Emsdetten: Umwelt- und Verkehrsminister Krischer kürt Wanderbahnhof des Jahres 2022

Minister Krischer: Wanderbahnhof in Emsdetten bietet die Möglichkeit, Klimaschutz und Naturerlebnis zu verbinden

21. Oktober 2022
Zug, Deutsche Bahn, Doppeldecker

Der Bahnhof Emsdetten darf sich seit Freitag, 21. Oktober 2022, mit dem Titel „NRW-Wanderbahnhof 2022“ schmücken. Oliver Krischer, Minister für Umwelt, Naturschutz und Verkehr, überreichte dem Emsdettener Bürgermeister Oliver Kellner die begehrte Plakette.

Umwelt, Naturschutz und Verkehr

Der Bahnhof Emsdetten darf sich seit Freitag, 21. Oktober 2022, mit dem Titel „NRW-Wanderbahnhof 2022“ schmücken. Oliver Krischer, Minister für Umwelt, Naturschutz und Verkehr, überreichte dem Emsdettener Bürgermeister Oliver Kellner die begehrte Plakette.

„Der Wanderbahnhof in Emsdetten bietet Wanderfreundinnen und -freunden die Möglichkeit, Klimaschutz und Naturerlebnis zu verbinden. Von Emsdetten aus bieten zahlreiche Wanderrouten abwechslungsreiche Natur- und Kulturerlebnisse. Ich wünsche mir, dass durch die Auszeichnung zum Wanderbahnhof des Jahres noch mehr Menschen auf die Stadt Emsdetten und auf Bus und Bahn als komfortable Reisemittel aufmerksam werden“, so Minister Krischer bei der Auszeichnung. „Die Region und ganz Nordrhein-Westfalen bieten faszinierende Naturschätze, die wir sorgsam bewahren müssen und erlebbar machen wollen. Mit der Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs kann jeder einen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz leisten.“

Eine gute Nahverkehrsanbindung, vielfältige Wanderrouten in der Umgebung und natürlich der Bahnhof selbst: Nach diesen Hauptkriterien werden im Rahmen der Initiative mobil.nrw seit 2010 Wanderbahnhöfe gekürt. In diesem Jahr überzeugte der Bahnhof Emsdetten die Fachjury. Im nördlichen Nordrhein-Westfalen gelegen, verbindet er das Rheinland mit dem Münsterland und bietet so den idealen Ausgangspunkt für nachhaltige Wanderungen.

„Wir freuen uns sehr darüber, in diesem Jahr die Auszeichnung zum NRW-Wanderbahnhof gewonnen zu haben. Fahrgäste, die bei uns ankommen, erleben direkt zwei Seiten Emsdettens: eine lebendige Stadtmitte um den Bahnhof herum und die schöne Natur in der weiteren Umgebung. Egal, ob in Wanderstiefeln oder auf dem Fahrrad: Unser Wanderbahnhof ist ein guter Startpunkt für individuelle Touren“, so Oliver Kellner, Bürgermeister der Stadt Emsdetten.

Ob Naturschutzgebiet Emsaue oder Emsdettener Venn, eines der letzten Hochmoore im Münsterland: Vom frisch gekürten Wanderbahnhof aus lassen sich abwechslungsreiche Erholungsgebiete erwandern – auch mit dem Fahrrad. Der Bahnhof wurde aufwendig modernisiert und die Renovierung vom Land Nordrhein-Westfalen mit 3,6 Millionen Euro gefördert. Die beiden Gleise des Bahnhofs, an denen Züge des Regionalverkehrs halten, verfügen über stufenfreie Zugänge, taktile Leitsysteme und weitere barrierefreie Ausstattungsmerkmale. Daneben gibt es einen überdachten Busbahnhof für Stadt- und Überlandbusse und obendrein ehrenamtlich betriebene Bürgerbuslinien. So gelangen Wanderfans schnell aus dem Ortszentrum ins Grüne. Dank Unterstützung durch den Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) runden ein kostenfreies Parkhaus und ein zweigeschossiges Fahrradabstellgebäude für 1.000 Räder das Angebot am Bahnhof ab. Aktuell wird die Radabstellanlage vor dem Bahnhof erweitert.

Weitere Informationen

mobil.nrw ist ein Zusammenschluss des Ministeriums für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen mit den Verkehrsunternehmen, Zweckverbänden, Verkehrsverbünden und -gemeinschaften in Nordrhein-Westfalen. Für die Auszeichnung „NRW-Wanderbahnhof“ wählt eine Jury aus Expertinnen und Experten für Nahverkehr und Wandern eine Station aus verschiedenen Vorschlägen aus, die sich vor allem durch ihre Wanderrouten, eine gute Nahverkehrsanbindung und einen modernisierten Bahnhof auszeichnet. Mit Emsdetten haben mittlerweile elf Bahnhöfe die Auszeichnung erhalten: Sondern am Biggesee (2020), Overath (2019), Winterberg (2018), Werdohl (2016), Soest (2015), Schladern (2014), Billerbeck (2013), Lennestadt-Altenhundem (2012), Heimbach (2011) und Iserlohn (2010).

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