FAQ zum Coronavirus

Fragen und Antworten zum Coronavirus

Aktuelle Informationen zur Bewältigung der Folgen der Corona-Pandemie

Hier finden Sie die wichtigsten Fragen und Antworten rund um die Corona-Virus-Pandemie und die Maßnahmen der Landesregierung zur Eindämmung. Die Informationen werden fortlaufend aktualisiert.

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Fragesammlungen

    Aktuell: Ab Montag Landesinzidenzstufe 1

    Aktuell: Ab Montag Landesinzidenzstufe 1

    Da gesichert davon auszugehen ist, dass am Samstag (24. Juli 2021) seit acht Tagen in Folge der landesweite Inzidenzwert über 10 liegen wird, gilt mit Wirkung vom kommenden Montag (26. Juli 2021) für das Land Nordrhein-Westfalen wieder die Landesinzidenzstufe 1 (7-Tage-Inzidenz von über 10 bis 35). Damit greifen automatisch bestimmte Infektionsschutzmaßnahmen insbesondere mit überregionaler Bedeutung – auch in Kreisen und kreisfreien Städten, die lokal in der Inzidenzstufe 0 liegen.

    Fragen und Antworten

    Aktuelles zur Impfung

    Wie geht die Impfkampagne in Nordrhein-Westfalen voran?

    Die Impfkampagne in Nordrhein-Westfalen ist in den vergangenen Wochen sehr gut vorangegangen, gerade Ältere und besonders Gefährdete haben bereits einen vollen Impfschutz. Mit Stand vom 2. Juli 2021 sind inzwischen rund 41 Prozent in Nordrhein-Westfalen vollständig geimpft (mehr als 7,34 Millionen Menschen). Mindestens eine Erstimpfung erhalten haben 58,2 Prozent der Bürgerinnen und Bürger (mehr als 10,44 Millionen Menschen).

    Wer kann einen Termin in einem Impfzentrum vereinbaren?

    Seitdem 26. Juni 2021 können alle Bürgerinnen und Bürger in Nordrhein-Westfalen ab 16 Jahren einen Impftermin in einem Impfzentrum vereinbaren – je nach Verfügbarkeit der Impfdosen von BioNTech und Moderna. Ab Montag, 5. Juli, können Genesene, die nur einen einzelnen Impftermin benötigen, über die Terminbuchungssysteme der Kassenärztlichen Vereinigungen einen Termin im  Impfzentrum ausmachen.

    Was bedeutet die neue STIKO-Empfehlung zu den „Kreuzimpfungen“?

    Am 1. Juli hat die Ständige Impfkommission ihre Impfempfehlung für den Impfstoff des Herstellers AstraZeneca angepasst. So sollen künftig Menschen, die als Erstimpfung  mit dem Impfstoff von AstraZeneca geimpft wurden, als Zweitimpfung einen mRNA-Impfstoff  erhalten - unabhängig vom Alter. Derzeit wird in Nordrhein-Westfalen für diesen Zweck in der Regel Biontech verwendet. Der Abstand zwischen der ersten und zweiten Dosis kann auf vier Wochen verkürzt werden. Das Impfen mit zwei Impfstoffen wird heterologes Impfschema genannt – umgangssprachlich auch „Kreuzimpfen“ oder „Mischimpfen“.

    Ich bin zweimal mit dem Impfstoff von AstraZeneca geimpft worden, bin ich trotzdem gut genug geschützt? 

    Jede Impfung gegen SARS-CoV2, unabhängig vom Impfstoff, schützt im hohen Maße vor einem schweren Krankheitsverlauf. Die Zahlen aktueller Studien belegen, dass auch ohne Kreuzimpfung ein sehr hoher Schutz durch eine vollständige Impfung mit dem Impfstoff von AstraZeneca besteht. So kommt beispielsweise die Studie der Gesundheitsbehörde Public Health England (PHE) zu dem Ergebnis, dass zwei Dosen des Wirkstoffs von AstraZeneca in 92 Prozent der Fälle eine stationäre Behandlung nach einer Infektion mit der Deltavariate verhindern können (im Vergleich Pfizer/Biontech 96 Prozent).

    Was nützt die Kombination von zwei verschiedenen Impfstoffen?

    Folgt auf eine Erstimpfung mit dem Vektorimpfstoff von AstraZeneca eine Zweitimpfung mit einem mRNA-Impfstoff, kann der Impfschutz vor der neuen Delta-Variante des Coronavirus erhöht werden. Durch eine mögliche Verkürzung des Impfintervalls von zwölf auf vier Wochen kann der vollständige Impfschutz schneller aufgebaut werden.

    Ich habe meine erste Impfung im Impfzentrum mit AstraZeneca erhalten, was passiert mit meinem Folgetermin?

    Jeder Person, die im Impfzentrum eine Erstimpfung mit dem Impfstoff von AstraZeneca erhalten hat, wird im Impfzentrum eine Zweitimpfung mit einem mRNA-Impfstoff (derzeit Biontech) angeboten. Personen, die in Impfzentren bereits einen Termin für eine Zweitimpfung mit AstraZeneca haben, müssen nichts unternehmen, der Impfstoff wird automatisch umgestellt. Gebuchte Termine sollen wie geplant wahrgenommen werden.

    Bekomme ich auch beim Hausarzt die Zweitimpfung angepasst?

    Die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte, die Teil der Impfkampagne sind, werden aller Voraussicht auch der Empfehlung der STIKO folgen und mRNA-Impfstoffe als Zweitimpfung anbieten.

    Wird mein Termin zur Zweitimpfung jetzt vorgezogen?

    Die Ständige Impfkommission empfiehlt – vorbehaltlich noch ausstehender Rückmeldungen von eröffneten Stellungnahmeverfahren – den Abstand zwischen der ersten und zweiten Impfdosis auf vier Wochen zu verkürzen. Wo eine solche Verkürzung des Impfintervalls erforderlich wird, werden die Impfzentren, und voraussichtlich auch die Ärzte, betreffende Personen kontaktieren und den Zweitimpftermin automatisch ändern.

    Der neue Termin überschneidet sich mit meinem Urlaub – kann ich die Impfung verschieben?

    Grundsätzlich sollten die vereinbarten Termine eingehalten werden. Bereits vereinbarte Termine für eine Zweitimpfung können bei dringendem Bedarf umgebucht werden, soweit der vorgesehene Zeitraum für den Zweittermin eingehalten wird. Das gilt auch, wenn der Termin zur Verkürzung des Impfintervalls vorgezogen werden sollte. Eine Umbuchung kann über die bekannten Rufnummern zur Terminbuchung oder online erfolgen. Termine, die nicht wahrgenommen werden können, sollen in jedem Fall abgesagt werden, damit kein Termin ungenutzt bleibt.

    Wie erhalte ich einen Impftermin im Impfzentrum?

    Alle Bürgerinnen und Bürger, die einen Impftermin in den Impfzentren erhalten möchten, können seit Samstag, 26. Juni Impftermine über die bereits bekannten Terminbuchungsportale der Kassenärztlichen Vereinigungen buchen. Die Terminbuchung ist online möglich über www.116117.de sowie telefonisch über die zentrale Rufnummer 116 117 oder die zusätzliche Rufnummer je Landesteil – (0800) 116 117 02 für Westfalen-Lippe und (0800) 116 117 01 für das Rheinland. Kinder im Alter von 12 bis unter 16 Jahren, für die durch die Ständige Impfkommission (STIKO) eine Impfung empfohlen wird (beispielsweise wegen einer Vorerkrankung), erhalten ein Impfangebot beim niedergelassenen Kinder- oder Hausarzt.

    Wann kann ich mit einem Impftermin rechnen?

    In den kommenden 14 Tagen sind bereits viele Termine ausgebucht. Das MAGS erwartet in den kommenden Wochen aber eine deutliche Steigerung der Impfstofflieferungen durch den Bund. Es werden somit fortlaufend neue Termine in den Terminbuchungssystemen der Kassenärztlichen Vereinigungen zur Verfügung gestellt. Allein im Juli werden rund 2,4 Millionen Termine für Erstimpfungen in den Impfzentren des Landes Nordrhein-Westfalen möglich sein. Parallel vergeben Betriebsärzte und die niedergelassene Ärzteschaft Impftermine. Voraussichtlich bis Ende Juli werden alle impfwilligen Bürgerinnen und Bürger über 16 Jahren in Nordrhein-Westfalen mindestens einmal gegen das Coronavirus geimpft sein können.

    Kann ich auch in einer Arztpraxis geimpft werden?

    Grundsätzlich ist eine Impfung auch in einer Arztpraxis möglich. Die nordrhein-westfälischen Arztpraxen (seit 7. Juni auch privatärztliche Praxen) werden vom Bund über die Apotheken und den pharmazeutischen Großhandel mit Impfdosen versorgt. Zuständig für die Beschaffung und Verteilung ist der Bund. Die Praxen können grundsätzlich – je nach Verfügbarkeit - Impfdosen von BioNTech, Moderna, AstraZeneca und Johnson & Johnson bestellen. Seit dem 7. Juni werden auch die Kinder- und Jugendärzte in die Impforganisation einbezogen. Sie können seitdem ebenfalls Impfdosen für Kinder- und Jugendliche ab 12 Jahren bestellen. Dafür steht der Impfstoff der Firma BioNTech zur Verfügung, der in der letzten Woche von der Europäischen Kommission auf Empfehlung der Europäischen Arzneimittelbehörde für diese Altersgruppe zugelassen wurde.

