Besuch des Gesundheitsamts im Rhein-Kreis Neuss

Minister Laumann: Unser Dank gilt den Mitarbeitern der Gesundheitsämter und den Soldaten der Bundeswehr

18. November 2020

Gesundheitsminister Laumann und Generalleutnant Martin Schelleis besuchen Gesundheitsamt im Rhein-Kreis Neuss in Grevenbroich

Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann und der Inspekteur der Streitkräftebasis, Generalleutnant Martin Schelleis, haben das Gesundheitsamt des Rhein-Kreises Neuss in Grevenbroich besucht.

 
Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales teilt mit:

Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann und der Inspekteur der Streitkräftebasis, Generalleutnant Martin Schelleis, haben am Mittwoch, 18. November 2020, das Gesundheitsamt des Rhein-Kreises Neuss in Grevenbroich besucht. Vor Ort informierten sie sich bei Behördenmitarbeiterinnen und -mitarbeitern und Soldatinnen und Soldaten über ihre Erfahrungen und Fortschritte bei der Kontaktpersonennachverfolgung.
 
„Ich möchte mich persönlich bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Gesundheitsamts sowie den Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr für ihren unermüdlichen Einsatz in den letzten Monaten bedanken. Ich weiß, dass viele von ihnen für uns dabei an ihre Grenzen gehen. Sie tragen mit ihrem Einsatz erheblich dazu bei, Infektionsketten zu unterbrechen und dadurch die Ausbreitung des SARS-CoV-2-Virus zu verlangsamen”, sagte Minister Karl-Josef Laumann. „Mein ausdrücklicher Dank gilt hierbei auch der Institution Bundeswehr. Sie unterstützt uns nicht nur mit 30 Soldatinnen, Soldaten und zivilen Mitarbeitern hier im Rhein-Kreis-Neuss, sondern mit mehr als tausend Soldatinnen und Soldaten im ganzen Land. Wir sind stolz auf Sie.“
 
„Wir werden auch künftig schnell, flexibel und zielgerichtet unterstützen, wo immer wir dürfen und solange wir können. Wir sind uns der besonderen Situation bewusst, die Menschen im Land können sich auf uns verlassen“, so Generalleutnant Martin Schelleis, Inspekteur der Streitkräftebasis. Als Nationaler Territorialer Befehlshaber führt Schelleis die Kräfte der Bundeswehr für die Corona-Hilfe in Deutschland.
 
Seit Ausbruch der Corona-Pandemie unterstützt die Bundeswehr aktiv bei der Eindämmung der Corona-Pandemie. Derzeit sind in Nordrhein-Westfalen über tausend Soldatinnen und Soldaten in 45 Gesundheitsämtern tätig. Überwiegend unterstützen sie die Gesundheitsämter bei der wichtigen Aufgabe der Kontaktnachverfolgung von infizierten Personen.
 
Die Kontaktpersonennachverfolgung ist das wesentliche Instrument, um Infektionsketten zu unterbrechen. Das gilt umso mehr, da die Kontaktpersonennachverfolgung aufgrund des zunehmend diffusen Ausbruchsgeschehen immer anspruchsvoller und personalintensiver wird. In einzelnen Kommunen sind Kräfte der Bundeswehr als mobile Abstrichteams auch unterstützend im Bereich des Testgeschehens im Einsatz.
 
„Die Soldaten und zivilen Mitarbeiter der Bundeswehr sind für unser Gesundheitsamt eine starke Unterstützung. Die Hilfe kam schnell, die Abstimmung war einfach und dank ihrer Vorkenntnisse war die Einarbeitung schnell erledigt”, berichtet Hans-Jürgen Petrauschke, Landrat des Rhein-Kreises Neuss. „Die 30 eingesetzten Kräfte sind in unserem Corona-Team voll integriert. Insgesamt arbeiten hier 315 Personen, vor der Pandemie waren im Infektionsschutz 15 Personen tätig“, so Petrauschke.
 
Neben der Bundeswehr unterstützt auch das Land die Kommunen dabei, die notwendigen Kräfte für diese Aufgabe zu gewinnen. Neben dem Einsatz von rund 200 Landesbediensteten gibt es eine finanzielle Unterstützung für die Kommunen, um dringend benötigtes Personal einzustellen. Mit den dafür bereitgestellten 25 Millionen Euro können dort befristet für bis zu sechs Monaten bis zu 800 Vollzeitstellen geschaffen werden.
 

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