Lösungen für die Energiewende

Porträtfoto von Ministerin Svenja Schulze
5. April 2016

Lösungen für die Energiewende: RWTH Aachen bei zukunftsweisenden Kopernikus-Projekten stark beteiligt

Ministerin Schulze: Exzellente Voraussetzungen in NRW

Mit dem Start der Kopernikus-Projekte noch in diesem Jahr wird die größte Forschungsinitiative zur Energiewende in vier Schlüsselbereichen umgesetzt - und die RWTH Aachen ist gleich an zwei dieser Projekte beteiligt, an einem sogar federführend.

 
Das Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung teilt mit:

Mit dem Start der Kopernikus-Projekte noch in diesem Jahr wird die größte Forschungsinitiative zur Energiewende in vier Schlüsselbereichen umgesetzt - und die RWTH Aachen ist gleich an zwei dieser Projekte beteiligt, an einem sogar federführend. Bundesforschungsministerin Johannes Wanka hat in Berlin die insgesamt vier ausgewählten Einzelprojekte der Öffentlichkeit vorgestellt. Über einen Zeitraum von zehn Jahren sollen Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft gemeinsam Lösungen für den Umbau des Energiesystems entwickeln. In der ersten Förderphase bis 2018 stehen dafür 120 Millionen Euro zur Verfügung.
 
Im Schlüsselbereich der Speicherung von Überschussstrom erhielt das Konsortium unter Führung von Professor Walter Leitner (RWTH Aachen) den Zuschlag. 62 Partner, darunter das Forschungszentrum Jülich, sind hier beteiligt. Seit 2007 besteht die Jülich Aachen Research Alliance (JARA) als enge Kooperation beispielhaft für einen strukturierten Weg der Zusammenarbeit zwischen einer Universität und einer außeruniversitären Forschungseinrichtung. In dem Kopernikus-Projekt Power-To-X sollen die großtechnischen Voraussetzungen erarbeitet werden, um mehr als 90 Prozent der zukünftigen erneuerbaren Energien-Überschüsse in Form von chemischen Grundstoffen, gasförmigen Energieträgern und Kraftstoffen zu speichern.
 
Die RWTH Aachen ist außerdem im Schlüsselbereich Neue Netzstrukturen beteiligt am Konsortium ENSURE, dem insgesamt 21 Partner angehören. Das Konsortium habe, so das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) in einer Information, den überzeugendsten Antrag geliefert, wie durch eine Kombination von dezentral und zentral erzeugtem Strom die erheblichen Kosten für den Netzumbau verringert werden könnten. Allein in diesem Bereich geht es bis 2025 laut BMBF um die Reduzierung bisher veranschlagter Kosten von 34 Milliarden Euro.
 
NRW-Wissenschaftsministerin Svenja Schulze sieht in der starken Beteiligung der RWTH Aachen bei Kopernikus „einen erneuten Beweis für die exzellente Wissenschafts- und Forschungslandschaft in Nordrhein-Westfalen‟. Ministerin Schulze sagte: „In einer bei Forschungs- und Wissenschaftsthemen einzigartig erfolgreichen europäischen Region bieten sich exzellente Voraussetzungen, die Antworten auf die großen Zukunftsfragen zu finden. NRW kann stolz sein auf seine RWTH.‟

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