Gesundheitsminister Laumann verleiht Gesundheitspreis Nordrhein-Westfalen 2024
Minister Laumann: Ausgewählte Projekte tragen im besonderen Maß zur Stärkung der Gesundheitskompetenz bei
Das Thema des Preises lautete „Gesundheitskompetenz stärken“. Die mit insgesamt 16.000 Euro prämierten Projekte konnten dabei mit besonders beispielgebenden Konzepten zur Stärkung der Gesundheitskompetenz überzeugen.
Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann hat am Dienstag, 26. August 2025, in Düsseldorf an insgesamt vier Projekte aus Witten, Bielefeld und Hamm den Gesundheitspreis Nordrhein-Westfalen 2024 verliehen. Das Thema des Preises lautete „Gesundheitskompetenz stärken“. Die mit insgesamt 16.000 Euro prämierten Projekte konnten dabei mit besonders beispielgebenden Konzepten zur Stärkung der Gesundheitskompetenz überzeugen. Das Projekt „Gesund macht Schule. Ein Programm zur Prävention und Gesundheitsförderung in der Grundschule“ der Ärztekammer Nordrhein und AOK Rheinland/Hamburg erhielt zudem einen Sonderpreis.
„Mit dem Gesundheitspreis 2024 würdigen wir Initiativen, die sich in besonderem Maße der Stärkung der Gesundheitskompetenz annehmen“, sagte Minister Laumann. „Gesundheitskompetenz hilft uns, gesund zu bleiben: Wir verstehen Gesundheitsinfos, treffen bessere Entscheidungen und finden uns einfacher im Gesundheitssystem zurecht. Eine gute Gesundheitskompetenz trägt damit zu einer hohen Lebensqualität bei. Dazu braucht es vielschichtige Angebote, die von den Menschen gefunden und auch genutzt werden. Ich freue mich sehr, dass zahlreiche und vielfältige Beiträge zum Wettbewerb eingereicht wurden. Die heute prämierten Projekte sind sehr gut geeignet, das Bewusstsein für die Stärkung der Gesundheitskompetenz zu steigern.“
Mit dem Gesundheitspreis Nordrhein-Westfalen 2024 wurden folgende Projekte ausgezeichnet:
„Aufeinander achten. Füreinander da sein. Miteinander lernen. - Das buddY Projekt“ der Holzkamp Gesamtschule Witten. Ziel des Projektes ist es, Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte sowie weitere Beteiligte im sogenannten „Positiv Health“-Ansatz zu schulen. Hierbei arbeiten Schülerinnen und Schüler der 9. sowie 6. Klasse in Tandems zusammen und lernen dabei, mehr Verantwortung für die eigene Gesundheit zu übernehmen.
„Meine Positive Gesundheit – Empowerment im Klassenzimmer“ der Otto-Schott-Gesamtschule Witten. Die Zielsetzung dieses Projektes ist ebenso die Schulung von Schülerinnen und Schülern der 6. Klasse im „Positiv Health“-Ansatz. Im Rahmen eines festen Austausches („Gesunde Stunde am Mittag“) werden sie befähigt, eigene Potenziale, Ressourcen und Risiken zu erkennen und zu benennen.
„Erklärvideos zur Stärkung der Gesundheitskompetenz für Menschen mit geistiger Behinderung (GeKo-MmgB)“ der Hochschule Bielefeld. Im Rahmen des Projektes wurden Videos zu wesentlichen Themen der Gesundheitskompetenz und ausgewählten alltäglichen Symptomen entwickelt, die niederschwellig und in leichter Sprache bedeutsame Inhalte zur Gesundheitskompetenz vermitteln.
„Lotsendienste in Kinderarztpraxen“ vom Jugendamt der Stadt Hamm. Die Zielsetzung des Projektes ist, möglichst viele Kinder und Jugendliche vor Ort gesund aufwachsen und am gesellschaftlichen Leben teilhaben zu lassen. Das Projekt erreicht Familien insbesondere in belasteten Lebenslagen, berät diese zu vielfältigen Themen zur Gesundheit der Kinder und Jugendlichen und übermittelt diese erfolgreich in Angebote und Strukturen, welche die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen verbessern.
Das Projekt „Gesund macht Schule. Ein Programm zur Prävention und Gesundheitsförderung in der Grundschule“ der Ärztekammer Nordrhein und AOK Rheinland/Hamburg erhält aufgrund des bereits mehrfach bewiesenen Vorbildcharakters für mehrere Krankenkassen für die Entwicklung eigener Initiativen einen Sonderpreis. Das Projekt zielt auf die frühzeitige Vermittlung von Gesundheitskompetenz ab und unterstützt Grundschulen bei der Umsetzung gesundheitsförderlicher Maßnahmen zu unterschiedlichen Themenbereichen im Schulalltag.
Hintergrund Gesundheitspreis
Der Gesundheitspreis Nordrhein-Westfalen wird jährlich verliehen und orientiert sich thematisch an den Schwerpunkten der ebenfalls jährlich stattfindenden Landesgesundheitskonferenz (LGK). Für den Gesundheitspreis 2024 lautete das Motto „Gesundheitskompetenz stärken“. Mit dem Preis wird die Umsetzung der LGK-Entschließung aus dem Jahr 2023 flankiert.
Insgesamt wurden zur Ausschreibungsfrist 76 Projekte eingereicht. Die Auswahl der prämierten Projekte wurde durch eine ausgewählte Jury aus Vertreterinnen und Vertretern des Gesundheitswesens getroffen.
Neben dem Preisgeld von insgesamt 16.000 Euro erhalten die Sieger-Projekte ein vom Land vergebenes Logo, das sie für ihre Öffentlichkeitsarbeit nutzen können.
Weitere Informationen zum Gesundheitspreis Nordrhein-Westfalen und zu den Projekten finden Sie unter www.gesundheitspreis.nrw.de.
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