Nordrhein-Westfalen und Fukushima bauen Zukunftspartnerschaft aus

Ministerin Neubaur und Gouverneur Uchibori vereinbaren Fortsetzung der Kooperation bei Erneuerbaren Energien, Wasserstoff und Medizintechnik

15. Januar 2026
PHB Neubaur, Mona - neutral, vor Flaggen (2022)

Die Stellvertretende Ministerpräsidentin und Wirtschaftsministerin Mona Neubaur und der Gouverneur der Präfektur, Masao Uchibori, unterzeichneten dazu eine gemeinsame Absichtserklärung (sogenanntes Memorandum of Understanding).

Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie

Nordrhein-Westfalen und die japanische Partnerpräfektur Fukushima setzen ihre erfolgreiche Zusammenarbeit fort. Die Stellvertretende Ministerpräsidentin und Wirtschaftsministerin Mona Neubaur und der Gouverneur der Präfektur, Masao Uchibori, unterzeichneten dazu eine gemeinsame Absichtserklärung (sogenanntes Memorandum of Understanding). Beide Seiten vertiefen damit die langjährige Partnerschaft und setzen neue Impulse für die engen wirtschaftlichen Beziehungen und den Technologieaustausch in den Bereichen Erneuerbare Energien, Wasserstoff und Ammoniak sowie Medizintechnik.

Wirtschafts- und Klimaschutzministerin Mona Neubaur: „In unruhigen Zeiten und unter stetig wachsenden internationalen Druck wird es immer wichtiger, Partnerschaften mit demokratischen Partnern auszubauen. Unsere Zusammenarbeit mit Fukushima zeigt, wie internationale Kooperation ganz konkret wirkt: Sie eröffnet neue Chancen für unsere Unternehmen, stärkt Forschung und Innovation und bringt saubere Energie schneller in die Anwendung. Gemeinsam arbeiten wir an Lösungen für eine sichere, bezahlbare Energieversorgung und an moderner Medizintechnik – davon profitieren Menschen und Betriebe in Nordrhein-Westfalen genauso wie in Fukushima.“

Gouverneur der Präfektur Fukushima, Masao Uchibori: „Auf Grundlage des Memorandums arbeiten die Förderorganisationen der Präfektur Fukushima und Nordrhein-Westfalens enger zusammen, um die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen zu stärken. Mit der Erneuerung der Partnerschaft soll neben dem Austausch zwischen Unternehmen auch die Zusammenarbeit zwischen Forschungseinrichtungen und Forschenden stärker gefördert werden. Die neue dreijährige Partnerschaft hat das Ziel, den Austausch zwischen beiden Regionen weiter zu beleben.“

Die Kooperation mit der Präfektur Fukushima entstand aus dem Bemühen der Landesregierung, die Präfektur nach der sogenannten Dreifachkatastrophe im Jahr 2011 beim Wiederaufbau und der wirtschaftlichen Revitalisierung zu unterstützen. 2014 wurde ein Memorandum of Understanding vereinbart und in den Folgejahren um die Schlüsselfelder Erneuerbare Energien und Wasserstoff erweitert. Die Region Fukushima gilt in Japan als einer der Vorreiter der Energiewende.

Neben der Zusammenarbeit mit der Präfektur Fukushima pflegt die Landesregierung Kooperationen mit der Präfektur Tokyo zur Unterstützung der Internationalisierung von kleinen und mittleren Unternehmen und der Präfektur Osaka in den Bereichen Wasserstoff/Brennstoffzelle und Batterien. Die Zusammenarbeit wird eng durch die Landesgesellschaft NRW.Energy4Climate und die Gesellschaft zur Außenwirtschaftsförderung NRW.Global Business begleitet.

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