    In welcher Reihenfolge werden in den Arztpraxen Patienten geimpft?

    Die Impfungen der niedergelassenen Ärzteschaft erfolgen in deren eigener Verantwortung. Es bleibt weiterhin den jeweiligen Arztpraxen überlassen, in welcher Reihenfolge und an welche Patienten Impftermine auf Grundlage der zur Verfügung stehenden Impfdosen vergeben werden.

    Was ist mit Betriebsärzten?

    Betriebsärzte sind seit dem 7. Juni in die Impforganisation mit einbezogen. Sie werden ebenfalls vom Bund über die Apotheken und den pharmazeutischen Großhandel mit Impfdosen beliefert. Zuständig für die Verteilung ist demnach der Bund. Auch Betriebsärzte impfen grundsätzlich in eigener Verantwortung. Das Land Nordrhein-Westfalen ermöglicht es jedoch den Betriebsärzten, ihr Impfstoffkontingent an ein Impfzentrum nach Wahl liefern zu lassen. In Absprache zwischen Betriebsarzt und Impfzentrum können im Vorfeld Termine oder Zeitfenster für die Impfung der jeweiligen Betriebsangehörigen vereinbart werden, die dann aus dem Impfstoffkontingent des Betriebsarztes im Impfzentrum geimpft werden. So wird den Betriebsärzten ermöglicht, trotz fehlender räumlicher und personeller Ressourcen die Impfungen für „ihre“ Betriebe ohne großen Aufwand sicherzustellen.

    Was ist mit den besonders schwer erreichbaren Gruppen?

    In der zweiten und dritten Juli-Woche werden den Kreisen und kreisfreien Städten mehr als 190.000 Dosen des Impfstoffs Johnson & Johnson zur Verfügung gestellt. Das Impfstoffkontingent ist speziell eingeplant für

    • Saisonarbeitskräfte in der Landwirtschaft,
    • Beschäftigte in der Fleischindustrie, bei Paketdiensten, im Öffentlichen Personennahverkehr, im Baugewerbe und im Reinigungsgewerbe,
    • 24-Stunden-Pflegekräfte,
    • Sexarbeiterinnen und Sexarbeiter,
    • Langzeitpatientinnen und -patienten in somatischen und psychiatrischen Krankenhäusern,
    • Bewohnerinnen und Bewohner sozial benachteiligter Stadtteile

    Gleichstellung von Geimpften und Genesenen mit negativ Getesteten

    Gleichstellung von Geimpften und Genesenen mit negativ Getesteten

    Welche Regeln gelten für Geimpfte und Genesene?

    Aus Infektionsschutzgründen sind, abhängig von der jeweiligen Inzidenz, bestimmte Angebote wie der Besuch von Restaurants oder die Nutzung von Sportstätten, an ein negatives Testergebnis geknüpft.
    Dabei gilt generell: Vollständig Geimpfte und Genesene stehen Personen mit negativem Testergebnis gleich. Außerdem werden überall dort, wo im Rahmen der Corona-Schutzverordnung Personenbegrenzungen gelten, Personen, die geimpft oder genesen sind, nicht mitgezählt.

    Wer gilt als geimpft, wer gilt als genesen?

    Als geimpft oder genesen gilt, wer eine vollständige Impfung bzw. die Genesung belegen kann. Dies geschieht durch:

    1. den Nachweis einer vor mindestens 14 Tagen abgeschlossenen vollständigen Impfung gegen COVID-19 mit einem in der Europäischen Union zugelassenen Impfstoff – durch den Eintrag im Impfpass oder den digitalen Impfnachweis, oder
    2. den Nachweis eines positiven Testergebnisses (Nukleinsäurenachweis mittels PCR, PoC-PCR etc.), das mindestens 28 Tage sowie maximal sechs Monate zurückliegt, oder
    3. den Nachweis eines positiven Testergebnisses (s. oben) in Verbindung mit dem Nachweis einer verabreichten Impfstoffdosis gegen COVID-19 mit einem in der Europäischen Union zugelassenen Impfstoff.

    Hintergrund: Innerhalb der ersten sechs Monate nach der Infektion wird von einer ausreichenden Immunisierung ausgegangen; danach, also nach mehr als sechs Monaten, ist eine zusätzliche Impfdosis erforderlich.

    Welche Regelungen gelten für Geimpfte und Genesene in Bezug auf Reisen?

    Bei der Rückkehr aus Risiko- und Hochinzidenzgebieten (nicht aber aus Virusvarianten-Gebieten) ist für Geimpfte und Genesene kein zusätzlicher Test mehr nötig, um die Einreisequarantäne zu vermeiden. Auch hier gilt eine Nachweispflicht.

    Liste der derzeit ausgewiesenen Risikogebiete

    FAQ

    Aktuelle Regeln bei einer Inzidenz von über 50

    Welche Kontaktbeschränkungen gelten?

    Erlaubt sind Treffen zwischen beliebig vielen Personen des eigenen Haushalts und eines weiteren Haushalts. Geimpfte oder Genesene können auch aus weiteren Haushalten dazukommen. Sind alle zusammenkommenden Personen nach den dafür geltenden Vorschriften als geimpft oder genesen anzusehen, so besteht für diese Zusammenkunft keine Begrenzung der Personenzahl oder Haushalte.

    Was gilt für den Einzelhandel?

    Einzelhandel, der nicht der Grundversorgung dient (Supermärkte, Lebensmittelläden etc.) kann ohne weitere Voraussetzungen öffnen. . Auch ein Test ist vor dem Besuch des Geschäfts nicht mehr nötig. Im Geschäft darf sich lediglich ein Kunde pro 20 Quadratmeter befinden.

    Welche Kultureinrichtungen können ihren Betrieb wiederaufnehmen?

    Konzerte unter freiem Himmel mit max. 500 Personen sind wieder möglich. Die Besucherinnen und Besucher müssen über ein negatives Testergebnis verfügen. Die Mindestabstände müssen eingehalten werden. Es sind feste Sitzplätze zu vergeben.
    Konzerte im Innenbereich sowie Theater-, Oper- oder Kinoveranstaltungen sind mit bis zu 250 Personen mit Negativtestnachweis, Mindestabstand und fester Sitzordnung wieder erlaubt. Die Räume müssen gut durchlüftetet sein oder über eine viruzid wirkende Luftfilteranlage verfügen.

    Können Musikgruppen ihren Probenbetrieb wiederaufnehmen?

    Ja, unter Bedingungen. Nicht-berufsmäßiger Probenbetrieb ist außen ohne Personenbegrenzung erlaubt, innen mit maximal 20 Personen. Innen und außen wird ein negativer Testnachweis benötigt und die Kontaktdaten aller Anwesenden sind jeweils zu erfassen. Gesang oder Blasinstrumente sind innen nicht erlaubt.

    Wie können Bildungsangebote wieder stattfinden?

    Präsenzunterricht ist wieder ohne Begrenzung der Personenzahl möglich. Findet der Kurs innen statt, müssen die Teilnehmer einen negativen Test vorweisen.
    Musikunterricht mit Gesang und/oder Blasinstrumenten ist innen mit maximal 10 Personen in vollständig durchlüfteten Räumen erlaubt. Ein negativer Test wird vorausgesetzt.

    Können Angebote für Kinder und Jugendliche wieder stattfinden?

    Gruppenangebote können innen in festen Gruppen mit maximal 10 jungen Menschen mit Negativtest stattfinden. Außen können sie mit maximal 20 jungen Menschen stattfinden, wobei diese ab 14 Jahren ein negatives Testergebnis benötigen, wenn sie an Aktivitäten teilnehmen, die nicht Kontaktfrei sind.
    Ferienangebote und Ferienreisen sind mit Test und weiteren Bedingungen zulässig.

    Sind Sportanlagen wieder uneingeschränkt nutzbar?

    Nein. Kontaktfreier Sport außen ist auf und außerhalb von Sportanlagen mit bis zu 25 Personen erlaubt. Nicht kontaktfreier Sport ist außen im Rahmen der allgemeinen Kontaktbeschränkung zulässig. Ebenso zulässig ist der Sport außen von bis zu 25 Minderjährigen zuzüglich zwei Ausbildungs- oder Aufsichtspersonen.
    Schwimm- und Freibäder dürfen lediglich zur Sportausübung (keine Liegewiesen) für Personen mit negativem Test und für die Anfängerschwimmausbildung öffnen.
    Zuschauer sind auf Sportanlagen wieder erlaubt. Außen bis zu 500 Zuschauer mit Negativtest, Sitzplan und Mindestabstand.

    Was ist mit Freizeiteinrichtungen?

    Die Öffnung kleinerer Außen-Einrichtungen ist mit Vorlage eines negativen Tests durch die Besucher und bei Einhaltung der Mindestabstände wieder möglich, etwa Minigolf, Kletterpark oder Hochseilgärten. Bei Ausflugsfahrten mit Schiffen usw. ist lediglich der Außenbereich mit negativen Test nutzbar.

    Sind Messen und Märkte wieder erlaubt?

    Messen und Ausstellungen sind mit Personenbegrenzungen und Hygienekonzept sowie innen mit Negativtest wieder zulässig.

    Was gilt für Fahrschulen?

