Von der Deponie zur Kreislaufwirtschaft: Umweltministerium fördert Bergische Ressourcenschmiede

Ministerin Heinen-Esser: Eine effektive Kreislaufwirtschaft schont Ressourcen, schützt das Klima und vereint Ökonomie und Ökologie

29. Oktober 2021
phb Mülltrennung Recycling

Mehr als sechs Millionen Euro stellen die Europäische Union und das Land Nordrhein-Westfalen für den Aufbau der „Bergischen Ressourcenschmiede“ auf dem ehemaligen Deponie-Standort Leppe im bergischen Lindlar zur Verfügung.

Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz

Mehr als sechs Millionen Euro stellen die Europäische Union und das Land Nordrhein-Westfalen für den Aufbau der „Bergischen Ressourcenschmiede“ auf dem ehemaligen Deponie-Standort Leppe im bergischen Lindlar zur Verfügung. In der Ressourcenschmiede möchten die TH Köln und der Bergische Abfallwirtschaftsverband Innovationen in den Feldern Recycling und Ressourcenschutz erforschen und deren Praxisanwendung unterstützen. Die im Rahmen des Projekts geplanten Gebäude und Infrastrukturen für Forschung, Bildung und Öffentlichkeitsarbeit sollen auch selbst die Innovationen im Umgang mit Ressourcen und Recyclingmaterialien anschaulich aufzeigen.
 
Im Rahmen der Übergabe der Förderbescheide am Freitag (29. Oktober 2021) in Lindlar betonte Umweltministerin Ursula Heinen-Esser: „Eine effektive Kreislaufwirtschaft schont Ressourcen, schützt das Klima und vereint Ökonomie und Ökologie.“ Ziel sei es, dass Nordrhein-Westfalen internationale Vorbildregion wird und zeigt, wie die Transformation hin zu einem nachhaltigen und ressourcenschonenden Leben und Wirtschaften funktionieren kann. „So verringern wir den Ressourcenverbrauch und schützen gleichzeitig Klima und Umwelt. Mit dem neuen Projekt knüpfen die TH Köln und der Bergische Abfallwirtschaftsverband an das bekannte Vorgängerprojekt metabolon an und schaffen eine wertvolle Ressourcen- und Innovationsschmiede zur Stärkung der Kreislaufwirtschaft und einer nachhaltigen Transformation.“ Die Übergabe der Förderbescheide für die Ressourcenschmiede erfolgte im Rahmen der Eröffnung des Forschungscluster „Circular Transformation Lab Cologne“ der TH Köln.
 
Für die konsequente Entkopplung von Wirtschaftswachstum und Ressourcenverbrauch ist der Ausbau der Circular Economy notwendig. Das Land Nordrhein-Westfalen bietet hierfür umfangreiche Unterstützungsangebote. Dazu gehören Förderprogramme für die Umwelt- und Kreislaufwirtschaft, Unterstützungsangebote für grüne Gründungen und die Informations- und Beratungsangebote der Effizienz-Agentur NRW.
Ein wichtiger Baustein zur Stärkung der Kreislaufwirtschaft und zur Förderung des Einsatzes von Rezyklaten ist zudem die Weiterentwicklung des Landesabfallgesetzes zu einem Landeskreislaufwirtschaftsgesetz. Weitere Informationen hierzu unter: https://www.land.nrw/de/pressemitteilung/kabinett-verabschiedet-gesetzentwurf-fuer-ein-neues-kreislaufwirtschaftsgesetz
 
 

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