Landesgartenschau 2017

12. April 2015

Spatenstich zur Landesgartenschau 2017 durch Minister Remmel in Bad Lippspringe

Landesgartenschauen in NRW sollen zukünftig verstärkt ökologischen Kriterien durchgeführt werden

Die ersten Arbeiten zur Landesgartenschau in Bad-Lippspringe haben begonnen.

 
Das Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz teilt mit:

Die ersten Arbeiten zur Landesgartenschau in Bad-Lippspringe haben begonnen. Mit einem ersten Spatenstich legte Umweltminister Johannes Remmel den Startschuss für die Umgestaltung des Gartenschau-Geländes. „Ich bin ganz gespannt, was in den nächsten zwei Jahren hier gezaubert wird und freue mich schon auf den nächsten Besuch“, sagte Minister Remmel. „Hier in Bad-Lippspringe entsteht die erste Landesgartenschau, die das Thema ‚Wald‘ zum Schwerpunkt auserkoren hat. Für alle Planerinnen und Planer ergeben sich daraus ganz neue Herausforderungen und Möglichkeiten der Gestaltung. Wir alle dürfen auf das Ergebnis sehr gespannt sein.“
 
Die Landesgartenschau in Bad Lippspringe wird zudem die erste Gartenschau sein, die sich an ökologischen Kriterien orientiert. „Ökologisch bedeutet in diesem Zusammenhang, dass Gartenschau-Gelände nicht nur mit Blumen zu bepflanzen, sondern auch ökologisch aufzuwerten. Dazu gehört zum Beispiel, auf heimische Pflanzen zu setzen und eine sinnvolle Nachnutzung des Geländes sicherzustellen“, erklärte Remmel. „Dazu gehört aber auch die Bauausführung nach ökologischen Kriterien auszurichten und während der Veranstaltungsphase ökologisch verantwortungsvoll zu wirtschaften.“
 
Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern des NRW-Umweltmi­nisteriums und der Geschäftsführung der Landesgartenschau Bad Lippspringe wurde im letzten Jahr ein Kriterienkatalog entwickelt, der diese Ansätze konkreter formuliert. Dazu gehört zum Beispiel auf Herbizide zu verzichten, regionale Baustoffe zu nutzen, kein Einweggeschirr zu nutzen oder die Energieversorgung mit grünem Strom. Bad Lippspringe hat sich entschieden, als erste Gartenschaustadt in NRW diese ökologischen Kriterien auf freiwilliger Basis umzusetzen. „Sollte dieser Probelauf erfolgreich sein, werden wir diese Kriterien für die Ausrichtung zukünftiger Gartenschauen in Nordrhein-Westfalen als Standard einführen“, erklärte Minister Remmel.
 
Insgesamt hat das geplante Landesgartenschaugelände eine Größe von 32 Hektar. Diese teilen sich in zwei Bereiche, die einmal den Kaiser-Karls-Park und den Kurwald umfassen sowie den Arminiuspark. Über eine 900 Meter lange Flaniermeile durch die Fußgängerzone sollen diese miteinander verbunden werden. Ergänzend zum offiziellen Gelände der Landesgartenschau wird es einen 6,5 Kilometer langen Parcours geben, der zu weiteren Sehenswürdigkeiten der Stadt Bad Lippspringe führt. Der Parcours soll, ebenso wie das Gartenschau-Gelände, barrierefrei gestaltet werden und erschließt das Naturschutzgebiet Dedinghauser Seen mit Blick auf die Höhenzüge von Teutoburger Wald und Eggegebirge.
 
Landesgartenschauen in Nordrhein-Westfalen dienen dazu, mit Mitteln der Grünflächengestaltung und Landschaftsarchitektur verschiedenste städtebauliche Herausforderungen anzupacken.
 
Die nächste Landesgartenschau in Nordrhein-Westfalen wird 2017 in Bad Lippspringe stattfinden. Landesgartenschauen für die Jahre 2020 und 2023 sind ausgeschrieben. Bewerbungsfrist für die Durchführung der Landesgartenschau 2020 ist der 1. September 2015.
 
Weitere Informationen zu den Landesgartenschauen in Nordrhein-Westfalen sind zu finden unter www.umwelt.nrw.de. Hier steht auch eine Checkliste mit den „Ökologischen Kriterien für Landesgartenschauen in Nordrhein-Westfalen“ zum Herunterladen bereit.

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