Digitalen Wandel Hand in Hand gestalten

Porträtfoto von Schulministerin Sylvia Löhrmann
24. September 2015

Ministerin Löhrmann: Digitalen Wandel Hand in Hand gestalten

Das Land NRW unterstützt die Entwicklung digitaler Lernmittel und stellt mit der learn:line NRW rund 25.000 Lernmittel online bereit

Gemeinsam mit der Bürgermeisterin der Stadt Hilden, Birgit Alkenings, sowie dem Schuldezernenten Reinhard Gatzke, informierte sich die Ministerin über den Medienentwicklungsplan Hildens und dessen Umsetzung an den Schulen.

 
Das Ministerium für Schule und Weiterbildung und die Stadt Hilden teilen mit:

Den digitalen Wandel in Schule und Unterricht aktiv gestalten – das hat sich die Stadt Hilden zur Aufgabe gemacht. Schulministerin Sylvia Löhrmann konnte sich heute an der Sekundarschule Hilden ein Bild davon machen, dass die Chancen der digitalen Welt hervorragend genutzt werden können, wenn sich Schule und Schulträger zusammen auf den Weg machen.
 
Gemeinsam mit der Bürgermeisterin der Stadt Hilden, Birgit Alkenings, sowie dem Schuldezernenten Reinhard Gatzke, informierte sich die Ministerin über den Medienentwicklungsplan Hildens und dessen Umsetzung an den Schulen.
 
Ministerin Löhrmann: „In Hilden gehen Schulträger und Schulen Hand in Hand, wenn es darum geht, digitale Lernmittel im Unterricht einzusetzen und die Medienkompetenzen der Schülerinnen und Schüler optimal zu fördern. Das ist beispielhaft und zeigt, wie wichtig eine gute Zusammenarbeit zwischen Stadt und Land, zwischen Schulen und Schulträger ist. Von den Früchten dieser Zusammenarbeit profitieren die Schülerinnen und Schüler.“
 
Bürgermeisterin Alkenings: „Kinder und Jugendliche nutzen elektronische Medien ganz selbstverständlich. Für sie ist die Digitalisierung längst Teil ihres Alltags. Um diesem Wandel gerecht zu werden, baut die Stadt Hilden als Träger die erforderliche Infrastruktur in den Schulen auf. Interaktive Tafeln beispielsweise eröffnen enorme Potentiale zur Gestaltung von Unterricht – sie müssen aber auch genutzt werden. Die Sekundarschule Hilden ist das beste Beispiel dafür: Hier wenden engagierte Lehrerinnen und Lehrer mit Medienkompetenz moderne Lernmethoden an und fördern so den selbstbestimmten, kreativen aber auch kritischen Umgang mit Medien. Wir legen großen Wert darauf, dass alle Kinder von Anfang an die gleichen Chancen haben, Medienkompetenz zu erwerben. Das betrifft selbstverständlich auch die digitale Ausstattung.“
 
Die Stadt Hilden, die als Schulträger für die sächliche Ausstattung zuständig ist, hat auf der Grundlage der Medienkonzepte der Schulen einen kommunalen Medienentwicklungsplan erarbeitet und stattet die Schulen nach diesem Plan aus. Neben Investitionen in digitale Tafeln und dem kontinuierlichen Ausbau der schulischen IT-Infrastruktur wird darauf geachtet, auch die Schulen an das Glasfasernetz anzuschließen. Innovative Konzepte der Schulen legen zudem langfristige Ziele für einen zeitgemäßen und pädagogisch sinnvollen Computereinsatz fest. So soll der klassische PC-Raum mit stationären Rechnern in den Hintergrund treten. Die Schulcomputer der Zukunft sind vielmehr leichte Notebooks oder Tablets. Auch digitale Schulbücher werden in Hildens Schulen nach und nach Einzug halten.
 
Ministerin Löhrmann informierte sich im Gespräch mit der Schulleiterin der Sekundarschule Hilden, Sabine Klein-Mach, sowie mit Schülerinnen und Schülern über deren bisherige Erfahrungen und weiteren Ziele. „Die Sekundarschule Hilden nutzt erfolgreich die Potenziale, die digitale Lernmittel für die individuelle Förderung bieten. Das gilt besonders für heterogene Lerngruppen, in denen leistungsschwächere und leistungsstärkere Schülerinnen und Schüler zusammen lernen. Auch im inklusiven Unterricht eröffnen digitale Medien neue Möglichkeiten, den Bedürfnissen jeder Schülerin und jedes Schülers gerecht zu werden“, so Löhrmann.
 
Das Land NRW unterstützt die Entwicklung digitaler Lernmittel und stellt mit der learn:line NRW rund 25.000 Lernmittel online bereit. Derzeit werden zwei Prototypen digitaler Schulbücher an verschiedenen Schulen in ganz NRW erprobt. Zudem werden Land und Kommunen mit LOGINEO NRW den Schulen einen virtuellen und sicheren Arbeitsraum im Internet bieten. Bei der Entwicklung von fachbezogenen Lernmittelkonzepten erhalten die Schulen Unterstützung von Medienberaterinnen und Medienberatern in den Kompetenzteams.
 
Ministerin Löhrmann betonte, dass Land, Schulträger und Schulen den digitalen Wandel gemeinsam angehen, um Lernen und Lehren an den Schulen noch besser zu gestalten. „Durch die gezielten Investitionen der Stadt Hilden wird sichtbar, welche Chancen sich für Schule und Unterricht eröffnen. Die Schulen und die Stadt haben eine Vision, an der sie gemeinsam arbeiten. Das sind beste Voraussetzungen für moderne Schulen der Zukunft“, so die Ministerin abschließend.
 

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