    Der Betrieb von Fahrschulen, Flugschulen und Bootsschulen ist zulässig. Das Erfordernis des Mindestabstands gilt nicht für den praktischen Unterricht, wobei sich im Fahrzeug oder im Cockpit des Flugzeugs nur Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer, Lehreranwärterinnen und -anwärter sowie Prüfungspersonen aufhalten dürfen. Diese müssen mindestens eine FFP2-Maske tragen.

    Was gilt für die Gastronomie?

    Der Betrieb von Restaurants, Gaststätten, Imbissen, Kneipen, Cafés, Kantinen, Mensen und anderen gastronomischen Einrichtungen ist im Außenbereich und mit negativem Testergebnis für Gäste und Bedienung zulässig. Es herrscht eine Platzpflicht und eine Pflicht zur Erfassung der Kontaktdaten unter Erfassung des genutzten Tisches.
    Natürlich weiterhin möglich sind auch die Belieferung mit Speisen und Getränken sowie der Außer-Haus-Verkauf von Speisen und Getränken. Im unmittelbaren Umkreis des gastronomischen Betriebs ist der Verzehr von Speisen und Getränken auch wieder erlaubt.

    Können Hotels wieder öffnen?

    Ferienwohnungen und Campingplätze dürfen Gäste mit negativem Testergebnis wieder beherbergen.
    Hotels können wieder ohne Kapazitätsbegrenzung öffnen. Für private Übernachtungen mit Frühstück, aber ohne weitere Innengastronomie, ist ein negativer Test erforderlich. Bei mehrtägigen Aufenthalten muss alle drei Tage ein Negativtest vorgelegt werden.

    Sind private Veranstaltungen wieder erlaubt?

    Nein. Private Veranstaltungen, Feiern und Partys sind bei einer Inzidenz von über 50 noch nicht wieder zulässig.

    Sind Veranstaltungen und Versammlungen wieder möglich?

    Veranstaltungen und Versammlungen, die nicht unter besondere Regelungen der Coronaschutzverordnung fallen, bleiben einstweilen untersagt.
    Erlaubt bleiben – unter jeweils im Einzelfall zu beachtenden Bedingungen – unter anderem:

    • Versammlungen nach dem Versammlungsgesetz (z. B. Demonstrationen)
    • Veranstaltungen, die der Grundversorgung der Bevölkerung, der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung oder der Daseinsfür- und –vorsorge dienen (z. B. auch Aufstellungsversammlungen von Parteien zu Wahlen oder Blutspenden)
    • Sitzungen von rechtlich vorgesehenen Gremien der kommunalen Selbstverwaltung
    • Sitzungen von rechtlich vorgesehenen Gremien, Gesellschaften, Parteien, Vereinen oder Wohnungseigentümergemeinschaften, die nicht digital durchgeführt werden können mit Personenbegrenzung
    • Bestattungen einschließlich der vorangehenden Trauerfeier
    • standesamtliche Trauungen
    • Gottesdienste.

    Haben Sie Fragen zur Coronaschutzverordnung?

    Dann können Sie sich an die E-Mail-Adresse corona@nrw.de wenden.

    Aktuelle Regeln bei einer Inzidenz von 50 bis 35

    Aktuelle Regeln bei einer Inzidenz von 50 bis 35

    Welche Kontaktbeschränkungen gelten?

    Erlaubt sind Treffen zwischen beliebig vielen Personen des eigenen Haushalts und zwei weitere Haushalten. Außerdem können sich zehn Personen mit negativen Test aus beliebigen Haushalten treffen.
    Geimpfte oder Genesene können auch aus weiteren Haushalten dazukommen. Sind alle zusammenkommenden Personen nach den dafür geltenden Vorschriften als geimpft oder genesen anzusehen, so besteht für diese Zusammenkunft keine Begrenzung der Personenzahl oder Haushalte.

    Was gilt für den Einzelhandel?

    Im Geschäft darf sich lediglich ein Kunde pro 10 Quadratmeter befinden. Es gilt eine Maskenpflicht, jedoch keine weiteren Voraussetzungen für die Öffnung (kein „click & meet“ und kein negativer Test nötig).
    In größeren Geschäften reduziert sich die Anzahl der Kunden bei einer Verkaufsfläche über 800 Quadratmeter auf einen Kunden pro 20 Quadratmeter.

    Was gilt für Kultureinrichtungen und Kulturveranstaltungen?

    Neben Kulturveranstaltungen im Freien dürfen auch Konzerte im Innenbereich sowie Theater-, Oper- oder Kinoveranstaltungen mit bis zu 500 Personen, Negativtestnachweis und festen Sitzplätzen wieder stattfinden. Bei Veranstaltungen im Innenbereich müssen die Räume gut durchlüftet oder Luftfilteranlage ausgestattet sein.
    Museen, Ausstellungen usw. können ohne vorherige Terminvereinbarung öffnen.   

    Welche Änderungen gibt es für den Probenbetrieb von Musikgruppen?

    Auch Gesang und Blasinstrumente sind in gut durchlüfteten Räumen mit negativem Testnachweis und Erfassung der Kontaktdaten wieder erlaubt.

    Welche weiteren Erleichterungen gelten für Bildungsangebote?

    Erleichterungen gibt es beim Mindestabstand, wenn die teilnehmenden Personen an festen Sitz- und Arbeitsplätzen lernen.
    Musikunterricht mit Gesang und/oder Blasinstrumenten ist innen mit maximal 20 Personen erlaubt. Ein negativer Test wird vorausgesetzt.

    Welche Angebote sind für Kinder und Jugendliche möglich?

    Gruppenangebote können innen mit maximal 20 jungen Menschen stattfinden, außen mit 30 jungen Menschen jeweils mit Negativtest. Auch innen kann hier auf einen Mund-Nasen-Schutz verzichtet werden.

    Welche Änderungen gibt es für den Sportbereich?

    Kontaktsport ist mit bis zu 25 Personen und negativem Testnachweis möglich. Kontaktfreier Sport außen ist auf und außerhalb von Sportanlagen mit einer unbegrenzten Personenanzahl erlaubt.
    Kontaktfreier Sport mit Ausnahmen des intensiven Ausdauertrainings kann in Innenanlagen sowie Fitnessstudios mit Negativtestnachweis und Mindestabstand ohne Personenbegrenzung ausgeübt werden, Kontaktsport mit bis zu 12 Personen.
    Schwimm- und Spaßbäder dürfen ohne Begrenzung auf die Sportausübung öffnen. Ein Negativtest wird vorausgesetzt. Es gilt eine Personenbegrenzung.
    Bei Sportveranstaltungen im Freien sind bis zu 1000 Zuschauer, höchstens aber ein Drittel der regulären Zuschauerkapazität, ohne Test wieder erlaubt, in Innenräumen bis zu 500 Zuschauer mit Negativtestnachweis und festem Sitzplan.

    Was ist mit Freizeiteinrichtungen?

    Bäder, Saunen usw. sowie Indoorspielplätze dürfen mit einem negativen Test wieder besucht werden.
    Freizeitparks dürfen ebenfalls mit negativen Test, aber mit Personenbegrenzung besucht werden. Ausflugsfahrten mit Schiffen etc. können ohne Negativtestnachweis erbracht werden. Voraussetzung hierfür ist, dass auch im Land die Inzidenz unter 50 liegt gilt.

    Was gilt für Messen und Märkte?

    Messen und Ausstellungen sind mit Negativtest, Personenbegrenzungen und Hygienekonzept zulässig, Jahrmärkte mit Personenbegrenzung und, wenn auch Volksfest-Elemente wie Karussells, Schießbuden etc. vorhanden sind, zusätzlich mit Negativtest.

    Was gilt für Fahrschulen?

    Der Betrieb von Fahrschulen, Flugschulen und Bootsschulen ist zulässig. Das Erfordernis des Mindestabstands gilt nicht für den praktischen Unterricht, wobei sich im Fahrzeug oder im Cockpit des Flugzeugs nur Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer, Lehreranwärterinnen und -anwärter sowie Prüfungspersonen aufhalten dürfen. Diese müssen mindestens eine FFP2-Maske tragen.

    Was gilt für die Gastronomie?

    Der Betrieb von Restaurants, Gaststätten, Imbissen, Kneipen, Cafés, Kantinen, Mensen und anderen gastronomischen Einrichtungen ist im Außenbereich ohne Test möglich. Die Kontaktdaten und der genutzte Tisch sind zu erfassen.
    Der Innenbereich darf wieder mit einem negativen Test und einer Platzpflicht genutzt werden.
    Kantinen können wieder öffnen. Betriebsangehörige müssen zum Besuch keinen Test vorzeigen.

    Was gilt für Hotels?

    In Ferienwohnungen und auf Campingplätzen dürfen Gäste mit negativem Testergebnis beherbergen.
    Hotels können für Gäste mit Negativtestnachweis ohne Kapazitätsbegrenzung öffnen. Die gastronomische Versorgung der Gäste ist unter Beachtung der Regelungen für die Gastronomie wieder uneingeschränkt möglich.

    Sind private Veranstaltungen wieder erlaubt?

