Polizeibehörden können die ersten 500 zusätzlichen Beschäftigten einstellen
14. Februar 2018

Polizeibehörden können die ersten 500 zusätzlichen Beschäftigten einstellen

Minister Reul: Behörden vor Ort bekommen die Möglichkeit, schnell und flexibel zu rekrutieren

Durch jährlich 500 zusätzliche Regierungsbeschäftigte im Polizeidienst sollen die nordrhein-westfälischen Polizistinnen und Polizisten künftig effektiv von Verwaltungsaufgaben entlastet werden. Das hatte die neue Landesregierung nach der Wahl als eines ihrer ersten Projekte angekündigt.

 
Das Ministerium des Innern teilt mit:

Durch jährlich 500 zusätzliche Regierungsbeschäftigte im Polizeidienst sollen die nordrhein-westfälischen Polizistinnen und Polizisten künftig effektiv von Verwaltungsaufgaben entlastet werden. Das hatte die neue Landesregierung nach der Wahl als eines ihrer ersten Projekte angekündigt. Jetzt sind die Voraussetzungen dafür geschaffen worden, dass die ersten 500 zusätzlichen Stellen für Regierungsbeschäftigte im Polizeidienst komplett besetzt werden können. Mit einem Erlass des Innenministeriums von heute bekommen die 47 Polizeibehörden im Land die dafür erforderlichen Einstellungsermächtigungen. „Wir verschaffen den Behörden vor Ort damit bereits kurz nach der Verabschiedung des Haushalts die Möglichkeit, schnell und flexibel qualifiziertes Personal zu rekrutieren“, erklärte Innenminister Herbert Reul.
 
Ziel der vermehrten Einstellung von Regierungsbeschäftigten ist die Stärkung der Inneren Sicherheit. „Unsere Polizisten sollen sich auf das Wesentliche konzentrieren können: Die Sicherheit der Menschen in unserem Land“, so Reul. Das gelte für Streifenteams in Uniform und die Beamten in den Kommissariaten gleichermaßen. „Die Neubeschäftigten sollen in Bereichen eingesetzt werden, in denen Polizeivollzugsbeamte nicht zwingend notwendig sind“, so der Minister. Dazu gehöre etwa der Innendienst der Polizeiverwaltung.
 
Jede der 47 Polizeibehörden erhält so viele Stellen für Regierungsbeschäftigte, wie ihr nach dem Schlüssel der sogenannten Belastungsbezogenen Kräfteverteilung (BKV) zustehen.
 

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