Bundespräsident Steinmeier besucht das Ruhrgebiet
22. November 2019

Bundespräsident Steinmeier besucht das Ruhrgebiet

Strukturwandel ist Schwerpunkt / Staatsoberhaupt informiert sich über die Ruhr-Konferenz der Landesregierung

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat das Ruhrgebiet besucht und sich dort über den erfolgreichen Strukturwandel in der Region informiert.

 
Der Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten teilt mit:

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat am Freitag (22. November 2019) das Ruhrgebiet besucht und sich dort über den erfolgreichen Strukturwandel in der Region informiert. Stationen waren der größte Binnenhafen Europas in Duisburg, das NRW-Zentrum für Talentförderung in Gelsenkirchen und das TechnologieZentrum Dortmund, das vor allem neueste Entwicklungen im Bereich der Biomedizin präsentierte. Der Bundespräsident wurde auf seiner Reise in Duisburg begleitet durch den Staatssekretär im Verkehrsministerium Dr. Hendrik Schulte und in Gelsenkirchen durch den stellvertretenden Ministerpräsidenten Dr. Joachim Stamp.
 
Zum Abschluss des Besuchs kam der Bundespräsident im Beisein des Ministers für Bundes- und Europaangelegenheiten sowie Internationales Dr. Stephan Holthoff-Pförtner mit dem Beirat der Ruhr-Konferenz zusammen. Dem Beirat gehören der Präsident der Landesvereinigung der Unternehmensverbände Nordrhein-Westfalen (unternehmer nrw), Arndt G. Kirchhoff, die Vorsitzende des DGB NRW, Anja Weber, sowie Ruhr-Bischof Franz-Josef Overbeck an. Dabei informierte sich das Staatsoberhaupt über die Ruhr-Konferenz.
 
Minister Holthoff-Pförtner sagte zum Besuch des Bundespräsidenten: „Der Bundespräsident hat sich für seinen Besuch im Ruhrgebiet den passenden Zeitpunkt ausgesucht. Die Schwerpunkte des Besuchs zeigen, das Ruhrgebiet ist Chancenregion - zukunftsweisende Technologien und Projekte werden entwickelt, das Ruhrgebiet erfindet sich neu. Daran wollen wir mit der Ruhr-Konferenz anknüpfen und den Impuls für einen erfolgreichen Wandel geben.“
 
Der Minister weiter: „Es ist ein Zeichen großer Wertschätzung, dass Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier sich vor Ort über den Strukturwandel informiert – für das Ruhrgebiet, für die Institutionen und Unternehmen und vor allem für die Bürgerinnen und Bürger, die den Strukturwandel gestalten.“

Zum Download öffnen Sie die Galerie bitte in der Mediathek.

Hintergrund zur Ruhr-Konferenz
Die Landesregierung hatte bei ihrer Kabinettsitzung am Dienstag (5. November 2019) die weitere Umsetzung der Ruhr-Konferenz beschlossen. In fünf zentralen Handlungsfeldern werden künftig 74 Projekte unter dem Leitmotiv „Chancenregion Ruhr“ dem Ruhrgebiet wichtige Impulse geben. Die fünf Bereiche, in denen die Landesregierung Schwerpunkte setzt, sind Mobilität und Verkehr, Wirtschaft und Arbeit, gelebte Vielfalt und Zusammenhalt, Energie, Klima und Umwelt sowie Bildung und Forschung. In den kommenden Jahren können weitere Projekte unter dem Dach der Ruhr-Konferenz verwirklicht werden, wenn sie in einem der fünf Handlungsfelder Wirkung erzielen und die Finanzierung gesichert ist.
 
Um das Ruhrgebiet als wirtschaftlich starke und lebenswerte Zukunftsregion weiterzuentwickeln, hat die Ruhr-Konferenz auf breite Beteiligung gesetzt. In ihrer ersten Phase entstanden unter Mitwirkung aller Ministerien 20 Themenforen, in deren Rahmen bis September 2019 mehr als 50 Veranstaltungen mit 4.000 Beteiligten stattfanden. Die Themenforen erarbeiteten 75 Projektvorschläge, über die die Landesregierung in einer zweiten Phase mit den Kommunen, den Industrie- und Handelskammern, den Handwerkskammern und den Verbänden beriet. In zwei Townhall-Veranstaltungen im Ruhrgebiet diskutierte Ministerpräsident Armin Laschet die Projektvorschläge mit Bürgerinnen und Bürgern. Mit dem Kabinettsbeschluss Anfang November wurde die dritte Phase der Ruhr-Konferenz zur Umsetzung der Projekte eingeleitet.
 
Die Ruhr-Konferenz ist nur ein Teil des Engagements der Landesregierung für das Ruhrgebiet. Nie zuvor wurde so intensiv an der Zukunft des Ruhrgebiets gearbeitet. Von der Bewältigung der Herausforderungen der Altschulden der Ruhrgebiets-Kommunen über die Unterstützung um eine Austragung der Olympischen und Paralympischen Spiele an Rhein und Ruhr 2032 bis zu einer besseren Vernetzung des Duisburger Hafens in Richtung der europäischen Nachbarn sowie einem Ausbau der ICE Strecke Dortmund – Berlin: Für die Landesregierung soll das Ruhrgebiet den Anspruch erhalten, die Chancenregion Ruhr und damit auch Vorreiter zu sein. Vor allem wenn es darum geht, Antworten auf die weltweiten Herausforderungen wie Klimawandel, Digitalisierung, Mobilität, nachhaltige Wirtschaft, gute Arbeit, lebenslanges Lernen und die Sicherung hoher Lebensqualität zu geben. Das Ruhrgebiet soll eine vernetzte Metropolregion sein, die Innovationen lebt und Impulse setzt.
 
Weitere Informationen zur Ruhr-Konferenz: www.ruhr-konferenz.nrw
 

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