    Ja, mit bis zu 100 Gästen im Freien und bis zu 50 Gästen in Innenräumen mit Negativtestnachweis. Achtung: Partys und vergleichbare Feiern sind noch nicht zulässig.
    Die Unterscheidung zwischen Party und normaler Veranstaltung – mit weniger Infektionsrisiken – richtet sich nach Infektionsschutzgesichtspunkten vor allem nach dem geplanten Verhalten der Gäste. Soll zu (lauter) Musik getanzt werden und sind daher viele enge Kontakte ohne Mindestabstand erwartbar, handelt es sich um eine Party, die ähnlich problematisch ist wie der Besuch einer Disco o.ä. Daher sind diese Veranstaltungen nur unter eingeschränkten Maßgaben zulässig. Diese Unterscheidung steht schon seit Monaten in der Coronaschutzverordnung.

    Sind Sitzungen, Tagungen und Kongresse wieder möglich?

    Ja. Sitzungen, Tagungen und Kongresse sind innen sowie außen mit bis zu 500 Teilnehmern wieder erlaubt. Voraussetzung ist ein negativer Corona-Test und die Erfassung der Kontaktdaten der Teilnehmer.

    Haben Sie Fragen zur Coronaschutzverordnung?

    Dann können Sie sich an die E-Mail-Adresse corona@nrw.de wenden.

    Aktuelle Regeln bei einer Inzidenz von 35 bis über 10

    Aktuelle Regeln bei einer Inzidenz von 35 bis über 10

    Welche Kontaktbeschränkungen gelten?

    Erlaubt sind Treffen zwischen beliebig vielen Personen des eigenen Haushalts und vier weiteren Haushalten. Außerdem können sich bis zu 100 Personen mit negativen Test aus beliebigen Haushalten treffen. Geimpfte oder Genesene können auch aus weiteren Haushalten dazukommen. Sind alle zusammenkommenden Personen nach den dafür geltenden Vorschriften als geimpft oder genesen anzusehen, so besteht für diese Zusammenkunft keine Begrenzung der Personenzahl oder Haushalte.

    Wo muss ich in Inzidenzstufe 1 eine Maske tragen?

    Für Kreise und kreisfreie Städte der Inzidenzstufe 1 gilt die Pflicht zum Tragen einer Maske im Freien nur noch da, wo typischerweise wegen hoher Personendichte das Einhalten von Abständen schwerfällt:

    • in Warteschlangen sowie an Ständen, Kassen und Schaltern
    • bei Großveranstaltungen mit mehr als 1.000 Teilnehmern außerhalb des Sitz- oder Stehplatzes
    • dort, wo Kommunen im Einzelfall zur Bekämpfung von Missständen eine Maskenpflicht anordnen

    In den Fällen, in denen weiterhin Masken getragen werden müssen, ist das Tragen einer medizinischen Maske ausreichend.

    Gibt es in Inzidenzstufe 1 auch für geschlossene Räume Ausnahmen von der Maskenpflicht?

    Die Verpflichtungen zum Tragen einer Maske in geschlossenen Räumen bleiben grundsätzlich auch in Kreisen und kreisfreien Städten der Inzidenzstufe 1 weiterhin bestehen.
    Für Bildungs-, Kultur-, Sport- und andere Veranstaltungen gilt: Bei ausreichender Lüftung oder Luftfilterung darf die Maske an festen Sitz- oder Stehplätzen abgenommen werden, wenn näher bestimmte weitere Schutzmaßnahmen (zu Testnachweisen, Abstand und Rückverfolgbarkeit) eingehalten werden.

    Was gilt für den Einzelhandel?

    Im Einzelhandel, der nicht der Grundversorgung dient (Supermärkte, Lebensmittelläden etc.) fällt das Prinzip des „click & meet“ weg. Auch ein Test ist vor dem Besuch des Geschäfts nicht mehr nötig. Für Geschäfte mit einer Fläche über 800 Quadratmeter ist nun eine Person je 10 Quadratmeter anstelle von 20 Quadratmetern erlaubt. Ab dem 27. August 2021 sind auch in der Inzidenzstufe 1 auf Jahrmärkten und Spezialmärkten Negativtestnachweise nicht mehr erforderlich.

    Was gilt für Kultureinrichtungen?

    Veranstaltungen außen und innen sind mit maximal 1.000 Personen möglich. Die Besucherinnen und Besucher müssen über ein negatives Testergebnis verfügen. Die Mindestabstände müssen eingehalten werden. Ab 27.08. sind auch in der Inzidenzstufe 1 Musikfestivals mit bis zu 1.000 Zuschauern mit Test und genehmigtem Konzept wieder möglich.

    Welche Änderungen gibt es für den Probenbetrieb von Musikgruppen?

    Nicht-berufsmäßiger Probenbetrieb ist innen mit 30 bzw. 50 Personen mit Test und mit Gesang und Blasinstrumenten erlaubt.

    Welche weiteren Erleichterungen gelten für Bildungsangebote?

    Eine Maske am Sitzplatz ist bei ausreichender Belüftung und Luftfilterung nicht mehr erforderlich. Wenn die Inzidenz im ganzen Land unter 35 sinkt, sind auch Tests nicht mehr notwendig.

    Welche Angebote sind für Kinder und Jugendliche möglich?

    Gruppenangebote können innen mit maximal 30 jungen Menschen stattfinden, außen mit 50 jungen Menschen und ohne Test. Auch innen kann hier auf einen Mund-Nasen-Schutz verzichtet werden

    Welche Änderungen gibt es für den Sportbereich?

    Kontaktsport ist mit bis zu 100 Personen möglich. Voraussetzung ist ein negativer Test.

    Bei kontaktfreien Sportangeboten in geschlossenen Räumen können Mindestabstände aufgehoben werden, sofern negative Testnachweise vorliegen. Somit sind auch Gruppenangebote (beispielsweise Aerobic-Kurse) wieder mit mehr Personen und geringeren Abständen zulässig.
    Über 1.000 und bis zu 25.000 Zuschauer, höchstens aber die Hälfte der regelmäßigen Zuschauerkapazität sind auf Sportanlagen ohne Test wieder erlaubt. Innen sind bis zu 1.000 Zuschauer, höchstens aber ein Drittel der regelmäßigen Zuschauerkapazität, mit Test und Sitzplan erlaubt.

    Ab dem 27. August sind auch in der Inzidenzstufe 1 dann auch Sportfeste mit genehmigtem Konzept und Testpflicht ohne Personenbegrenzungen wieder möglich.

    Was ist mit Freizeiteinrichtungen? 

    Freibäder können wieder ohne Tests besucht werden. Bordelle und ähnliche Einrichtungen dürfen wieder öffnen. Ein negativer Test ist notwendig. Clubs und Diskotheken dürfen ihre Außenbereiche für bis zu 250 Personen öffnen. Ein negativer Test ist aber erforderlich. Ab dem 27. August dürfen auch in der Inzidenzstufe 1 (und wenn auch für das Land mindestens die Inzidenzstufe 1 gilt) Clubs und Diskotheken ihre Innenbereiche ohne Personenbegrenzung öffnen. Ein genehmigtes Konzept und ein negativer Test sind hier aber weiterhin notwendig.

    Was gilt für Messen und Märkte?

    Ab dem 27. August können Jahr- und Spezialmärkte auch in der Inzidenzstufe 1 ohne negativen Test wieder besucht werden.

    Was gilt für Fahrschulen?

    Der Betrieb von Fahrschulen, Flugschulen und Bootsschulen ist zulässig. Das Erfordernis des Mindestabstands gilt nicht für den praktischen Unterricht, wobei sich im Fahrzeug oder im Cockpit des Flugzeugs nur Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer, Lehreranwärterinnen und -anwärter sowie Prüfungspersonen aufhalten dürfen und diese eine medizinische Maske tragen müssen.

    Was gilt für die Gastronomie?

    Der Betrieb von Restaurants, Gaststätten, Imbissen, Kneipen, Cafés, Kantinen, Mensen und anderen gastronomischen Einrichtungen ist im Außenbereich ohne Test möglich. Der Innenbereich darf, wenn auch für das Land mindestens die Inzidenzstufe 1 gilt, wieder ohne Negativtestnachweis genutzt werden.

    Dürfen wieder große Volksfeste stattfinden?

    Ja, auch in der Inzidenzstufe 1 ab dem 27. August. Dann sind Volksfeste, Schützenfeste, Stadtfeste usw. bis zu 1.000 Besucher mit Negativtestnachweis und genehmigtem Konzept erlaubt. Gilt auch für das Land mindestens die Inzidenzstufe 1, fällt auch die Besucherbegrenzung.

    Was gilt für Hotels? 

    Ferienwohnungen und Campingplätze dürfen Gäste mit negativem Testergebnis beherbergen. Hotels können für Gäste mit Negativtestnachweis ohne Kapazitätsbegrenzung öffnen. Die gastronomische Versorgung der Gäste ist uneingeschränkt möglich.

    Sind private Feiern wie Hochzeiten oder Geburtstage wieder erlaubt? 

    Ja, private Veranstaltungen sind bereits in der Inzidenzstufe 1 auch in Form von Partys und vergleichbaren Feiern ohne Mindestabstand mit bis zu 100 Gästen im Freien und mit bis zu 50 Gästen in Innenräumen mit Negativtestnachweis und Kontaktdatenerfassung zulässig.

    Sind Sitzungen, Tagungen und Kongresse möglich?

