Digital-Hubs in Aachen, Bonn, Düsseldorf, Essen und Münster starten mit 10,7 Millionen Euro in die dritte Förderphase

Ministerin Neubaur: Netzwerk unterstützt digitale Start-ups, die den klimagerechten Umbau der Wirtschaft voranbringen

5. Dezember 2022
PHB Neubaur, Mona - lächelnd, blauer Hintergrund (2022)

Mit einem stärkeren Fokus auf Klimaschutz und mehr Unterstützung für Start-ups bei der internationalen Ausrichtung sind die Hubs der digitalen Wirtschaft (DWNRW-Hubs) in Aachen, Bonn, Düsseldorf, Essen und Münster in die dritte Förderphase gestartet.

Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie

Mit einem stärkeren Fokus auf Klimaschutz und mehr Unterstützung für Start-ups bei der internationalen Ausrichtung sind die Hubs der digitalen Wirtschaft (DWNRW-Hubs) in Aachen, Bonn, Düsseldorf, Essen und Münster in die dritte Förderphase gestartet. Seit 2016 unterstützen die regionalen Netzwerke junge Unternehmen dabei, sich am Markt zu behaupten, die Finanzierung zu sichern und sich mit etablierten Unternehmen zu vernetzen. Wirtschafts- und Klimaschutzministerin Mona Neubaur übergab den DWNRW-Hubs für ihre Arbeit in den kommenden drei Jahren nun einen Förderbescheid über insgesamt rund 10,7 Millionen Euro.

Ministerin Neubaur: „Mit vielseitigen Angeboten und überregional sichtbaren Veranstaltungen unterstützen die DWNRW-Hubs digitale Start-ups, die das Zeug haben, den nachhaltigen Umbau unserer Wirtschaft mit zukunftsweisenden Innovationen voranzubringen. Denn klar ist: Für die klimagerechte Transformation in Nordrhein-Westfalen brauchen wir eine lebendige Start-up-Szene, die diese große Herausforderung annimmt und mit viel Motivation an neuen Lösungen arbeitet. Umso mehr freue ich mich, dass die DWNRW-Hubs in Aachen, Bonn, Düsseldorf, Essen und Münster als wichtige Treiber des Start-up-Ökosystems ihr Angebot weiter ausbauen können.“

Zu den Kernaufgaben gehören neben der intensiven Unterstützung von Start-ups beim Marktzugang auch die Ausrichtung von Leuchtturm-Veranstaltungen wie dem Digital Demo Day in Düsseldorf und der Aufbau digitaler Angebote wie der Plattform startups.nrw. Zudem widmen sich die Hubs der Transformation des Mittelstands. Die Arbeit wird in der dritten Förderphase um neue Schwerpunkte erweitert:

  • Mit der Kampagne Tech4Good motivieren die Hubs, Lösungen für aktuelle soziale, gesellschaftliche und umweltbezogene Probleme zu entwickeln.
  • In Zusammenarbeit mit internationalen Partnern werden spezielle Austauschprogramme angeboten. Start-ups aus Nordrhein-Westfalen erhalten dadurch in einem frühen Stadium die Möglichkeit, eine internationale Ausrichtung aufzubauen und relevante Zielmärkte zu erschließen.
  • Außerdem passen die Hubs ihre Acceleration-Programme und -Veranstaltungen auch für Start-ups an, die ihre frühe Entwicklungsphase bereits erfolgreich gemeistert haben.

Darüber hinaus setzen die Standorte auch eigene Schwerpunkte. Beispielsweise rückt in Bonn das Thema Cybersicherheit in den Fokus und der Aachener Hub widmet sich der GreenTech.

Insgesamt förderten die DWNRW-Hubs in Nordrhein-Westfalen bislang über 1.000 Start-up-Teams mit eigenen Programmen, führten über 1.000 Veranstaltungen durch und erreichten so mehr als 60.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Details zum Fördervolumen:

Die fünf DWNRW-Hubs werden zu 50 Prozent mit Landesmitteln gefördert. Die weiteren 50 Prozent werden durch Partner wie beispielsweise Hochschulen, Verbände, Wirtschaftsförderungen, Kammern und Unternehmen finanziert. Die Gesamtfördersumme verteilt sich wie folgt:

digitalHUB Aachen        1,96 Millionen Euro
Digital Hub Region Bonn 2,25 Millionen Euro
Digihub Düsseldorf/Rheinland   2,25 Millionen Euro
Digital Hub münsterLAND  2,19 Millionen Euro
Ruhr:HUB 2,1 Millionen Euro


Weitere Informationen erhalten Sie unter www.wirtschaft.nrw/dwnrw-hubs sowie unter www.dwnrw-hubs.de.

Fotos von der Bescheidübergabe finden Sie zeitnah auf www.wirtschaft.nrw.

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