer Wirtschaft. Mit dem Leitmarktwettbewerb IKT.NRW stärkt Nordrhein-Westfalen eine Schlüsselbranche der Digitalisierung.“
 
Mit dem Leitmarktwettbewerb IKT.NRW stärkt Nordrhein-Westfalen eine Schlüsselbranche der Digitalisierung. Zu Schwerpunktthemen wie Cyber Physical Systems, Industrie 4.0, IT-Sicherheit, künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen hat das Auswahlgremium nach Ideen und Konzepten für die anstehenden Herausforderungen in Wirtschaft und Gesellschaft gesucht.
 
Die geplante Fördersumme für die von der Jury benannten Projekte setzt sich aus gut zehn Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) und rund fünf Millionen Euro aus Landesmitteln zusammen. Weitere sechs Millionen Euro tragen die Projektpartner zur Finanzierung bei. Informationen zu weiteren EFRE-Förderprojekten finden Sie unter: www.efre.nrw.de.

Die Gewinnerprojekte und Verbundpartner sind:

SET CPS
Simultanes Entwickeln und Testen von CPS am Anwendungsbeispiel eines elektrisch angetriebenen autonomen Fahrzeugs
dSPACE GmbH, Paderborn
Institut für Industriemathematik der Universität Paderborn
e.GO Mobile AG, Aachen
 
ExtrA
Entwicklung simulationsgestützter Assistenten für die Extrusion
SHS plus GmbH, Oberhausen
IANUS Simulation GmbH, Dortmund
Lehrstuhl für Kunststoffverarbeitung der Universität Paderborn
ON4OFF
Stärkung des Kundendialogs im regionalen Einzelhandel durch Machine Learning
IN-telegence GmbH, Köln
Forschungszentrum Jülich GmbH
adesso AG, Dortmund
Stadt-Parfümerie Pieper GmbH, Herne
The Ruhr Institute for Software Technology, Universität Duisburg-Essen
Fachbereich Textil- und Bekleidungstechnik der Hochschule Niederrhein, Krefeld
AppSecure.NRW
Security-by-Design von Java-basierten Applikationen
Fraunhofer Gesellschaft (IEM), Paderborn
Connext Communikation GmbH, Paderborn
adesso mobile solutions GmbH, Dortmund
AXA Konzern, Köln
Pflegemarktplatz 4.0
Smart Care Service
VIVAI Software AG, Dortmund Fachhochschule, Dortmund
inHaus GmbH, Duisburg
Sozialwerk St. Georg e.V., Gelsenkirchen
EBZ Business School GmbH, Bochum
DigitalCMM
Entwicklung eines digitalen Koordinatenmessgerätes zur virtuellen Prüfung der Bauteilqualität zur Reduktion von Prüfkosten
Fraunhofer Gesellschaft (IPT), Aachen oculavis GmbH, Aachen
BCT Steuerungs- und DV-Systeme GmbH, Dortmund
Point 8 GmbH, Dortmund
Camaix GmbH, Eschweiler
 
PhysiX-CAM Entwicklung eines digitalen Zwillings bei der Fräsbearbeitung auf Basis von physikalischen Simulationen Fraunhofer Gesellschaft (IPT), Aachen
ModuleWorks GmbH, Aachen
AixPath GmbH, Aachen
Glassist
Smart-Glass-based Assistance Systems for Machine Tools
Nuromedia GmbH, Köln
Fraunhofer Gesellschaft (IPT), Aachen
oculavis GmbH, Aachen
Innolite GmbH, Aachen
PriMed Prozessoptimierung durch integrierte Medizinprodukte in OP und Klinik SurgiTAIX AG, Herzogenrath
IT4process GmbH, Herzogenrath
Lehrstuhl für Medizintechnik der RWTH Aachen
Klinik für Orthopädie, Klinik für Anästhesiologie, Klinik für Neurochirurgie und OP-Management des Universitätsklinikums Aachen
Docs in Clouds GmbH, Aachen
Beger Design, Köln
Localite GmbH, Sankt Augustin
TechRad
Entwicklung eines autonomen Technologie-Scouting-Radars für kleine und mittlere Unternehmen
FIR an der RWTH Aachen e.V.
KEX Knowledge Exchange AG, Aachen
RapidMiner GmbH, Dortmund
DWF Germany Rechtsanwaltsgesellschaft mbH, Köln
i2solutions GmbH, Stolberg

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