Start zum Gesundheitspreis 2015

Porträtfoto von Ministerin Steffens
20. März 2015

Ministerin Steffens: Start zum Gesundheitspreis 2015 – Ziel ist bessere Gesundheitsversorgung von Menschen in prekären Lebensverhältnissen

Die gesundheitliche Versorgung von Menschen, deren Lebensumstände durch Armut und eingeschränkte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben gekennzeichnet sind, muss verbessert werden.

 
Das Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter teilt mit:

Die gesundheitliche Versorgung von Menschen, deren Lebensumstände durch Armut und eingeschränkte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben gekennzeichnet sind, muss verbessert werden. Mit dem Wettbewerb „Gesundheitspreis Nordrhein-Westfalen 2015“ ruft das Land dazu auf, entsprechende praxisnahe Konzepte zu entwickeln und mit ihnen am Wettbewerb teilzunehmen.
 
„Wer dauerhaft materielle Schwierigkeiten und Ausgrenzung erlebt, erkrankt deutlich häufiger als Menschen, die diese Erfahrungen nicht machen. Umgekehrt gilt ebenfalls: Wer chronisch krank wird, läuft stärker Gefahr, in prekäre Lebenslagen zu geraten. Dieser negativen Spirale müssen wir entgegen wirken“, erklärte Gesundheitsministerin Barbara Steffens zum Start des diesjährigen Wettbewerbs in Düsseldorf.
 
Eine Reihe von Risikofaktoren für die Gesundheit ist eng mit der sozialen Lage eines Menschen verknüpft. Zum Beispiel psychische und materielle Belastungen durch Armut, Lärm und Luftverunreinigung im Wohnumfeld, schlechte Arbeitsbedingungen und Belastung durch negativen Stress infolge sozialer Probleme. Personengruppen mit einem erhöhten Risiko für eine Häufung von ökonomischen, sozialen und gesundheitlichen Belastungen sind unter anderem Erwerbslose, Wohnungslose, Menschen mit Behinderungen und Menschen mit Migrationsgeschichte.
Trotz einer prinzipiell sehr guten Gesundheitsversorgung und einem engen sozialen Netz finden Menschen in prekären Lebenslagen oft nur erschwert Zugang zum Gesundheitssystem und zur Inanspruchnahme beispielsweise von Präventionsangeboten. „Wir benötigen gute Ideen und engagierte Menschen, die mit an der Praxis orientierten Konzepten zeigen, wie wir die Situation gezielt verbessern können. Ziel muss eine gesicherte und zielgruppenspezifische medizinische Versorgung auch für diese Personengruppe sein“, so Steffens.
 
Die Ministerin ruft Verbände und Institutionen, Initiativen und Fachleute aus ganz Nordrhein-Westfalen dazu auf, sich mit ihren Projekten am „Wettbewerb Gesundheitspreis 2015“ zu beteiligen.
 
Bewerbungen sind bis zum 20. Mai 2015 unter www.gesundheitspreis.nrw.de möglich. Dort gibt es auch weitere Informationen zum Wettbewerb. Die Preisverleihung durch Ministerin Barbara Steffens ist für Mitte Dezember 2015 in Düsseldorf geplant.
Rund 2,2 Millionen Menschen leben in Nordrhein-Westfalen in prekären Lebenslagen.
 
Hintergrund
 
Mit dem „Gesundheitspreis Nordrhein-Westfalen“ zeichnet die „Landesinitiative Gesundes Land Nordrhein-Westfalen“ jährlich innovative Projekte im Gesundheitswesen aus. Sie trägt so dazu bei, die Qualität und Wirtschaftlichkeit in der Gesundheitsversorgung zu verbessern. Der Gesundheitspreis ist mit insgesamt 15.000 Euro dotiert.
 
Die Verbesserung der gesundheitlichen Versorgung von Menschen in prekären Lebenslagen war auch Schwerpunktthema der nordrhein-westfälischen Landesgesundheitskonferenz (LGK) im November 2014. Die Entschließung der LGK steht auf der Internetseite des Ministeriums zur Verfügung:

http://www.mgepa.nrw.de/mediapool/pdf/gesundheit/LGK_2014_Entschliessung_231.pdf

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