Schulentwicklung in NRW

Porträtfoto von Schulministerin Sylvia Löhrmann
2. November 2016

Ministerin Löhrmann: Für einen besseren Unterricht –Qualitätsanalyse ist ein gutes Instrument der Schulentwicklung in NRW

Landesbericht zur Qualitätsanalyse an den Schulen in NRW

Der neue Landesbericht zur Qualitätsanalyse in Nordrhein-Westfalen war Thema im Schulausschuss des Landtages. Schulministerin Sylvia Löhrmann erklärte bei der Vorstellung des Berichtes: „Der Bericht macht deutlich: Die Qualitätsanalyse hilft bei der Verbesserung der Schul- und Unterrichtsqualität der Schulen.“

 
Das Ministerium für Schule und Weiterbildung und die Qualitäts- und Unterstützungsagentur – Landesinstitut für Schule NRW teilen mit:

Der neue Landesbericht zur Qualitätsanalyse in Nordrhein-Westfalen war Thema im Schulausschuss des Landtages. Schulministerin Sylvia Löhrmann erklärte bei der Vorstellung des Berichtes: „Der Bericht macht deutlich: Die Qualitätsanalyse hilft bei der Verbesserung der Schul- und Unterrichtsqualität der Schulen.“
 
Vorgestellt wurde der Bericht von Eugen-Ludwig Egyptien, dem Leiter der Qualitäts- und UnterstützungsAgentur (QUA-LiS NRW): „Vorrangiges Ziel der Qualitätsanalyse ist es, die jeweilige Schule in ihrer Schul- und Unterrichtsentwicklung zu unterstützen. Deshalb erhält die einzelne Schule unter Berücksichtigung ihrer spezifischen Rahmen- und Handlungsbedingungen eine differenzierte Einschätzung ihrer Arbeit anhand ausgewiesener Qualitätskriterien.“
 
Der vorliegende Landesbericht bietet über dieses zentrale Anliegen der Qualitätsanalyse hinaus allen für Schule Verantwortlichen eine Vielzahl von Informationen und Erkenntnissen zur Schul- und Unterrichtsqualität auf Landesebene. Mit diesen beiden Funktionen leistet die Qualitätsanalyse einen wichtigen Beitrag im umfassenden System der Qualitätssicherung und -entwicklung an den Schulen in Nordrhein-Westfalen.
 
Grundlage des Landesberichts Qualitätsanalyse 2016 sind Daten aus Qualitätsanalysen an 1.201 Schulen aller Schulformen aus den Schuljahren 2011/12 bis 2014/15. Mit Erfolg legen die Schulen in Nordrhein-Westfalen großen Wert auf die Förderung der persönlichen Kompetenzen ihrer Schülerinnen und Schüler, wie Selbstvertrauen, Selbstständigkeit, Verantwortungs- und Konfliktfähigkeit. „Auch bei der Gestaltung eines respektvollen sozialen Klimas sind unsere Schulen beispielgebend gut“, stellte Schulministerin Sylvia Löhrmann fest. „In Zeiten wie diesen ist es wichtig, dass Schülerinnen und Schüler schon in der Schule einen respektvollen und toleranten Umgang kennen und schätzen lernen.“
 
In der Übersicht der mehr als 16.000 beobachteten Unterrichtssequenzen werden zu folgenden Unterrichtskriterien positive Ergebnisse festgestellt: Transparenz und Klarheit, Umgang mit Sprache, Nutzung der Lehr- und Lernzeit, Gestaltung der Lernumgebung und Unterrichtsklima.
 
Mittlere Werte erreichen die Schulen bei der Schülerorientierung, den individuellen Lernwegen und bei der Gestaltung der Partner- bzw. Gruppenarbeit.
 
Unterdurchschnittlich sind die Ergebnisse der Schulen hinsichtlich der Problemorientierung des Unterrichts, dem selbstgesteuerten Lernen und der Gestaltung des Plenums von Unterrichtsstunden.
 
Auffallend ist, dass sich die Ergebnisse für die Schulformen grundsätzlich nicht unterscheiden.
 
In fast allen Kriterien für die Schulqualität weisen alle Schulformen eine durchschnittlich positive bis sehr positive Bewertung auf. Neben der Förderung der personalen Kompetenzen gelingt die Schülerbetreuung und Beratung ebenso in hohem Ausmaß wie die Öffnung von Schule durch Kooperation mit vielfältigen außerschulischen Partnern. Verbesserungsbedarfe bestehen dagegen bei der Förderung von Schlüsselkompetenzen sowie bei der Individuellen Förderung und der innerschulischen Qualitätsentwicklung, vor allem im Einsatz von interner Evaluation und zielorientierter Jahresarbeitsplanung in der Qualitätsentwicklung.
 
„Die Ergebnisse der Qualitätsanalysen der untersuchten Schulen geben zwar keinen repräsentativen Überblick über alle Schulen im Lande, sie sind aber ein wichtiger Indikator dafür, was bei der weiteren Schulentwicklung von Bedeutung sein muss“, erklärte Ministerin Löhrmann. „Und dazu zählt die Fokussierung auf die innerschulische Qualitätsentwicklung und vor allem die Verbesserung der individuellen Förderung der Schülerinnen und Schüler.“
 
Nähere Informationen zur Qualitätsanalyse unter: https://www.schulministerium.nrw.de/docs/Schulentwicklung/Qualitaetsanalyse/index.html 
der Bericht hier: https://www.schulministerium.nrw.de/docs/Schulentwicklung/Qualitaetsanalyse/Literaturhinweise/QA-Beitraege/MSW-QABericht/Landesbericht-2016.pdf

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