Mitgliederversammlung des Landesintegrationsrates Nordrhein-Westfalen

Porträtfoto von Schulministerin Sylvia Löhrmann
19. November 2016

Ministerin Löhrmann: Chancen der Mehrsprachigkeit für die Gesellschaft nutzen

Mitgliederversammlung des Landesintegrationsrates Nordrhein-Westfalen

Anlässlich der diesjährigen Mitgliederversammlung des Landesintegrationsrats hat Schulministerin Sylvia Löhrmann die Bedeutung von Mehrsprachigkeit für die Gesellschaft hervorgehoben: „In den Schulen ist Mehrsprachigkeit längst zur gelebten Normalität geworden. Unser Ziel ist eine innovationsorientierte, sprachsensible Unterrichts- und Schulentwicklung. Wir wollen die Schülerinnen und Schüler mit ihren individuellen sprachlichen Ressourcen in den Vordergrund stellen.“

 
Das Ministerium für Schule und Weiterbildung teilt mit:

Anlässlich der diesjährigen Mitgliederversammlung des Landesintegrationsrats hat Schulministerin Sylvia Löhrmann die Bedeutung von Mehrsprachigkeit für die Gesellschaft hervorgehoben: „Die Chancen und Potenziale, die von der Vielfalt der Menschen und von ihrer natürlichen Mehrsprachigkeit ausgehen, müssen wir wahrnehmen und entfalten. In den Schulen ist Mehrsprachigkeit längst zur gelebten Normalität geworden. Unser Ziel ist eine innovationsorientierte, sprachsensible Unterrichts- und Schulentwicklung. Wir wollen die Schülerinnen und Schüler mit ihren individuellen sprachlichen Ressourcen in den Vordergrund stellen.“
 
Nordrhein-Westfalen bietet für Kinder und Jugendliche, die zweisprachig in Deutsch und einer anderen Sprache aufwachsen, herkunftssprachlichen Unterricht in 16 Sprachen an, unter anderem Arabisch, Italienisch, Russisch und Türkisch. Der herkunftssprachliche Unterricht wird dort angeboten, wo die Bildung einer Lerngruppe mit mindesten 15 Kindern in der Primarstufe bzw. 18 Schülerinnen und Schülern in der Sekundarstufe I möglich ist.
 
Ministerin Löhrmann betonte, dass die Landesregierung die notwendigen Mittel zur Förderung der Integration besonders im sprachlichen Bereich zur Verfügung stelle: „Das Land bietet vielfältige und vorbildliche Unterstützungsstrukturen, hierzu zählen die Bezirksregierungen, die Qualitäts- und Unterstützungsagentur in Soest, die Landesweite Koordinierungsstelle Kommunale Integrationszentren in Dortmund und die flächendeckend eingerichteten 52 Kommunalen Integrationszentren im Land.“ In den Gemeinden gebe es zahlreiche Kooperationen zwischen den Kommunalen Integrationszentren und den Integrationsräten.
 
Die Mitgliederversammlung des Landesintegrationsrats (LIR) findet jährlich statt. Der Rat ist das demokratisch legitimierte Vertretungsorgan der kommunalen Integrationsräte in Nordrhein-Westfalen auf Landesebene. Der LIR tritt für die kulturelle, soziale, rechtliche und politische Gleichstellung der Migrantinnen und Migranten ein, die ihren Lebensmittelpunkt in Nordrhein-Westfalen haben. Integrationsräte aus 103 Städten und Gemeinden in Nordrhein-Westfalen sind Mitglieder des Landesintegrationsrates.
 
Nähere Informationen zum herkunftssprachlichen Unterricht finden Sie unter:
www.schulministerium.nrw.de/docs/Schulsystem/Unterricht/Lernbereiche-und-Faecher/Herkunftssprachlicher-Unterricht/index.html
 
Weitere Informationen zum Landesintegrationsrat Nordrhein-Westfalen finden Sie unter:
landesintegrationsrat-nrw.de
 

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