Mehr Förderung, weniger Bürokratie: Nordrhein-Westfalen macht Klimaschutz im Alltag leichter – gut fürs Klima, gut fürs Portemonnaie

Ministerin Neubaur: Schneller, klimafreundlicher und energieeffizienter zum Ziel – so geht Klimaschutz in Nordrhein-Westfalen

17. Februar 2026
PHB Elektromobilität Auto Stromtanke

Nordrhein-Westfalen legt nach bei der Energie- und Verkehrswende. Bezahlbar heizen, klimafreundlich fahren, und unkompliziert eine Förderung bekommen: Die Landesregierung setzt ab sofort die erfolgreichen „progres.nrw“-Förderprogramme für Elektromobilität und Klimaschutztechnik fort – mit klarer Ausrichtung auf den Alltag der Menschen.

Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie

Nordrhein-Westfalen legt nach bei der Energie- und Verkehrswende. Bezahlbar heizen, klimafreundlich fahren, und unkompliziert eine Förderung bekommen: Die Landesregierung setzt ab sofort die erfolgreichen „progres.nrw“-Förderprogramme für Elektromobilität und Klimaschutztechnik fort – mit klarer Ausrichtung auf den Alltag der Menschen. Weniger Bürokratie, mehr Förderung: Damit Anträge schneller bewilligt werden können, erhalten die Förderprogramme schrittweise ein automatisiertes Prüfverfahren. Das Pilotprojekt ist Teil des neuesten Entlastungspakets der Landesregierung

Wirtschafts- und Klimaschutzministerin Mona Neubaur: „Klimaschutz muss sich lohnen – für die Menschen, für Unternehmen und für unsere Städte. Deshalb machen wir die Förderung einfacher, digitaler und schneller. Wer klimafreundlich investiert, soll nicht an Bürokratie scheitern, sondern schnell Unterstützung bekommen. Wir machen Tempo beim Ausbau der Ladeinfrastruktur, beim Ausbau der Fahrzeugflotten für ambulante soziale Dienste und Kommunen sowie bei der Nutzung von Erdwärme und Abwärme.“

Bereits im vergangenen Jahr war die Nachfrage in den beiden „progres.nrw“-Programmen für Emissionsarme Mobilität und Klimaschutztechnik sehr gut. So unterstützte das Land im vergangenen Jahr allein 3.400 Haushalte dabei, Erdwärme als Heizenergie zu erschließen. Dazu kamen fast 6.000 E-Ladepunkte an Mehrfamilienhäusern und für Beschäftigte. 

Das wird gefördert:

Emissionsarme Mobilität: Schwerpunkt weiter auf Ladeinfrastruktur

  • Für Ladepunkte an Mehrfamilienhäusern und bei Arbeitgebern können maximal 1.500 Euro je Ladepunkt beantragt werden.
  • Schnellladeinfrastruktur für gewerbliche Nutzfahrzeuge: Der Förderhöchstbetrag beträgt 40.000 Euro je Ladepunkt.
  • Errichtung von öffentlich zugänglicher Ladeinfrastruktur: Die höchstmögliche Förderung beträgt 1.500 Euro je Ladepunkt.
  • Konzepte für die Errichtung von Ladeinfrastruktur und die Beschaffung von Fahrzeugen
  • Ambulante soziale Dienste und Kommunen können für elektrisch betriebene Kleinst- und Kleinwagen 3.000 Euro je Fahrzeug sowie Zuschüsse für Ladepunkte beantragen. Kommunen erhalten darüber hinaus maximal 8.000 Euro bei der Beschaffung leichter Nutzfahrzeuge bis 3,5 Tonnen. 

Klimaschutztechnik: Schwerpunkt auf effizienter Wärmenutzung

  • Im Förderprogramm „progres.nrw – Klimaschutztechnik“ stehen Erdwärmebohrungen für Mehrfamilienhäuser im Fokus. Hier gibt es je Bohrmeter 30 Euro bis zu einem Förderbetrag von 15.000 Euro.
  • Neu im Förderprogramm ist die Nutzung von Abwärme. Hier unterstützt das Land bei der Identifikation von Abwärme-Potenzialen durch Beratungstage für wärmeabgebende Unternehmen (bis zu 75 Prozent und 63.000 Euro).
  • Die Nutzbarmachung von Abwärme-Potenzialen für die leitungsgebundene Wärmeversorgung durch Anlagen zur Auskopplung wird mit bis zu 25 Prozent und 100.000 Euro gefördert.
  • Weiterbildungen im Bereich Abwärmeberatung sind bis zu 50 Prozent und 2.500 Euro förderfähig.
  • Darüber hinaus fördert die Landesregierung Wärmeübergabestationen für den Anschluss an ein Wärmenetz und Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung für Bestandsgebäude. Zudem gibt es Bildungsprämien zum Thema Wärmepumpe und Kommunale Wärmeplanung.

Alle Förderungen sind auf den Seiten der Bezirksregierung Arnsberg unter progres.nrw zu finden und können ab sofort beantragt werden.

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