Migrantenunternehmen sind wichtiger Erfolgsfaktor für Nordrhein-Westfalen
7. November 2018

Fachtagung: Migrantenunternehmen sind wichtiger Erfolgsfaktor für Nordrhein-Westfalen

Migrantengeführte Unternehmen haben wachsende volkswirtschaftliche Bedeutung und sind ein wichtiger Erfolgsfaktor für Nordrhein-Westfalen.

 
Das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie und das Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration teilen mit:

Migrantengeführte Unternehmen haben wachsende volkswirtschaftliche Bedeutung und sind ein wichtiger Erfolgsfaktor für Nordrhein-Westfalen. Mittlerweile hat jede fünfte unternehmerisch tätige Person in Deutschland eine Einwanderungsgeschichte: Von 2005 bis 2017 erhöhte sich die Zahl der Gründerinnen und Gründer mit Migrationshintergrund um gut 200.000 auf rund 768.000 Personen. Auf der Fachtagung „Migrantenunternehmen: Vielfalt nutzen – erfolgreich beraten“ in Düsseldorf diskutierten Wirtschaftsstaatssekretär Christoph Dammermann und Integrationsstaatssekretärin Serap Güler mit Fachleuten, wie individuelle Beratungsangebote aussehen müssen, damit Unternehmen erfolgreich gegründet werden können.
 
Wirtschaftsstaatssekretär Christoph Dammermann sagte: „Unternehmerinnen und Unternehmer mit Migrationshintergrund haben sich zu einem wahren Jobmotor entwickelt: In Nordrhein-Westfalen schufen sie rund eine halbe Million Arbeitsplätze. Dabei hat sich auch ein Umbruch vollzogen vom klassischen Handel und Gastgewerbe hin zu produktionsnahen Dienstleistungen, Beratungsdiensten und digitalen Start-ups. Diese Entwicklung wollen wir weiter unterstützen.“
 
Integrationsstaatssekretärin Serap Güler erklärte: „Wir müssen den Beitrag, den Migrantenunternehmen zur wirtschaftlichen Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands und Nordrhein-Westfalens leisten, besser sichtbar machen, um damit eine solide Basis für eine breite gesellschaftliche Anerkennung und Wertschätzung zu legen.“
 
Auf der Veranstaltung berichteten erfolgreiche Unternehmerinnen und Unternehmer von ihren Erfahrungen bei der Gründung und dem Aufbau ihres Geschäfts. Dabei zeigte sich, dass eine kultursensible Ansprache der Gründerinnen und Gründer mit Einwanderungsgeschichte von Bedeutung ist. Die Berater sollten Branchenkenntnisse haben und sich in der jeweiligen Region gut auskennen. Positiv auf eine Gründung wirkte sich häufig aus, wenn bei dem Prozess Mentoren und Mentorinnen unterstützend zur Seite stehen.
 
In verschiedenen Foren wurden daneben Themen wie Regionale Gründerökosysteme und Vernetzung und Diversity Management diskutiert. Beispiele guter Praxis und ein Markt der Möglichkeiten ergänzten die Tagung.
 

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