Netzwerk „connectNRW – Geistes- und Gesellschaftswissenschaften verbinden‟

Porträtfoto von Ministerin Svenja Schulze
21. November 2016

Neues Expertennetzwerk connectNRW für Geistes- und Gesellschaftswissenschaften entwickelt Ideen zur Lösung gesellschaftlicher Herausforderungen

Mit einer feierlichen Auftaktveranstaltung hat sich heute das neu gegründete Netzwerk „connectNRW – Geistes- und Gesellschaftswissenschaften verbinden‟ der Öffentlichkeit vorgestellt.

 
Das Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung teilt mit:

Mit einer feierlichen Auftaktveranstaltung hat sich heute das neu gegründete Netzwerk „connectNRW – Geistes- und Gesellschaftswissenschaften verbinden‟ der Öffentlichkeit vorgestellt. „Wir haben connectNRW ins Leben gerufen, um Expertinnen und Experten der Geistes- und Gesellschaftswissenschaft zusammenzubringen. Wir bieten ihnen eine Plattform, auf der sie im angeregten Dialog Lösungsperspektiven für aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen entwickeln können‟, erklärte Wissenschaftsministerin Svenja Schulze im Düsseldorfer Palais Wittgenstein gegenüber 160 Gästen aus Wissenschaft, Politik, Verbänden und Stiftungen.
 
Wie sorgen wir trotz des demografischen Wandels für das Wohlergehen der breiten Bevölkerung? Wie stärken wir sozialen Zusammenhalt, wenn die Gesellschaft vielfältiger und kulturell bunter wird? Diese Fragen stehen beispielhaft für aktuelle Herausforderungen, mit denen sich auch die Bürgerinnen und Bürger in Nordrhein-Westfalen beschäftigen. Das wissenschaftliche Netzwerk „connectNRW – Geistes- und Gesellschaftswissenschaften verbinden‟ soll innovative Lösungsbeiträge aus dem Bereich der geistes- und gesellschaftswissenschaftlichen Forschung in die Diskussion einbringen. Ziel des Netzwerks ist es, fundierte Beiträge zu aktuellen, gesellschaftlich relevanten Themen wie Flucht und Integration oder Digitale Gesellschaft zu erarbeiten. Die gemeinsame wissenschaftliche Expertise soll Diskussions- und Entscheidungsprozesse aktiv mitgestalten.
 
Wissenschaftsministerin Svenja Schulze betonte in ihren Eröffnungsworten zum Start des neuen Netzwerks die Besonderheit der geisteswissenschaftlichen Perspektive. „Geistes- und Gesellschaftswissenschaften übersetzen und vermitteln zwischen Traditionen, Kulturen und Religionen. Gerade diese Fähigkeit, Einheit in der Vielfalt zu entdecken, ist bei der heutigen Fülle an Meinungen, Standpunkten und gesellschaftlichen Herausforderungen wichtiger denn je“, sagte Ministerin Schulze.
 
Im Mittelpunkt der Auftaktveranstaltung stand der Dialog zwischen Vertreterinnen und Vertretern verschiedener Fachdisziplinen und Expertinnen und Experten aus der Praxis. Der Religionssoziologe Professor Detlef Pollack, Sprecher des Exzellenzclusters „Religion und Politik in den Kulturen der Vormoderne und der Moderne“ an der Westfälischen-Wilhelms-Universität Münster, sprach in seiner Keynote über die zunehmende religiöse Vielfalt und die damit verbundene Herausforderung des gesellschaftlichen Zusammenhalts in Deutschland. Im anschließenden Interview diskutierten Professor Pollack und Ministerin Schulze, welche Rolle den Geistes- und Gesellschaftswissenschaften im Spannungsfeld von Forschung und Praxis zukommt und welche Schnittstellen es zwischen Geisteswissenschaft und Gesellschaft gibt.
 
Neben renommierten Geistes- und Gesellschaftswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern aus Nordrhein-Westfalen nahmen auch Repräsentantinnen und Repräsentanten von Verbänden, Stiftungen, thematischen Netzwerken und aus der Politik an der Eröffnung teil. So bietet connectNRW allen Akteurinnen und Akteuren aus Wissenschaft und Praxis in Nordrhein-Westfalen mit thematischem Bezug eine Basis für den Austausch und die Vernetzung für die Durchführung von Forschungsmaßnahmen und lösungsorientiertem Transfer in die Gesellschaft.

Hintergrund

Mit dem Netzwerk connectNRW ist das Ziel verbunden, die geistes- und gesellschaftswissenschaftliche Exzellenz inklusive der Kulturwissenschaften in Nordrhein-Westfalen in Bezug auf die vielfältigen Themen der großen gesellschaftlichen Herausforderungen zu erschließen und zu stärken und zudem die Vernetzung der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Sinne einer inter- und transdisziplinären Forschung zu unterstützen. Dazu organisiert das Netzwerk den Austausch der Expertinnen und Experten über die Fachgrenzen hinaus mithilfe von Fachveranstaltungen und Workshops.
 
connectNRW bietet einen Einblick in die vielfältigen Aktivitäten der Geistes- und Gesellschaftswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler in Nordrhein-Westfalen und vernetzt diese mit Praxisakteuren und Stakeholdern aus Politik und Wirtschaft sowie mit Forscherinnen und Forschern aus anderen Disziplinen.
 
Das Netzwerkmanagement von connectNRW arbeitet im Auftrag des nordrhein-westfälischen Ministeriums für Innovation, Wissenschaft und Forschung (MIWF) und ist im DLR Projektträger angesiedelt. Die Geschäftsstelle von connectNRW sitzt in Düsseldorf.
 
Weitere Informationen
Web: www.connectNRW.de
Twitter: @connect_nrw
 
Kontakt
Jennifer Striebeck, Koordination und Leitung der Geschäftsstelle connectNRW
Telefon: 0211 22 05 91 38, E-Mail: jennifer.striebeck@dlr.de
 
Sandra Brouwers, Öffentlichkeitsarbeit connectNRW
Telefon: 0211 22 05 91 39, E-Mail: sandra.brouwers@dlr.de
 
Hermann Lamberty, Pressesprecher Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung NRW
Telefon: 0221 896 4791, E-Mail: presse@miwf.nrw.de

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