    In geschlossenen Räumlichkeiten sind Sitzungen, Tagungen und Kongresse mit bis zu 1.000 Teilnehmern möglich. Voraussetzung sind ein negativer Corona-Test und ein Sitzplan. Im Freien können Sitzungen, Tagungen und Kongresse mit mehr als 1.000 Teilnehmern (höchstens aber einem Drittel der regulären Kapazität des Veranstaltungsortes) im Freien stattfinden. Hier genügt die Kontaktdatenerfassung ohne Sitzplan, ein negativer Corona-Test ist nicht erforderlich.
    Ab dem 27. August 2021 sind (in der Inzidenzstufe 1) auch in Innenräumen wieder Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Teilnehmern erlaubt (mit Hygienekonzept).

    Wie wird mit Genesenen und vollständig Geimpften umgegangen? 

    Wie im Bundesinfektionsschutzgesetz festgelegt, stehen Geimpfte und Genesene negativ Getesteten gleich. Wo also in Einrichtungen oder bei Veranstaltungen und Angeboten ein Testnachweis gefordert wird, gilt dies nicht für Geimpfte/Genesene. Soweit für Zusammenkünfte und Veranstaltungen eine Höchstzahl zulässiger Personen oder Hausstände festgesetzt ist, werden Geimpfte und Genesene nicht mitgerechnet, können also zusätzlich teilnehmen. Voraussetzung ist bei Geimpften ein vollständiger Impfschutz, bei den meisten Impfstoffen also der Erhalt von zwei Impfungen. Außerdem muss die abschließende Impfung mindestens 14 Tage zurückliegen (damit sich die Immunisierung voll herausgebildet hat). Bei Genesenen ist Voraussetzung, dass die Erkrankung mindestens 28 Tage zurückliegt (damit keine Ansteckungsgefahr mehr besteht), aber höchstens 6 Monate zurückliegt (da danach möglicherweise keine hinreichende Immunisierung mehr gegeben ist). Hat der Genesene allerdings zusätzlich auch mindestens eine Impfung erhalten, fällt die Begrenzung auf 6 Monate weg.

    Haben Sie Fragen zur Coronaschutzverordnung?

    Dann können Sie sich an die E-Mail-Adresse corona@nrw.de wenden.

    Aktuelle Regeln bei einer stabilen Inzidenz von 10 und niedriger

    Aktuelle Regeln bei einer stabilen Inzidenz von 10 und niedriger

    Welche Kontaktbeschränkungen gelten?

    In Kreisen und kreisfreien Städten der Inzidenzstufe 0 entfällt eine Kontaktbeschränkung auf eine bestimmte Anzahl von Personen und Haushalten. Die Einhaltung des Mindestabstands zu anderen Personen im öffentlichen Raum wird weiterhin empfohlen. 

    Bleibt die Maskenpflicht bestehen?

    Wenn auch landesweit die Inzidenzstufe 0 gilt, gilt die Maskenpflicht in Kreisen und kreisfreien Städten der Inzidenzstufe 0 grundsätzlich nur noch 

    • im öffentlichen Personennah- und Fernverkehr, in Taxen und bei der Schülerbeförderung, 
    • im Einzelhandel
    • und in Arztpraxen. 

    Beschäftigte mit einem besonders nahen Kundenkontakt wie die Erbringer körpernaher Dienstleistungen oder Servicekräfte in der Gastronomie müssen weiterhin eine Maske tragen oder über einen negativen Testnachweis verfügen.

    In sonstigen Innenbereichen wird das Tragen einer Maske lediglich empfohlen.

    Betreibende anderer Angebote und Einrichtungen können die Nutzung allerdings weiterhin vom Tragen einer Maske abhängig machen. 

    Die angekündigten Regelungen zur Maskenpflicht in Schulen nach den Sommerferien bleiben von den Änderungen unberührt.

    Wo muss ich weiterhin meine Kontaktdaten angeben?

    Kontaktdaten müssen nur noch in Einrichtungen der außerschulischen Bildung, in Diskotheken und in Beherbergungsbetrieben wie Hotels, Pensionen, Ferienwohnungen etc. angegeben werden. In allen weiteren Bereichen und Einrichtungen müssen keine Kontaktdaten mehr erfasst werden. 

    Wo brauche ich noch einen negativen Test?

    Wer nicht vollständig geimpft oder genesen ist, braucht auch weiterhin ein negatives Testergebnis in folgenden Bereichen:   

    • beim Besuch von Kulturveranstaltungen in geschlossenen Räumen, wenn sie ohne Abstand/Masken/Personenbegrenzung stattfinden
    • beim Besuch von Sportveranstaltungen in geschlossenen Räumen, wenn sie ohne Abstand/Masken/Personenbegrenzung stattfinden 
    • in Beherbergungsbetrieben wie Hotels, Ferienwohnungen etc. als Gast aus einer Region mit einer Inzidenz über 10
    • bei Ferienangeboten und Ferienreisen für Kinder- und Jugendliche 
    • bei privaten Veranstaltungen, Feiern und Partys mit mehr als 50 Teilnehmenden, wenn sie ohne sonstige Einschränkungen stattfinden sollen
    • bei Sportfesten, Stadtfesten, Volksfesten und in Diskotheken, Clubs etc. 

    Zudem gilt im Hinblick auf anstehende Reise- und Urlaubsaktivitäten: Beschäftigte ohne vollständigen Impfschutz oder Genesenen-Nachweis, die mindestens fünf Tage aufgrund von Urlaub oder ähnlichen Abwesenheiten (nicht aber bei Krankheit/Homeoffice) nicht gearbeitet haben, müssen nach der Rückkehr am ersten Tag an ihrem Arbeitsplatz ein negatives Testergebnis vorweisen oder vor Ort einen Test durchführen. 

    Was gilt für den Besuch von Museen etc.? 

    Der Besuch von Museen usw. ist ohne Einschränkungen – also auch innen ohne Maske – möglich. 

    Was gilt für den Sport?

    Die Sportausübung ist wieder ohne Beschränkungen möglich. 

    Was gilt für private Veranstaltungen und Feiern? 

    Wie schon in der Inzidenzstufe 1 bei Partys, kann nun bei allen privaten Veranstaltungen und Feiern auf Mindestabstände und Masken verzichtet werden, wenn auch landesweit die Inzidenzstufe 0 gilt. Außerdem gelten keine Personenobergrenzen und keine Pflicht zur Kontaktdatenerfassung mehr. Bei mehr als 50 Teilnehmenden müssen aber sämtliche nicht immunisierten Personen über einen negativen Testnachweis verfügen. Das gilt auch für Partys, wenn bei diesen auf die übrigen in der Inzidenzstufe 1 noch geltenden Einschränkungen (Kontaktdatenerfassung und Personenobergrenzen) verzichtet werden soll.

    Was gilt für Diskotheken, Clubs etc.?

    In der Inzidenzstufe 0 ist ab 9. Juli 2021 mit Negativtest und Hygienekonzept der Betrieb von Diskotheken, Clubs etc. (deren Wiedereröffnung bisher auf den 27. August 2021 festgelegt war) wieder zulässig. 

    Wie sieht es mit Volksfesten aus?

    Bei einer landesweiten Inzidenzstufe 0 sind auch Volksfeste, Stadt-, Dorf- und Straßenfeste, Schützenfeste, Weinfeste und ähnliche Festveranstaltungen wieder möglich, sofern sämtliche teilnehmenden Personen über einen negativen Testnachweis verfügen. Wenn keine Zugangskontrolle erfolgen, müssen Veranstalter verpflichtend stichprobenhafte Kontrollen durchführen und die Besucher über die Notwendigkeit des Negativtests informieren, zum Beispiel über Aushänge.

    Was gilt für Großveranstaltungen wie Fußballspiele?

    In der Coronaschutzverordnung ab 9. Juli werden die Vereinbarungen der Länder zu Großveranstaltungen im Profifußball etc. umgesetzt: Diese Großveranstaltungen sind zulässig, ab 5.000 Zuschauerinnen und Zuschauern (inklusive immunisierte Personen) müssen aber alle nicht immunisierten Personen einen Negativtest besitzen. 
    Zudem ist die Zuschauerzahl auf höchstens 25.000 Personen, maximal aber 50 Prozent der regulären Kapazität des Stadions, beschränkt. Es muss ein genehmigtes Hygienekonzept geben, das gegebenenfalls auch weitere Beschränkungen (zum Beispiel zum Alkoholausschank etc.) vorsehen muss.

    Was passiert bei einem Wiederanstieg der Infektionen?

    Die Inzidenzstufe 0 gilt für Kreise und kreisfreie Städte sowie für das Land, wenn der Inzidenzwert an fünf Tagen hintereinander bei höchstens 10 liegt. Da in diesem Zahlenbereich schon sehr kleine Infektionsausbrüche relevante Schwankungen verursachen können, erfolgt eine Rückstufung in die Inzidenzstufe 1 erst, wenn der Wert von 10 wieder acht Tage hintereinander überschritten wird.

    Falls aber ein dynamischer Anstieg vorliegen sollte, der nicht lokal begrenzt ist, kann das Gesundheitsministerium die Inzidenzstufe auch schon nach drei Tagen des Überschreitens wieder hochstufen und damit die erhöhten Schutzmaßnahmen der Stufe 1 bereits dann wieder in Kraft setzen. 

    Corona-Tests

    Corona-Tests

    Warum sollte ich mich regelmäßig auf eine Corona-Infektion testen lassen?

