„Durchstarten in Ausbildung und Arbeit“: Minister Laumann besucht RTB GmbH für innovative Verkehrstechnik in Bad Lippspringe

Landesinitiative „Durchstarten in Ausbildung und Arbeit“ unterstützt junge geduldete und gestattete Menschen auf ihrem Weg in Arbeit

29. Juli 2021
Logo Durchstarten in Ausbildung und Arbeit

Arbeitsminister Karl-Josef Laumann hat sich heute im Rahmen eines Betriebsbesuchs bei der RTB GmbH für innovative Verkehrstechnik in Bad Lippspringe (Kreis Paderborn) ein Bild von der Umsetzung der Landesinitiative „Durchstarten in Ausbildung und Arbeit“ vor Ort verschafft.

Arbeit, Gesundheit und Soziales

Arbeitsminister Karl-Josef Laumann hat sich heute im Rahmen eines Betriebsbesuchs bei der RTB GmbH für innovative Verkehrstechnik in Bad Lippspringe (Kreis Paderborn) ein Bild von der Umsetzung der Landesinitiative „Durchstarten in Ausbildung und Arbeit“ vor Ort verschafft. Die 50-Millionen-Euro-Initiative hat zum Ziel, junge geduldete und gestattete Geflüchtete dabei zu unterstützen, ihren Weg in Ausbildung und Arbeit zu finden.
 
„Die Durchstarten-Initiative setzt genau dort an, wo eine Förderlücke besteht. Junge Menschen, die vom Regelsystem aufgrund ihrer aufenthaltsrechtlichen Situation ausgeschlossen sind, erhalten durch die Initiative eine Perspektive“, sagte Arbeitsminister Laumann. „So auch im Kreis Paderborn, wo insgesamt 116 Personen teilnehmen, von denen 28 Teilnehmende der Landesinitiative derzeit eine Ausbildung absolvieren. Es freut mich besonders, dass im Rahmen der Initiative in Bereichen mit hohem Fachkräftemangel, wie dem IT-Bereich, motivierte Nachwuchskräfte gewonnen werden können.“
 
Bei der anschließenden Gesprächsrunde im Betrieb tauschte sich Minister Laumann mit Vertreterinnen und Vertretern des Kommunalen Integrationszentrums des Kreises Paderborn sowie Arbeitgebern, Teilnehmenden, Coaches und weiteren Akteuren aus der Durchstarten-Initiative über den aktuellen Umsetzungsstand der Initiative und die besonderen Herausforderungen vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie aus.
 
Einer der Teilnehmer der Initiative „Durchstarten in Ausbildung und Arbeit“ ist Walid Ali, Geflüchteter aus dem Libanon, der aktuell als Vollzeitbeschäftigter bei der RTB GmbH in Bad Lippspringe tätig ist und ab dem 1. August 2021 im Rahmen der Initiative in ein Ausbildungsverhältnis zum Fachinformatiker übernommen wird. Aktuell nimmt der angehende Auszubildende vorbereitend an FB 6 „Teilhabemanagement“ teil. Ab August kann er wie viele andere zusätzlich am FB 2 (Ausbildungs- oder Berufsbegleitende Qualifizierung und/oder Sprachförderung) teilnehmen.
 
Hintergrund:
Von der Landesinitiative „Durchstarten in Ausbildung und Arbeit“ profitieren aktuell rund 5.000 junge Menschen in ganz Nordrhein-Westfalen. Getragen wird die Initiative vom Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) sowie dem Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration (MKFFI). Das Land stellt insgesamt 50 Millionen Euro zur Umsetzung zur Verfügung.
 
Ziel ist es, insbesondere junge Geflüchtete zu fördern, die bislang nicht oder nur eingeschränkt von den Unterstützungsangeboten der Arbeitsförderung profitieren konnten, da sie in den Kommunen nur geduldet oder gestattet sind. Diese jungen Menschen sollen so die nötigen Voraussetzungen erhalten, um erfolgreich ins Berufsleben zu starten und ihren Lebensunterhalt selbstständig bestreiten zu können.
 
Um dieses Ziel zu erreichen sieht die Initiative „Durchstarten in Ausbildung und Arbeit“ sechs Förderbausteine vor:

  1. Coaching
  2. Berufsbegleitende Qualifizierung und/ oder Sprachförderung
  3. Nachträglicher Erwerb des Hauptschulabschlusses
  4. Schul-, ausbildungs- und berufsvorbereitende Kurse sowie Teilnahme an Jugendintegrationskursen
  5. Innovationsfonds für innovative Maßnahmen und Projekte
  6. Teilhabemanagement 
Das Angebot richtet sich an Personen im Alter zwischen 18 und 27 Jahren. Weitere Informationen zur Durchstarten-Initiative finden Sie unter www.durchstarten.nrw.
 

Kontakt

Pressekontakt

Arbeit, Gesundheit und Soziales

Telefon: 0211 855-3118
E-Mail: Presse [at] mags.nrw.de

Bürgeranfragen

Arbeit, Gesundheit und Soziales

Telefon: 0211 855-5
E-Mail: nrwdirekt [at] nrw.de