„100-Kantinen-Programm“

Porträtfoto von Minister Johannes Remmel
19. November 2015

NRW is(s)t gut! 100-Kantinen-Programm: 23 Pionierkantinen zeigen die Vielfalt der regionalen Küche in Einrichtungen zur Gemeinschaftsverpflegung

Regionale Produkte haben viele Vorteile

Ins Leben gerufen wurde das 100-Kantinen-Programm vom NRW-Landwirtschafts- und Verbraucherschutzministerium. Das Ziel des Programms ist, die Verwendung von regionalen Lebensmitteln und Produkten aus artgerechter Tierhaltung in der Gemeinschaftsverpflegung zu fördern.

 
Das Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz teilt mit:

Auf einer Fachtagung zum „100-Kantinen-Programm“ sind 23 Kantinen ausgezeichnet worden, die bereits regionale Lebensmittel und Produkte aus artgerechter Tierhaltung einsetzen. Für Landwirtschafts- und Verbraucherschutzminister Johannes Remmel zeigen diese Beispiele die Vielfalt der Möglichkeiten beim Einsatz von Produkten aus regionaler Herkunft und artgerechter Tierhaltung: „Unser Ziel war, zuerst Pioniere zu finden. Die ersten 23 stellen uns heute ihre Konzepte vor. Der nächste Schritt wird dann sein, von diesen Erfahrungen zu lernen und mit den Beispielen aus der Praxis andere Kantinen zu motivieren, am neuen Programm teilzunehmen“, erklärte Remmel. „Die Bewirtschaftung von Kantinen ist kein einfaches Feld. Das Ziel dieser Fachtagung ist deshalb, Best-Practice-Beispiele zu präsentieren sowie die ersten regionalen Netzwerke herzustellen aus Lieferanten und Abnehmern.“
 
Regionale Produkte haben viele Vorteile: sie unterstützen die heimische Agrar- und Lebensmittelwirtschaft in NRW, schmecken gut, verkürzen Transportwege und können zu einem klimafreundlicheren und nachhaltigeren Konsum beitragen. Dieser Trend solle laut Minister Remmel auch in der Gemeinschaftsverpflegung genutzt werden: „Verbraucherinnen und Verbraucher sehen im Kauf regionaler und artgerechter Produkte einen Mehrwert. Wir unterstützen zugleich die heimische Landwirtschaft und geben Anreize für eine artgerechte Tierhaltung“, sagte Remmel.
 
Ins Leben gerufen wurde das 100-Kantinen-Programm vom NRW-Landwirtschafts- und Verbraucherschutzministerium. Das Ziel des Programms ist, die Verwendung von regionalen Lebensmitteln und Produkten aus artgerechter Tierhaltung in der Gemeinschaftsverpflegung zu fördern. Als „regional“ gelten dabei Produkte, die aus Nordrhein-Westfalen stammen. Das Programm wird in den nächsten Jahren Kantinenwirte darin unterstützen, Ideen für eine auf Regionalität basierende Küche zu entwickeln und die Herausforderungen des regionalen Einkaufs zu meistern. So sollen beispielsweise zuverlässige Lieferketten zwischen Kantinen und Erzeugern etabliert werden.
 
Auf der Fachtagung zeichnete NRWs Umweltminister Johannes Remmel 23 Pionierkantinen aus, die schon heute auf regionale Lebensmittel setzen und anderen Betrieben als Vorbild dienen können. „Die Praxis der Pionierkantinen zeigt eine überraschende Vielfalt und bietet viele Anregungen, was an Regionalität möglich ist“, sagt Johannes Remmel. Zu den Preisträgern gehören kleine Einrichtungen, die weniger als 100 Essen am Tag zubereiten, aber auch Betreiber großer Mensen mit mehreren tausend Portionen täglich, von der kleinen Kitaküche über die Großküche bis hin zur Patientenversorgung im Krankenhaus.
 
Neben der Auszeichnung standen bei der Fachtagung Vorträge und Themenforen im Mittelpunkt. Wie kaufe ich regional ein? Wie erkläre ich den Kantinengästen die Umstellung auf regionale Lebensmittel? Fragen wie diese sollen dabei beantwortet und Fachwissen vermittelt werden. Auf diese Weise sollen möglichst viele Kantinenwirte von einem regionalen Küchenkonzept überzeugt werden, so dass in den nächsten Jahren mindestens 100 Kantinen am Programm teilnehmen.
 
Weitere Informationen zum „100-Kantinen-Programm“ sowie eine Liste der 23 Pionierkantinen sind zu finden unter www.100-kantinen.nrw.de.

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