Vom Berufswahlpass zur berufswahlapp: Nordrhein-Westfalen modernisiert die Berufliche Orientierung an Schulen
Das Land Nordrhein-Westfalen führt ab dem Schuljahr 2026/2027 die berufswahlapp als zentrales Instrument der Beruflichen Orientierung an Schulen ein
Mit der Einführung der berufswahlapp erhalten Schülerinnen und Schüler eine digitale Lösung für die Berufliche Orientierung. Hiermit wird der gesamte Orientierungsprozess strukturiert begleitet – von der ersten Erkundung bis zum Übergang in Ausbildung oder Studium.
Mit der Einführung der berufswahlapp erhalten Schülerinnen und Schüler eine digitale Lösung für die Berufliche Orientierung. Hiermit wird der gesamte Orientierungsprozess strukturiert begleitet – von der ersten Erkundung bis zum Übergang in Ausbildung oder Studium. Damit reagiert die Landesregierung auf die veränderten Anforderungen einer digitalen Lebens- und Arbeitswelt und schafft für die Schülerinnen und Schüler eine zeitgemäße Grundlage für eine systematische und nachhaltige Berufliche Orientierung.
Schulministerin Dorothee Feller: „Mit der berufswahlapp bekommt die Berufliche Orientierung in Nordrhein-Westfalen ein echtes Update. Zum einen geben wir unseren Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, ihre Berufliche Orientierung auf Höhe der Zeit selbst zu gestalten. Zum anderen können Lehrkräfte diesen Prozess mithilfe der App eng und kontinuierlich begleiten.“
Die berufswahlapp ersetzt den bisherigen analogen Berufswahlpass und führt die Angebote der Beruflichen Orientierung erstmals in einem webbasierten E-Portfolio zusammen. Schülerinnen und Schüler können darin ihre Kompetenzen, Praktika und Erfahrungen dokumentieren, reflektieren und weiterentwickeln. Lehrkräfte erhalten eine strukturierte Grundlage für die Vor- und Nachbereitung der Beruflichen Orientierung im Unterricht.
Arbeitsminister Karl-Josef Laumann: „Mit der berufswahlapp geben wir jungen Menschen ein einfaches, zeitgemäßes und verlässliches digitales Instrument an die Hand, dass sie bei ihrer Beruflichen Orientierung konkret unterstützt. Wer früh weiß, wo die eigenen Stärken liegen, trifft grundsätzlich auch bessere Entscheidungen für den eigenen Berufsweg – und genau das brauchen wir auch mit Blick auf die Fachkräfte von morgen in Nordrhein-Westfalen.“
Die Einführung erfolgt schrittweise: Im Schuljahr 2026/2027 können Schulen die berufswahlapp zunächst freiwillig nutzen und erproben. Ab dem Schuljahr 2027/2028 wird die Anwendung landesweit verbindlich eingesetzt.
Hintergrund
Die berufswahlapp ist eingebettet in die Fachkräfteoffensive der Landesregierung und die Landesinitiative „Kein Abschluss ohne Anschluss“ (KAoA) und entwickelt deren bewährte Strukturen konsequent weiter. Flächendeckende Schulungs- und Unterstützungsangebote stellen sicher, dass Schulen und Lehrkräfte die Anwendung von Beginn an effektiv einsetzen können.
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