    Im Kampf gegen das Coronavirus sind regelmäßige Tests der Bevölkerung eine der wichtigen Säulen – neben den Corona-Schutzimpfungen und der Einhaltung der Corona-Regeln im Alltag. Die Tests helfen, eine Infektion oder gar einen Ausbruch schnell zu erkennen und entsprechend zu reagieren. Das hilft, die Ausbreitung des Virus möglichst schnell einzudämmen. Ein negatives Testergebnis gibt größere Sicherheit im Alltag: Die Gefahr, andere Menschen anzustecken, sinkt.

    Welche Testverfahren werden zum Nachweis von Corona eingesetzt?

    Aktuell werden vorwiegend folgende Testverfahren zum Nachweis von SARS-CoV-2 eingesetzt:

    1. Der sog. PCR-Test wird durch medizinisches Personal entnommen und in einem medizinischen Labor ausgewertet. Er weist das Erbmaterial des Erregers nach.
    2. der Antigen-(Schnell-)Test reagiert auf ein spezifisches Eiweiß-Fragment des Virus. Er wird durch geschultes Personal durchgeführt.
    3. der Selbsttest, der wie der Antigen-Schnelltest auf ein spezifisches Eiweiß-Fragment des Virus reagiert.

    PCR-Tests sind am zuverlässigsten unter den Corona-Tests. Dabei macht das medizinische Personal z.B. einen Nasen- oder Rachen-Abstrich. Die Auswertung des PCR-Tests erfolgt durch ein Labor. Das Testergebnis liegt frühestens nach vier bis sechs Stunden vor. Die Zeit zwischen Probenentnahme und Ergebnismitteilung kann je nach Probenaufkommen wenige Tage dauern.
    Antigen-Schnelltests für SARS-CoV-2 werden nur durch geschultes Personal durchgeführt. Wie beim PCR-Test wird ein Nasen- oder Rachenabstrich gemacht. Sie liefern deutlich schneller, in der Regel nach max. 15 Minuten, ein Testergebnis, etwa direkt vor Ort. Sie sind jedoch nicht so zuverlässig wie ein PCR-Test und stellen nur eine Momentaufnahme dar. Bei einem positiven Ergebnis des Schnelltests muss zur weiteren Abklärung umgehend ein PCR-Test durchgeführt werden.
    Seit Anfang März sind Selbsttests im Handel erhältlich. Sie funktionieren wie Antigen-Schnelltests, können aber grundsätzlich durch jede Person durchgeführt werden. Die Probenentnahme und -Auswertung ist dementsprechend einfach und schnell. Ihre Zuverlässigkeit ist jedoch abhängig von der korrekten und zeitgerechten Probenentnahme und Testdurchführung und generell niedriger als die der PCR-Tests. Sofern ein Selbsttest den Verdacht auf eine Infektion anzeigt, ist eine Bestätigung durch einen PCR-Test unbedingt erforderlich.

    Wann und wo kann ich mich testen lassen?

    Bürgerinnen und Bürger können sich mindestens einmal wöchentlich kostenlos testen lassen. Der kostenlose Bürgertest kann in von Ländern und Kommunen beauftragten Testzentren und -stationen durchgeführt werden. In Nordrhein-Westfalen gibt es landesweit derzeit Tausende Teststationen – auch in Ihrer Nähe: www.testen.nrw.

    Beschäftigtentests

    Arbeitgeber sind verpflichtet, in ihren Betrieben allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die nicht ausschließlich im Homeoffice arbeiten, regelmäßige Selbst- und Schnelltests anzubieten. Die Pflicht zum Angebot der Tests gilt nicht, wenn der Arbeitgeber einen gleichwertigen Schutz sicherstellt oder nachweist. So sieht es die bundesweit geltende Corona-Arbeitsschutzverordnung vor. Die Teilnahme an den Tests ist freiwillig, eine Bescheinigung kann ausgestellt werden.

    Testpflicht nach längerer Abwesenheit am Arbeitsplatz

    Wer mindestens fünf Tage, zum Beispiel aufgrund eines Urlaubs, nicht am Arbeitsplatz war und in den Betrieb zurückkehrt, muss am ersten Arbeitstag einen negativen Coronatest vorweisen oder vor Ort durchführen. Diese Regelung gilt nicht für vollständig Geimpfte oder Genesene.

    FAQ

    Informationen zur Maskenpflicht

    Welche Regelungen zur Maskenpflicht gelten?

    An bestimmten Orten, vor allen Dingen in Innenräumen, gilt weiter die Verpflichtung zum Tragen einer medizinischen Maske. Dies ist jeweils abhängig vom Infektionsgeschehen.

    Um welche Masken geht es?

    Je nach Regelungen müssen medizinische Masken oder Atemschutzmasken getragen werden. Medizinische Masken im Sinne der Coronaschutzverordnung sind sogenannte OP-Masken. Atemschutzmasken im Sinne der Verordnung sind Masken der Standards KN95/N95 oder FFP2 und Masken höheren Standards – jeweils aber ohne Ausatemventil.

    Wo muss ich bei Inzidenzstufe 0 eine Maske tragen?

    Liegt die 7-Tage-Inzidenz in einem Kreis oder einer kreisfreien Stadt stabil bei 10 oder darunter (Inzidenzstufe 0), muss grundsätzlich nur noch in Innenbereichen eine Maske getragen werden. Dies betrifft die Innenbereiche, in denen auch in der Inzidenzstufe 1 eine Maske getragen werden muss.
    Gilt auch für das ganze Land die Inzidenzstufe 0, entfällt auch die Maskenpflicht in Innenbereichen weitgehend und gilt nur noch im öffentlichen Personenverkehr, im Einzelhandel, in Arztpraxen und ähnlichen Einrichtungen. Hintergrund: Dies sind Bereiche mit hoher Personendichte, die viele Menschen nutzen/aufsuchen müssen. Solange noch nicht alle Bürgerinnen und Bürger ein Impfangebot wahrnehmen konnten, ist daher in diesen Bereichen noch ein erhöhter Schutz notwendig.
    Im Freien muss eine Maske nur noch in wenigen Einzelfällen, etwa bei bestimmten Sport-Großveranstaltungen, getragen werden.
    Beschäftigte mit einem besonders nahen Kundenkontakt wie z.B. bei körpernahen Dienstleistungen oder in der Gastronomie müssen weiterhin eine Maske tragen, wenn sie nicht vollständig geimpft/genesen sind oder über einen negativen Testnachweis verfügen.
    Betreiberinnen und Betreiber von Einrichtungen und Angeboten können entscheiden, zum Schutz ihrer Kundinnen und Kunden das Tragen einer Maske auch weiterhin zu verlangen. Zudem wird das Tragen einer Maske auch dort, wo es nicht mehr verpflichtend ist, weiterhin empfohlen.

    Wo muss ich bei Inzidenzstufe 1 eine Maske tragen?

    Für Kreise und kreisfreie Städte mit einer die 7-Tage-Inzidenz von stabil 35 oder darunter (Inzidenzstufe 1) gilt die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske im Freien da, wo typischerweise wegen hoher Personendichte das Einhalten von Abständen schwerfällt:

    • in Warteschlangen sowie an Ständen, Kassen und Schaltern
    • bei Großveranstaltungen mit mehr als 1.000 Teilnehmern außerhalb des Sitz- oder Stehplatzes
    • dort, wo Kommunen im Einzelfall zur Bekämpfung von Missständen eine Maskenpflicht anordnen.

    Die Verpflichtungen zum Tragen einer Maske in geschlossenen Räumen bleiben grundsätzlich weiterhin bestehen. Für Bildungs-, Kultur-, Sport- und andere Veranstaltungen gilt: Bei ausreichender Lüftung oder Luftfilterung darf die Maske an festen Sitz- oder Stehplätzen abgenommen werden, wenn näher bestimmte weitere Schutzmaßnahmen (zu Testnachweisen, Abstand und Rückverfolgbarkeit) eingehalten werden.

    Gibt es generelle Ausnahmen von der Maskenpflicht?

    Ja. Von der Maskenpflicht befreit sind Kinder bis zur Einschulung, im Einsatz befindliche Sicherheitskräfte, Feuerwehrleute und Personal der Rettungsdienste sowie Personen, die aus medizinischen Gründen keine Maske tragen können (Attest notwendig). Für die Kommunikation mit gehörlosen oder schwerhörigen Menschen kann die Maske vorübergehend abgelegt werden.

    FAQ

    Corona - Einreisebestimmungen

    Welche Einreiseregelungen gelten aktuell?

    Seit dem 13. Mai 2021 gelten neue Einreiseregelungen des Bundes, die die Quarantäneverordnungen der Länder und damit auch die Coronaeinreiseverordnung Nordrhein-Westfalen ersetzen. Dann gilt für Reisende, die aus einem Risikogebiet auf dem Land-, See-, oder Luftweg nach Nordrhein-Westfalen einreisen, grundsätzlich eine zehntägige häusliche Quarantäne, die aber durch die Übermittlung eines negativen Tests an die zuständige Behörde aufgehoben werden kann. Ausgenommen von der Quarantänepflicht sind vollständig geimpfte und genesene Personen. Für die Testung ist ein Corona-Schnelltest ausreichend. Die Einstufung internationaler Risikogebiete erfolgt durch das Robert Koch-Institut.

    Was gilt für die Einreise aus einem Hochinzidenzgebiet?

