Landesregierung startet Förderprogramm „Zukunftsgutscheine Rheinisches Revier“

Ministerin Neubaur: Wichtige Unterstützung für kleine und mittlere Unternehmen bei der grünen und digitalen Transformation

20. Dezember 2022
Klimaschutz Umweltschutz Nachhaltigkeit

Kohleausstieg, Klimaschutz und Digitalisierung stellen die Unternehmen im Rheinischen Revier in den nächsten Jahren vor große Herausforderungen. Geschäftsmodelle verändern sich und damit auch die Anforderungen an die Qualifikation der Mitarbeitenden. Um erfolgreich am Markt zu bestehen und von Wachstumspotenzialen zu profitieren, müssen viele Unternehmen schon heute die Weichen stellen für eine grüne und digitale Transformation.

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Kohleausstieg, Klimaschutz und Digitalisierung stellen die Unternehmen im Rheinischen Revier in den nächsten Jahren vor große Herausforderungen. Geschäftsmodelle verändern sich und damit auch die Anforderungen an die Qualifikation der Mitarbeitenden. Um erfolgreich am Markt zu bestehen und von Wachstumspotenzialen zu profitieren, müssen viele Unternehmen schon heute die Weichen stellen für eine grüne und digitale Transformation. Die Landesregierung, die Europäische Union, der Bund und die Bundesagentur für Arbeit unterstützen kleine und mittlere Unternehmen und ihre Beschäftigten auf diesem Weg mit dem vielfältigen Förderprogramm „Zukunftsgutscheine Rheinisches Revier“: Mit Mitteln des Landes, des Just Transition Funds, des Bundes, des Europäischen Sozialfonds und der Bundesagentur für Arbeit können kleine und mittlere Unternehmen im Rheinischen Revier ab sofort einen Teil der Beratungsleistungen, Personalkosten, Qualifizierungs- und Weiterbildungsmaßnahmen sowie erforderliche Investitionen finanzieren.

Wirtschafts- und Klimaschutzministerin Mona Neubaur: „Wir möchten so viele Unternehmen wie möglich in den Transformationsprozess des Rheinischen Reviers einbinden und ihnen die Möglichkeit geben, sich zukunftsfest aufzustellen. Vor allem kleine und mittlere Unternehmen brauchen hier unsere besondere Unterstützung. Die Zukunftsgutscheine werden einen wichtigen Beitrag leisten, damit Unternehmerinnen und Unternehmer sich erfolgreich für die Zukunft aufstellen, den grünen, digitalen Umbau mitgestalten und zukunftssichere neue Arbeitsplätze schaffen.“

Arbeitsminister Karl-Josef Laumann: „Eine Anpassung von Produkten und Dienstleistungen unter Nachhaltigkeitsgesichtspunkten ist gerade für kleine und mittelständische Unternehmen eine große Herausforderung. Sie erfordert in der Regel Veränderungen der Arbeitsorganisation und gleichzeitig die gezielte Weiterentwicklung der Kompetenzen der Beschäftigten. Die Zukunftsgutscheine werden Beschäftigte und Unternehmen gleichermaßen in diesem notwendigen Veränderungsprozess unterstützen.“

Neben den Herausforderungen zur Weiterentwicklung von Geschäftsmodellen birgt der Strukturwandel für viele Betriebe die Chance, Prozesse klimaschonender und ressourceneffizienter aufzustellen und so diese neuen Wachstumsmärkte zu erschließen.

Weitere Informationen zum Programm und zu den Voraussetzungen finden Sie bei den Industrie- und Handelskammern, den Handwerkskammern oder im Internet unter https://www.rheinisches-revier.de/wie/foerderung/zukunftsgutscheine/

Zum Hintergrund:

Nordrhein-Westfalen erhält von der Europäischen Union insgesamt rund 680 Millionen Euro aus dem Fonds für den gerechten Übergang „Just Transition Fund“ (JTF). Damit sollen die sozialen, wirtschaftlichen und ökologischen Folgen des Übergangs zu einer klimaneutralen Wirtschaft abgefedert und die wirtschaftliche Umstellung in den von diesem Wandel besonders betroffenen Gebieten unterstützt werden. Für die Zukunftsgutscheine sind rund 100 Millionen Euro vorgesehen.

Insgesamt steht für zukunftsweisende, nachhaltige und innovative Vorhaben in Nordrhein-Westfalen aus dem EFRE/JTF-Programm NRW 2021–2027 ein Investitionsvolumen von insgesamt rund 4,2 Milliarden Euro zur Verfügung. Es speist sich aus 1,9 Milliarden Euro EU-Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) und des JTF sowie der Kofinanzierung des Landes Nordrhein-Westfalen und Eigenanteilen der Projekte. Weitere Informationen finden Sie unter www.jtf.nrw.  

Der Europäische Sozialfonds (ESF) ist in Nordrhein-Westfalen in der Förderphase 2021–2027 mit Mitteln der Europäischen Union in Höhe von 560 Millionen Euro und der Kofinanzierung des Landes ausgestattet. Damit werden Vorhaben in den Bereichen Arbeit, Integration und Bildung gefördert. Weitere Informationen unter www.esf.nrw.

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