NRW unterstützt ehrenamtliche Flüchtlingshelfer in den Kommunen

Porträtfoto von Minister Guntram Schneider
21. September 2015

Minister Schneider: NRW unterstützt ehrenamtliche Flüchtlingshelferinnen und -helfer in den Kommune

Sofortprogramm mit 1,5 Millionen Euro gestartet

Mit dem Sofortprogramm „Zusammenkommen und Verstehen“ werden kurzfristig Sachkosten für Begegnungsräume und Informationsmaterialien für Flüchtlinge und ehrenamtliche Helfer gefördert. Die Gelder sollen noch in diesem Herbst ausgezahlt werden.

 
Das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales teilt mit:

Die Landesregierung unterstützt die ehrenamtlichen Flüchtlingshelferinnen und -helfer in den Kommunen mit einem Sofortprogramm in Höhe von 1,5 Millionen Euro. „Die vielen Ehrenamtlichen in unserem Land leisten einen großartigen Beitrag zur Aufnahme und Versorgung der Flüchtlinge. Hierbei wollen wir sie nach Kräften unterstützen“, sagte Integrationsminister Guntram Schneider zum Start des Programms.
 
Mit dem Sofortprogramm „Zusammenkommen und Verstehen“ werden kurzfristig Sachkosten für Begegnungsräume und Informationsmaterialien für Flüchtlinge und ehrenamtliche Helfer gefördert. Die Gelder sollen noch in diesem Herbst ausgezahlt werden.
 
Die Kreise und kreisfreien Städte können die Mittel ab sofort über die Kommunalen Integrationszentren beantragen und selbst zur Unterstützung der ehrenamtlichen Flüchtlingsarbeit einsetzen oder an ehrenamtliche Initiativen der Flüchtlingshilfe, Vereine, Freiwilligenagenturen oder Migrantenselbstorganisationen weiterleiten. Bereits im Frühjahr 2015 waren den Kommunen zur Förderung des Ehrenamts in der Flüchtlingshilfe 1 Million Euro zur Verfügung gestellt worden.
 
Für die Jahre 2016/2017 ist ein umfassendes Programm zur Unterstützung der Kommunen bei der Integration der Flüchtlinge und Asylsuchenden geplant, um die Willkommens- und Anerkennungskultur in Nordrhein-Westfalen weiter auszubauen und zu festigen.
 
„Die Einwanderung von Flüchtlingen und Asylsuchenden, die vor Krieg, Verfolgung, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und unvorstellbaren Zuständen fliehen, hat für Deutschland und damit auch für Nordrhein-Westfalen als größtes Aufnahmeland historische Dimensionen erreicht“, sagte Minister Schneider. „Diese Herausforderung können wir nur mit Hilfe des überwältigenden ehrenamtlichen Engagements in unserem Land stemmen. Die vielen Bürgerinnen und Bürger, die sich mit großem persönlichem Einsatz um die Flüchtlinge kümmern, haben Dank, Respekt und Unterstützung ihrer Arbeit verdient.“
 
Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge hat seine Prognose für 2015 auf rund 800.000 Flüchtlinge nach oben korrigiert, die in Deutschland einen Erstantrag auf Asyl stellen werden. Für Nordrhein-Westfalen ist daher in 2015 mit rund 170.000 Asylsuchenden zu rechnen.
 
Die Einzelheiten und Förderkonditionen des Sofortprogramms „Zusammenkommen und Verstehen“ finden Sie auf der Internetseite des Inte­grationsministeriums www.mais.nrw.de
 

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