REGIONALE Südwestfalen: Vier neue Projekte für die digitale und nachhaltige Zukunft
Ministerin Neubaur: Südwestfalen zeigt, wie Transformation aus der Region heraus gelingt – innovativ, praxisnah und gemeinsam
Südwestfalen gestaltet den Wandel aktiv – und zwar aus eigener Stärke heraus. Die Region ist auf dem Weg in die digitale und nachhaltige Zukunft schon weit gekommen.
Südwestfalen gestaltet den Wandel aktiv – und zwar aus eigener Stärke heraus. Die Region ist auf dem Weg in die digitale und nachhaltige Zukunft schon weit gekommen. Jetzt bekommt die Transformation noch mehr Schwung: Vier vielversprechende Projekte sind im Rahmen der „REGIONALE Südwestfalen“ durch einen unabhängigen Begutachtungsausschuss zur Förderung ausgewählt worden. Für das Strukturförderungsprogramm REGIONALE Südwestfalen stehen rund 60 Millionen Euro von Land und Europäischer Union aus Mitteln des EFRE/JTF-Programms NRW 2021-2027 bereit. Rund 12 Millionen Euro sind für die vier Projektideen vorgesehen.
Wirtschafts- und Klimaschutzministerin Mona Neubaur: „Südwestfalen ist eine Region der Macherinnen und Macher. Hier treffen international erfolgreiche Unternehmen auf innovative Forschung, engagierte Kommunen und eine starke Zivilgesellschaft. Mit der früheren Freigabe der Rahmedetalbrücke gewinnt die Region neue Verlässlichkeit und Stabilität für Beschäftigte, Unternehmen und Lieferketten. Die REGIONALE zeigt, wie Zukunft konkret wird: mit Projekten, die Arbeitsplätze sichern, neue Wertschöpfung schaffen und gleichzeitig Klima- und Ressourcenschutz voranbringen. Südwestfalen geht gestärkt und selbstbewusst nach vorne.“
Diese Projekte sind zur Förderung empfohlen:
Kreislaufwirtschaftszentrum #wieneu, Arnsberg
Das Kreislaufwirtschaftszentrum #wieneu der Stadt Arnsberg und des Wuppertal Instituts leisten einen entscheidenden Beitrag zum Aufbau einer kommunalen Kreislaufwirtschaft. Im Fokus stehen zirkuläre Wertschöpfungsketten rund um Haushaltsgeräte und Konsumgüter. Reparatur, Wiederverwendung, Rücknahme und Recycling werden mit digitalen Lösungen, sozialen Innovationen und tragfähigen Geschäftsmodellen verknüpft. Mit dem Projekt #wieneu sollen Emissionen und Ressourceneinsatz reduziert, die regionale Wertschöpfung gestärkt und soziales Unternehmertum gefördert werden.
Meisterstück DIGITAL, Kreis Soest und Märkischer Kreis
Meisterstück DIGITAL ist eine praxisnahe Lern- und Assistenzplattform für Metall-Betriebe und die Ausbildung in Südwestfalen. Ziel des gemeinsamen Projekts der Hochschule Hamm-Lippstadt, der YRbit gUG, der Fachhochschule Südwestfalen und des Fraunhofer-Instituts ist es, eine schnellere Einarbeitung, weniger Korrekturen und weniger Abstimmungsprozesse zu ermöglichen. Dadurch werden Auszubildende gezielt unterstützt und Betriebe sparen Zeit und gewinnen neue Ressourcen.
AKIS - Adaptive KI-Infrastruktur für Innovation in Südwestfalen, Siegen
Im Projekt AKIS will die Universität Siegen mit zahlreichen Unternehmen die Künstliche Intelligenz aus der Theorie in die Praxis holen. Dafür wird eine flexible und anpassbare KI-Forschungsinfrastruktur aufgebaut, die kompatibel ist für kleine und mittlere Unternehmen. Ziel ist es, nachhaltige Innovations- und Transferstrukturen aufzubauen, damit durch gemeinsame Rechenkapazitäten und den Austausch zwischen Wissenschaft und Wirtschaft effiziente und ressourcenschonende Lösungen und neue Innovationen entstehen können.
ReCirclE - Regionale Kreislaufwirtschaft für industrielle Blech- und Kunststoffbaugruppen, Siegen
Die Universität Siegen, die Fachhochschule Südwestfalen, die Automotive Center Südwestfalen GmbH und das Fraunhofer-Institut wollen in Attendorn eine offene Transferplattform für Kreislaufwirtschaft entwickeln. Ziel des Projektteams ist es, Methoden für Unternehmen zu entwickeln, die bereits bei der Konstruktion von Produkten oder Werkzeugen die Demontage und Weiterverwertung der Materialien automatisiert mitdenken und diese dann von Beginn an in die Produktionsprozesse integrieren. So sollen modulare, kostengünstige Lösungen entstehen, die Ressourcen sparen, CO₂-Emissionen senken und Unternehmen neue Geschäftsmodelle eröffnen.
Zum Hintergrund
Für zukunftsweisende, nachhaltige und innovative Vorhaben in Nordrhein-Westfalen stehen aus dem EFRE/JTF-Programm NRW 2021-2027 EU-Mittel in Höhe von 1,9 Milliarden Euro des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) und des Just Transition Fund (JTF) zur Verfügung. Hinzu kommen eine Ko-Finanzierung des Landes Nordrhein-Westfalen und Eigenanteile der Projekte. Unterstützt werden Vorhaben aus den Themenfeldern Innovation, Nachhaltigkeit, Mittelstandsförderung, Lebensqualität, Mobilität, Strukturwandel in Kohlerückzugsregionen sowie strategische Technologien und Wettbewerbsfähigkeit.
Weitere Informationen finden Sie unter www.efre.nrw.
Das Strukturförderungsprogramm REGIONALE 2025 Südwestfalen trägt dazu bei, den Wandel in der Region entlang ihrer Stärken und Herausforderungen zu gestalten. Gerade durch die interkommunale Zusammenarbeit im Rahmen der REGIONALE kommen wegweisende Projekte zustande, die zur wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklung der Region beitragen. Projekte der REGIONALE werden aus laufenden Förderprogrammen des Landes Nordrhein-Westfalen, des Bundes und der Europäischen Union finanziert.
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