Projekte im Bereich „Öffentlich geförderter Beschäftigung“

Rainer Schmeltzer
12. April 2017

Minister Schmeltzer: Mit öffentlich geförderter Beschäftigung investieren wir in Arbeit statt in Arbeitslosigkeit

Jobcenter Gelsenkirchen erhält Bewilligungsbescheid über weitere 287 Plätze

Gelsenkirchen gehört zu den Städten in der Emscher-Lippe-Region, die mit einer hohen Arbeitslosigkeit und Langzeitarbeitslosigkeit zu kämpfen haben.

 
Das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales teilt mit:

Gelsenkirchen gehört zu den Städten in der Emscher-Lippe-Region, die mit einer hohen Arbeitslosigkeit und Langzeitarbeitslosigkeit zu kämpfen haben.
 
Um Menschen auch nach langer Zeit ohne Arbeit eine Perspektive bieten zu können, fördert Nordrhein-Westfalen seit dem Jahr 2013 Projekte im Bereich „Öffentlich geförderter Beschäftigung“. Mit finanzieller Flankierung des Landes werden in Gelsenkirchen nun weitere sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze für langzeitarbeitslose Menschen im Rahmen des Bundesprogramms „Soziale Teilhabe“ geschaffen. Arbeitsminister Rainer Schmeltzer übergab heute im Beisein von wichtigen arbeitsmarktpolitischen Akteuren dem Jobcenter Gelsenkirchen den Bewilligungsbescheid für die Flankierung von 287 Plätzen in Höhe von rund 440.000 Euro. „Wir wollen langzeitarbeitslose Menschen nicht nur wieder in Lohn und Brot bringen, sondern auch wieder am sozialen Leben teilhaben lassen. Das ist auch eine Frage der Würde. Mit der öffentlich geförderten Beschäftigung investieren wir in Arbeit statt in Arbeitslosigkeit.“ Mit Mitteln des Landes werden insbesondere die Begleitung (Coaching) und die fachliche Anleitung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer gefördert.
 
Gelsenkirchen ist zudem eine von insgesamt vier Kommunen, in denen noch im Sommer neue Modellprojekte zur Umsetzung eines Sozialen Arbeitsmarktes starten sollen. In diesem Rahmen sollen weitere 200 zusätzliche gemeinnützige Arbeitsplätze geschaffen werden. Darüber hinaus soll unter anderem ein gesamtstädtisches Handlungskonzept zur Bekämpfung der Langzeitarbeitslosigkeit entwickelt werden.
 
Dortmund, Duisburg und Essen haben ebenfalls Konzepte vorgelegt.
 
Ende 2016 gab es in Nordrhein-Westfalen landesweit insgesamt rund 28.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Bereich der öffentlich geförderten Beschäftigung. Durch die bestehenden Planungen der Jobcenter, aber auch durch die zusätzlichen Aktivitäten des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) und des Landes NRW, wird das Angebot in diesem Jahr deutlich ausgeweitet. Allein die Landesregierung Nordrhein-Westfalen stellt für die Unterstützung von 4.000 zusätzlichen sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätzen rund 57 Millionen Euro zur Verfügung.
 

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