Lehrbetrieb Praktische Medizinerausbildung in OWL

Porträtfoto von Ministerin Svenja Schulze
4. November 2016

Praktische Medizinerausbildung in OWL: Start des Lehrbetriebs für 60 Studierende im Bochumer Modell

Ministerin Schulze: Beitrag zur künftigen medizinischen Versorgung in OWL

Ab dem Wintersemester 2016/17 konnten die ersten 60 Studierenden ihre klinische Ausbildung in fünf Kliniken in Ostwestfalen-Lippe (OWL) beginnen. Bei einer Feier hat Wissenschaftsministerin Svenja Schulze dazu den offiziellen Startschuss gegeben. Die Landesregierung unterstützt die Erweiterung der Medizinerausbildung in OWL, deren erster Teil in Bochum stattfindet, dauerhaft mit zusätzlich bereitgestellten Landesmitteln in Höhe von rund sechs Millionen Euro pro Jahr.

 
Das Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung teilt mit:

Ab dem Wintersemester 2016/17 konnten die ersten 60 Studierenden ihre klinische Ausbildung in fünf Kliniken in Ostwestfalen-Lippe (OWL) beginnen. Bei einer Feier hat Wissenschaftsministerin Svenja Schulze dazu den offiziellen Startschuss gegeben. Die Landesregierung unterstützt die Erweiterung der Medizinerausbildung in OWL, deren erster Teil in Bochum stattfindet, dauerhaft mit zusätzlich bereitgestellten Landesmitteln in Höhe von rund sechs Millionen Euro pro Jahr.
 
„Das Bochumer Modell ist für ganz Nordrhein-Westfalen ein wichtiges, zukunftsweisendes Projekt der praktischen Medizinerausbildung. Mit der Förderung unterstützen wir die Kliniken in OWL sowohl bei der Entwicklung klinischer Forschung, einer forschungsbasierten Medizinerausbildung als auch bei einer Sicherung der künftigen medizinischen Versorgung in der Region‟, sagte Wissenschaftsministerin Svenja Schulze.
 
Die klinische Medizinerausbildung in OWL ist Teil der Neugestaltung des sogenannten Bochumer Modells. Die Ruhr-Universität Bochum hatte vier Standorte in OWL für den Auf- und Ausbau der wissenschaftlichen Infrastruktur ausgewählt. Die Kliniken haben sich seit gut einem Jahr mit erheblichem personellen und finanziellen Aufwand auf ihre neuen Aufgaben in Lehre und Forschung vorbereitet. Für den Aufbau der Infrastruktur für Forschung und Lehre hat das Wissenschaftsministerium nochmals 1,7 Millionen Euro für Investitionen bereitgestellt.
 
Zu den besonderen Leistungen der Kliniken zählt die Errichtung eines Campusgebäudes für Medizinstudierende am Johannes Wesling Universitätsklinikum Minden mit Hörsälen, Seminarräumen und Skills-Laboren sowie einer Bibliothek und e-Learning-Ausstattung.
 
Jedes Jahr beginnen 60 Studierende ihre Ausbildung in OWL. Sie wer-den den klinischen Teil ihres Medizinstudiums – und nachfolgend möglichst  auch ihr Praktisches Jahr – in der Region absolvieren. Ziel ist es, dass sich die Studierenden so wohl fühlen, dass sie nach ihrem Abschluss auch in der Region ärztlich tätig werden. Bereits 2012 wurde im Rahmen des Koalitionsvertrags festgelegt, dass Ostwestfalen-Lippe zur Modellregion für die praktische Medizinausbildung werden soll.
 
Mit der Unterzeichnung der Kooperationsverträge vor einem Jahr sind das Johannes Wesling Klinikum Minden und einzelne Abteilungen des Klinikums Herford, des Krankenhauses Lübbecke-Rahden und der Auguste-Viktoria-Klinik in Bad Oeynhausen offiziell Teil des Klinikums der Ruhr-Universität Bochum.
 

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