    Nach dem Aufenthalt in einem Hochinzidenzgebiet ist eine Freitestung erst ab dem fünften Tag nach Einreise möglich. Die Bundesverordnung legt Ausnahmen von dieser Quarantänepflicht fest – unter anderem für Grenzpendler, Familienbesuche und für Aufenthalte von weniger als 24 Stunden. Weiterhin gilt für Einreisen aus Hochinzidenzgebieten die Pflicht zum Mitführen eines aktuellen negativen Tests. Hiervon sind nur Durchreisende und Transportpersonal (bei Aufenthalten unter 72 Stunden) ausgenommen. Grenzpendler müssen sich zweimal pro Woche testen lassen.

    Wo bestehen Testmöglichkeiten?

    An allen Flughäfen mit Tourismus- und Linienflügen aus Risikogebieten bestehen inzwischen Testmöglichkeiten. Auch in den landesweit über 6.000 Testzentren und anderen Teststellen wie Apotheken oder Ärzten kann die Testung vorgenommen werden.

    Was gilt bei der Rückkehr aus einem Virusvariantengebiet?

    Bei der Rückkehr aus einem Virusvariantengebiet gelten strengere Regelungen.

    Hier gibt es weitere, detaillierte Informationen zur Coronavirus-Einreiseverordnung des Bundes.

    Quarantäne-Regelungen

    Quarantäne-Regelungen

    Was bedeutet „Quarantäne“?

    „Quarantäne“ ist eine zeitlich befristete Isolierung/Absonderung einer infizierten oder jedenfalls ansteckungsverdächtigen Person von anderen Menschen für die Dauer des Zeitraums, in der die unter Quarantäne stehende Person in der Lage ist, das Virus weiterzugeben.

    Was ist Sinn der Quarantäne?

    Die Quarantäne dient dem Schutz von uns allen vor Ansteckung mit dem Coronavirus und soll die Verbreitung der Erkrankung eindämmen.

    Wann muss ich mich in Quarantäne begeben?

    Eine Quarantäneplicht gilt automatisch und ist direkt umzusetzen für:

    • Personen, deren PCR-Test auf das Coronavirus SARS-CoV-2 positiv ausgefallen ist
    • Angehörige desselben Haushalts von positiv getesteten Menschen
    • Personen, die Krankheitssymptome zeigen oder ein positives Schnelltestergebnis haben und sich deshalb einem PCR-Test unterziehen – bis zum Vorliegen des Testergebnisses

    Über die Quarantäne von Personen außerhalb des eigenen Haushalts, die engen persönlichen Kontakt zu infizierten Menschen hatten, entscheidet das zuständige Gesundheitsamt je nach Intensität des Kontaktes. Hier gilt die Grundregel: Die Quarantäne kommt dann in Frage, wenn mindestens 15-minütiger enger Kontakt, zum Beispiel im Rahmen eines Gesprächs, bestand und keine Alltagsmasken getragen wurden. Auch wenn die Person sich mit einer infizierten Person über einen längeren Zeitraum in einem schlecht oder nicht belüfteten Raum aufhielt, kann eine Quarantäne angeordnet werden.

    Gibt es Ausnahmen von der automatischen Quarantäne-Regelung?

    Die Regelung der automatischen Quarantäne ersetzt die individuellen Quarantäneanordnungen durch die zuständigen Behörden vor Ort. Erlässt eine örtlich zuständige Behörde zusätzlich eine individuelle Anordnung, so geht deren Inhalt der generellen Regelung der Verordnung in jedem Fall vor. Die örtlichen Behörden können auch über Ausnahmen – z.B. für die Fortführung einer beruflichen Tätigkeit unter strengen Vorgaben – entscheiden.

    Was muss ich während der Quarantäne beachten?

    Quarantäne heißt häusliche Absonderung. Folgende Maßnahmen sind während der Quarantäne einzuhalten:

    • direkter Rückzug in die eigene Wohnung, das eigene Haus oder die Unterkunft
    • kein Verlassen der Unterkunft während der Quarantäne, auch nicht zum Einkaufen oder zum Ausführen eines Hundes. Das müssen nun andere erledigen
    • Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Unterkunft müssen strikt vermieden werden
    • Kontakte zu anderen, nicht in der Quarantäne befindlichen Menschen innerhalb der Unterkunft sind nur in Ausnahmefällen zulässig (zum Beispiel bei Betreuungsbedarf). Dann müssen wichtige Verhaltensregeln eingehalten werden, wie das Tragen einer Alltagsmaske, gute Handhygiene und ausreichendes Lüften in den Räumen.
    • Der eigene Garten, der Balkon oder eine Terrasse dürfen genutzt werden – aber nicht, um andere Menschen zu treffen
    • Die Wohnung darf nur für einen Test verlassen werden. Dabei ist es sehr wichtig, die Verhaltensregeln einzuhalten (Abstand halten, Hygieneregeln beachten, Alltagsmaske tragen)

    Wen muss ich über die Quarantäne informieren?

    Personen mit positivem Testergebnis (infizierte Personen) müssen unmittelbar ihre engen persönlichen Kontakte informieren. Das gilt insbesondere, wenn der Kontakt in einem schlecht oder nicht belüfteten Raum über einen längeren Zeitraum bestand, oder in einem direkten Kontakt (über 15 Minuten) kein Abstand von anderthalb Metern untereinander eingehalten wurde und keine Alltagsmasken getragen wurden.
    Die informierten Personen werden gebeten, sich selbst zu isolieren und den Kontakt mit dem zuständigen Gesundheitsamt zu suchen. Wenn die informierten Personen weiterhin Kontakte nach außen haben müssen, sind – bis das zuständige Gesundheitsamt das weitere Vorgehen festgelegt hat – verstärkt Hygieneregeln zu beachten (Alltagsmaske tragen, Abstand halten und Kontakte reduzieren).

    Wie lange dauert die Quarantäne?

    Die Quarantäne endet, wenn keine Krankheitssymptome vorliegen beziehungsweise während der Quarantäne auftreten, frühestens nach 14 Tagen ab der Vornahme des ersten Erregernachweises.

    Gibt es Ausnahmen bei der Quarantäneregelung?

    Für Pflegeeinrichtungen und Einrichtungen der Eingliederungshilfe gelten Sonderregelungen beim Thema Quarantäne. Sie sind in den nachfolgenden Allgemeinverfügungen festgehalten:

    Was passiert, wenn ich mich nicht an die Quarantäneregeln halte?

    Wer sich nicht an die Quarantäneregeln hält, begeht eine Ordnungswidrigkeit. Diese kann mit einer Geldbuße bis zu 25.000 Euro geahndet werden.

    FAQ

    Informationen über das Virus

    Wo finde ich die grundsätzlichen Informationen des Gesundheitsministeriums?

    Diese sind auf den Seiten des Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales zu finden.

    Wie viele Menschen haben sich in Nordrhein-Westfalen mit dem Coronavirus infiziert?

    Einmal pro Tag veröffentlicht das nordrhein-westfälische Gesundheitsministerium hier aktuelle Zahlen, wie viele Menschen sich in Nordrhein-Westfalen mit dem Coronavirus SARS-COV-2 infiziert haben.

    Wie wird das Coronavirus übertragen? Wie kann man sich schützen?

    Das Coronavirus kann von Mensch zu Mensch übertragen werden. Der Hauptübertragungsweg für SARS-CoV-2 ist die respiratorische Aufnahme virushaltiger Partikel (Tröpfchen und Aerosole), die beim Atmen, Husten, Sprechen, Singen und Niesen entstehen. Die Übertragung findet vor allem bei räumlicher Nähe zu einem Virenausscheider statt, zum Beispiel beim normalen Gesprächsabstand oder darunter. Zum Schutze vor einer Infektion kommt daher ein Bündel von Maßnahmen in Betracht. Im Mittelpunkt steht die AHA+AL-Formel – das heißt: Abstand halten, Hygiene beachten, Alltagsmaske (Mund-Nasen-Bedeckung) tragen, Corona-Warn-App installieren und regelmäßig Lüften. Die wichtigsten 10 Hygienetipps finden Sie hier.

    Welche Krankheitszeichen löst das Virus aus?

    Husten, Schnupfen, Halskratzen und Fieber: Eine Infektion mit dem Coronavirus kann - wie bei anderen Atemwegserkrankungen auch - zu diesen Krankheitszeichen führen. Einige Betroffene klagen auch über Durchfall. Bei einem Teil der Patienten geht das Virus mit einem schwereren Verlauf einher und kann zu Atemproblemen und Lungenentzündung führen.

    Für welche Personengruppen ist eine Infektion mit dem Virus besonders gefährlich?

    Bei einem Teil der Patienten kann das Virus zu einem schwereren Verlauf mit Atemproblemen und zu Lungenentzündung führen. Todesfälle traten bisher vor allem bei Patienten auf, die älter waren und/oder zuvor an chronischen Grunderkrankungen litten.

    Was sollte ich tun, wenn ich den Verdacht habe, mich angesteckt zu haben?

    Wenn Sie die Sorge haben, sich mit dem Coronavirus infiziert zu haben, wenden Sie sich telefonisch an Ihren Hausarzt oder wählen Sie die 116117 - die Nummer des ärztlichen Bereitschaftsdienstes. Sie sollten auf keinen Fall ohne vorherige telefonische Anmeldung eine Arztpraxis besuchen.

