Girls‘ Day und Boys‘ Day 2016

Porträtfoto von Ministerin Barbara Steffens
27. April 2016

Ministerin Steffens: Bei der Berufswahl an den eigenen Talenten, nicht an veralteten Rollenbildern orientieren

Staatskanzlei und Ministerien beteiligen sich am Girls‘ Day und Boys‘ Day am 28. April

Obwohl es über 300 anerkannte Ausbildungsberufe gibt, orientieren sich viele Jugendliche immer noch an alten Rollenbildern und entscheiden sich seit Jahren fast unverändert für die gleichen Berufe: Jungen wollen Mechaniker oder Elektroniker werden, Mädchen bevorzugen Kaufmännische Berufe oder möchten als Medizinische Fachangestellte arbeiten.

 
Die Landesregierung teilt mit:

Obwohl es über 300 anerkannte Ausbildungsberufe gibt, orientieren sich viele Jugendliche immer noch an alten Rollenbildern und entscheiden sich seit Jahren fast unverändert für die gleichen Berufe: Jungen wollen Mechaniker oder Elektroniker werden, Mädchen bevorzugen Kaufmännische Berufe oder möchten als Medizinische Fachangestellte arbeiten.
 
„Angesichts des drohenden Fachkräftemangels in vielen Bereichen müssen wir stereotype Geschlechterrollen weiter aufbrechen, um alle Potentiale von jungen Frauen und Männern besser zu nutzen“, erklärte Emanzipationsministerin Barbara Steffens anlässlich des diesjährigen Girls‘ Day und Boys‘ Day am 28. April. „Maßstab bei der Berufswahl sollten die eigenen Talente und die beruflichen Perspektiven sein, nicht aber überholte Vorstellungen, ob ein Beruf als ,männlich‘ oder ,weiblich‘ gilt“, so Steffens weiter.
 
Die Staatskanzlei und mehrere Ministerien beteiligen sich mit unterschiedlichen Aktionen am Zukunftstag Girls‘ Day und Boys‘ Day, der Schülerinnen und Schülern die Gelegenheit bieten soll, unterschiedliche Berufsfelder kennen zu lernen.
 
Staatskanzlei: 
Die Mädchen werden in der Staatskanzlei empfangen und dürfen anschließend das Besucherzentrum des Landtages besuchen. Anschließend werden sie in Zweiergruppen die Arbeitsalltag der Amtschefin sowie von Abteilungsleiterinnen und Gruppenleiterinnen der Staatskanzlei kennenlernen.

Finanzministerium: 
Die Teilnehmerinnen werden das Rechenzentrum der Finanzverwaltung des Landes Nordrhein-Westfalen (RZF) kennenlernen.
 
Ministerium für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk:
Die Teilnehmerinnen sind zunächst eine Stunde im Wirtschaftsministerium und sprechen mit Minister Garrelt Duin, erhalten dann eine Landtagsführung und besuchen anschließend den Landesbetrieb Mess- und Eichwesen in Düsseldorf. 

Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter:
Hier nehmen 20 Jugendliche im Alter zwischen 11 und 15 Jahren teil. Gemeinsam mit Ministerin Steffens wird eine Gruppe von Mädchen in der hauseigenen Werkstatt Regale bauen. Auf großes Interesse stößt das Angebot „Traumjob Pflege“: Neun Jungen möchten sich durch praktische Übungen einen Eindruck von verschiedenen Pflegeberufen verschaffen und Barbara Steffens wird der Gruppe die Zukunftschancen in der Pflege verdeutlichen. Ein drittes, gemischtes Medien-Team dokumentiert die Aktion zum Zukunftstag durch einen Bericht mit Fotos, der auf den Internetseiten des MGEPA veröffentlicht werden soll. 

Ministerium für Schule und Weiterbildung:
Hier fand die Aktion unter dem Motto „Frauen in Führung erleben“ bereits am 21. April statt. Neun Oberstufenschülerinnen der Anne-Frank-Gesamtschule Rheinkamp in Moers sowie des Gymnasiums Wülfrath begleiteten Schulministerin Sylvia Löhrmann und Mitarbeiterinnen des Ministeriums in Führungspositionen bei ihrer Arbeit und gewannen so Einblicke in den Alltag von Frauen in leitenden Positionen.
 

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