Statusbericht Umweltwirtschaft

Statusbericht Umweltwirtschaft: Mit neuen Förderangeboten Spitzenposition behaupten

6. September 2021

Umweltministerin Heinen-Esser: Die Umweltwirtschaft in Nordrhein-Westfalen ist bundesweit Vorreiter. Um die großen Potenziale für den Umwelt- und Klimaschutz bestmöglich zu nutzen, bauen wir unsere Unterstützung kontinuierlich weiter aus.

Das Land Nordrhein-Westfalen baut seine Angebote zur Stärkung der Umweltwirtschaft und zur Förderung von Innovationen für den Umwelt- und Klimaschutz weiter aus. Hierzu hat unter anderem das Umweltministerium in den zurückliegenden Monaten Förderaufrufe mit einem Volumen von mehr als 60 Millionen Euro veröffentlicht.

 
Das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz teilt mit:

Das Land Nordrhein-Westfalen baut seine Angebote zur Stärkung der Umweltwirtschaft und zur Förderung von Innovationen für den Umwelt- und Klimaschutz weiter aus. Hierzu hat unter anderem das Umweltministerium in den zurückliegenden Monaten Förderaufrufe mit einem Volumen von mehr als 60 Millionen Euro veröffentlicht. Wichtige Handlungsfelder für die Ausrichtung und Stärkung der Umweltwirtschaft sieht das Umweltministerium in der Entwicklung von Lösungen zur Klimaanpassung, in der Kreislaufwirtschaft und Digitalisierung. Dies geht aus dem am Montag  (6.September 2021) veröffentlichten „Statusbericht Umweltwirtschaft“ des Umweltministeriums hervor.
 
„Die Umweltwirtschaft in Nordrhein-Westfalen ist bundesweit Vorreiter. Davon profitieren nicht nur die Unternehmen. Ihre Lösungen und Technologien bergen enorme Innovationspotenziale, die dabei helfen, nachhaltiger, ressourceneffizienter, umwelt- und klimaschonender zu werden. Um die Spitzenposition zu behaupten und die großen Potenziale für den Umwelt- und Klimaschutz bestmöglich zu nutzen, bauen wir unsere Unterstützung für die Umweltwirtschaft kontinuierlich weiter aus und setzen auf wichtige Zukunftsthemen“, so Ursula Heinen-Esser, Umweltministerin des Landes Nordrhein-Westfalen.
 
Die Umweltwirtschaft in Nordrhein-Westfalen ist eine wichtige Schlüsselbranche bei der Transformation hin zu einem nachhaltigen Leben und Wirtschaften. Ihre Unternehmen bieten ressourceneffiziente, klima- und umweltfreundliche Produkte und Dienstleistungen an.
 
Neuer Statusbericht: Zwischenbilanz und Zukunftsthemen
Mit dem Statusbericht Umweltwirtschaft zieht die Landesregierung Zwischenbilanz über die bisherigen Maßnahmen der Umweltwirtschaftsstrategie und zeigt Perspektiven für die Weiterentwicklung auf. Zu den Instrumenten zur Stärkung der Umweltwirtschaft zählen stark nachgefragte Förderwettbewerbe, neue Auslobungen für kleine und mittelständische Unternehmen wie der Umweltwirtschaftspreis.NRW von Umweltministerium und NRW.BANK sowie vielfältige Vernetzungs- und Informationsangebote. Die positive Entwicklung der nordrhein-westfälischen Umweltwirtschaft spiegelt sich auch in ökonomischen Kennzahlen wider: Mit rund 468.000 Erwerbstätigen im Jahr 2019 ist Nordrhein­Westfalen nach wie vor bundesweit der größte Anbieter von Produkten und Dienstleistungen der Umweltwirtschaft. Jeder zwanzigste Erwerbstätige im Bundesland arbeitet in diesem Bereich. Gegenüber dem Jahr 2010 ist die Anzahl der Beschäftigten in der Umweltwirtschaft um 1,4 Prozent pro Jahr gewachsen, das entspricht rund 52.800 neuen Erwerbstätigen.
 
Die Landesregierung hat die Instrumente zur Förderung der Green Economy beständig ausgebaut. In den letzten Monaten hat allein das Umweltministerium gleich mehrere Projektaufrufe mit einem Fördervolumen von mehr als 60 Millionen Euro initiiert, die sich an innovative Unternehmen der Umweltwirtschaft richten. Hierzu gehören das Sonderprogramm Umweltwirtschaft, der Wettbewerb „InnovationUmweltwirtschaft.NRW“ im Rahmen des REACT-Programms der Europäischen Union sowie mehrere Förderprogramme zur Stärkung der Green Economy im Rheinischen Revier innerhalb des Projektaufrufs REVIER.GESTALTEN. Vielfältige Förderangebote bestehen zudem für Klimaanpassung und Grüne Infrastruktur, die im Rahmen der neuen EFRE-Förderperiode weiter ausgebaut werden sollen. Zudem soll die bereits gut etablierte Gründungsförderung für grüne Startups erweitert werden.
 
Greentech.Ruhr – „Zusammen für mehr Nachhaltigkeit“
Die aktuellen Herausforderungen und Lösungsbeiträge der Umweltwirtschaft stehen auch im Fokus der heutigen Veranstaltung „Zusammen für mehr Nachhaltigkeit - Wie wir die Innovationskraft in der Umweltwirtschaft stärken können“ des Netzwerks Greentech.Ruhr. Das Netzwerk vereint mittlerweile mehr als 185 Partner der Metropolregion Ruhr und verbindet innovative Firmen, Forschungs- und Bildungseinrichtungen sowie öffentliche Einrichtungen der Umweltwirtschaft. Ziel des Projektes ist es, die Umweltwirtschaft in der Region zu stärken und damit den Transformationsprozess zu unterstützen, den die Region auf dem Weg zu einer nachhaltigen und diversifizierten Wirtschaft durchläuft. Im vergangenen Jahr hat die EU-Kommission das Netzwerk mit dem europäischen Unternehmensförderpreis ausgezeichnet (European Enterprise Promotion Award, EEPA).
 
Weitere Informationen:
- Der Statusbericht Umweltwirtschaft ist unter folgendem Link abrufbar:
https://www.umwelt.nrw.de/mediathek/broschueren/detailseite-broschueren?broschueren_id=15305&cHash=8dd1b84bcf4ff9927d28dd7959ff4015
 
- Er wird ergänzt durch den webbasierten „Maßnahmennavigator Umweltwirtschaft“ auf dem Webportal der Umweltwirtschaft unter: www.umweltwirtschaft.nrw.de/umweltwirtschaft-nrw/massnahmennavigator/
 
- Weiterführende Informationen zu Greentech.Ruhr:
https://www.business.ruhr/invest/projekte/greentechruhr/greentechruhr
 

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