    Wer persönlichen Kontakt zu einer Person hatte, bei der das Coronavirus im Labor nachgewiesen wurde, sollte sich unverzüglich telefonisch an das Gesundheitsamt wenden – auch wenn keine Krankheitszeichen erkennbar sind. Das zuständige Amt finden Sie zum Beispiel über die Datenbank des Robert Koch-Instituts (RKI).
    Wer sich in einem vom Robert Koch-Institut ausgewiesenen Risikogebiet aufgehalten hat, sollte – auch wenn er keine Krankheitszeichen hat – unnötige Kontakte vermeiden und nach Möglichkeit zu Hause bleiben.

    Wie kann ich selbst einen Beitrag zur Eindämmung des Virus leisten?

    Jede und jeder Einzelne kann dazu beitragen, die Verbreitung des Coronavirus zu verlangsamen und einzugrenzen. Zu den wichtigsten Maßnahmen in der Bevölkerung zählen Kontakte reduzieren, die AHA+AL-Regeln beachten (Abstand halten, Hygiene beachten, Alltagsmasken tragen, Corona-Warn-App installieren und lüften) und bei akuten Atemwegssymptomen zu Hause bleiben.

    Wenn Sie selbst jung und gesund sind, können Sie helfen, indem Sie besonders Schutzbedürftige unterstützen. Als solche gelten Menschen mit Vorerkrankungen und/oder Menschen ab 65 Jahren. Bieten Sie beispielsweise an, einen Einkauf oder den Gang zur Apotheke zu übernehmen, sodass Situationen mit Ansteckungspotential für Schutzbedürftige vermieden werden. Kleine Gesten können große Hilfen für unsere gesamte Gesellschaft sein.

    Folgen Sie außerdem den Empfehlungen, den sozialen Kontakt auf das Notwendigste zu begrenzen.

    Umfassende Informationen zu Verhaltensregeln und -empfehlungen zum Schutz vor COVID-19 finden Sie hier.

    In dieser Ausnahmesituation gilt: Je mehr Menschen sich an die Empfehlungen und Regeln halten, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, die Ausbreitung des Virus einzugrenzen. Helfen Sie mit!

    FAQ

    Krankenhäuser und Pflege

    Wo finde ich die grundsätzlichen Informationen des Gesundheitsministeriums?

    Diese sind auf den Internetseiten des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales zu finden.

    Welche Regelungen gelten für Besuche in stationären Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen?

    Der Schutz vulnerabler Gruppen ist der Landesregierung ein besonderes Anliegen. Deshalb müssen alle Einrichtungen wie Krankenhäuser, Reha- und Pflegeeinrichtungen die erforderlichen Maßnahmen ergreifen, um den Eintrag von Coronaviren zu erschweren und die betreuten Personen sowie die Beschäftigten zu schützen. Besuche sind auf Basis eines einrichtungsbezogenen Besuchskonzepts umfassend zu ermöglichen. Ein Besuch kann vom Nachweis eines negativen Testergebnisses, eines vollständigen Impfschutzes oder einer Genesung abhängig gemacht werden.

    Welche Aufgabe hat die Dialogstelle für Pflegebedürftige, Menschen mit Behinderung und ihre Angehörigen?

    Die Landesregierung hat bei der Landesbehinderten- und -patientenbeauftragten eine Dialogstelle für Pflegebedürftige, Menschen mit Behinderung und ihre Angehörigen eingerichtet. Sie hilft seit einem Jahr dabei, Streitigkeiten zu schlichten, die bei der Ausgestaltung der Besuchsmöglichkeiten in den stationären Pflegeeinrichtungen und den Einrichtungen der Eingliederungshilfe angesichts der Corona-Pandemie aufkommen können und aufgekommen sind. Der persönliche Kontakt ist für die psychische Gesundheit der Menschen besonders wichtig, deshalb sind unter Einhaltung der vom Land vorgegebenen Infektionsschutzmaßnahmen Besuche unbedingt zu gestatten.
    Seit über einem Jahr unterstützt die Dialogstelle die Betroffenen und ist aufgrund der großen Resonanz auch weiterhin erreichbar:
    E-Mail: dialogstelle@lbbp.nrw.de
    Telefon: 0211 / 855 4780
    Weitere Informationen können Sie unter www.lbbp.nrw.de abrufen.

    FAQ

    Corona-Warn-App

    Wo finde ich die grundsätzlichen Informationen der Bundesregierung zur Corona-Warn-App?

    Eine ausführliche Übersicht von Fragen und Antworten zur Corona-Warn-App finden Sie unter: www.corona-warn-app.de.

    Warum brauchen wir eine Corona-Warn-App?

    Die App soll helfen, die Ausbreitung von COVID-19 einzudämmen – und dokumentiert dazu die digitale Begegnung zweier Smartphones. So kann die App Sie besonders schnell darüber informieren, falls Sie Kontakt mit einer Corona-positiv getesteten Person hatten. Je schneller Sie diese Information erhalten, desto geringer ist die Gefahr, dass sich viele Menschen anstecken. Deshalb ist die App neben Hygienemaßnahmen wie Händewaschen, Abstandhalten und Alltagsmasken ein weiteres wirksames Mittel, um das Coronavirus einzudämmen.

    Was macht die Corona-Warn-App?

    Die Corona-Warn-App informiert Sie, wenn Sie sich längere Zeit in der Nähe einer Person aufgehalten haben, bei der später eine Infektion mit dem Coronavirus festgestellt wurde. So können Sie rasch entsprechend reagieren und laufen nicht Gefahr, das Virus unbewusst weiterverbreiten. Der bislang noch manuelle Prozess der Nachverfolgung von Infektionen wird durch diese digitale Hilfe stark beschleunigt. Gerade wenn sich jetzt wieder mehr Menschen treffen, ist das von hoher Bedeutung, um das Virus einzudämmen. Die App läuft auf Ihrem Smartphone, während Sie Ihrem Alltag nachgehen. Sie erkennt dabei andere mobile Endgeräte in der Nähe, auf denen die App ebenfalls aktiviert ist. Die App speichert dann deren Zufallscode für begrenzte Zeit. Die verschlüsselten IDs erlauben keine Rückschlüsse auf Sie oder Ihren Standort.

    Wie funktioniert die App?

    Die Corona-Warn-App nutzt die Bluetooth-Technik, um den Abstand und die Begegnungsdauer zwischen Personen zu messen, die die App installiert haben. Die Mobilgeräte „merken“ sich Begegnungen, wenn die vom Robert-Koch-Institut festgelegten Kriterien zu Abstand und Zeit erfüllt sind. Dann tauschen die Geräte untereinander Zufallscodes aus. Werden Personen, die die App nutzen, positiv auf das Coronavirus getestet, können sie freiwillig andere Nutzer darüber informieren. Dann werden die Zufallscodes des Infizierten allen Personen zur Verfügung gestellt, die die Corona-Warn-App aktiv nutzen. Wenn Sie die App installiert haben, prüft diese für Sie, ob Sie die Corona-positiv getestete Person getroffen haben. Falls das der Fall ist, zeigt Ihnen die App eine Warnung an. Zu keinem Zeitpunkt erlaubt dieses Verfahren Rückschlüsse auf Sie oder Ihren Standort.

    Bin ich verpflichtet, die App zu installieren?

    Nein. Sie entscheiden selbst, ob Sie die App nutzen wollen. Die Nutzung der Corona-Warn-App ist freiwillig und dient Ihrem persönlichen Schutz sowie dem Schutz Ihrer Mitbürgerinnen und Mitbürger. Ziel der Corona-Warn-App ist es, Corona-Infektionsketten schnell zu erkennen und zu unterbrechen. Alle Nutzer sollen zuverlässig und zeitnah über Begegnungen mit Corona-positiv getesteten Personen, die die App nutzen, und damit über eine mögliche Übertragung des Virus informiert werden. So können Sie sich rasch freiwillig isolieren und testen lassen und zu einer Eindämmung der Corona-Pandemie beitragen. Sie können die App jederzeit löschen. Damit werden auch alle von der App gespeicherten Informationen gelöscht.

    Welche technischen Voraussetzungen braucht es zur Nutzung der Corona-Warn-App?

    Die Corona-Warn-App ist umfänglich barrierefrei gestaltet. Möglichst viele Bürgerinnen und Bürger sollen die App nutzen können, um den größtmöglichen Schutz vor einer erneuten starken Ausbreitung des Virus zu garantieren. Deshalb kann die App auf der großen Mehrheit der gängigen Endgeräte und mit den gängigen Betriebssystemen genutzt werden. Das benötigte Update auf das passende Betriebssystem (iOS, Android) wird im üblichen Regelprozess auf Ihr Smartphone gespielt.
     
    Weitere Fragen und Antworten finden Sie auf den Seiten der Bundesregierung: www.corona-warn-app.de

    Coronavirus

    Servicetelefon

    Bürgertelefon:

    0211 / 9119-1001

    Montag–Freitag, 8–18 Uhr
    Samstag, 9:30–18 Uhr

    E-Mail: corona@nrw.de

    Es findet keine medizinische Beratung zum Coronavirus statt. Bitte kontaktieren Sie bei einer möglichen Infektion Ihre Ärztin oder Ihren Arzt. Den Besuch in der Praxis oder im Krankenhaus sollten Sie telefonisch ankündigen.

    Gebärdentelefonie DGS:

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