Kreativwirtschaft in Nordrhein-Westfalen auf Wachstumskurs

Kreativwirtschaft in Nordrhein-Westfalen auf Wachstumskurs

16. Dezember 2019

Minister Pinkwart: Branche ist Innovationsmotor und Treiber der Digitalisierung

Der Wachstumstrend in der nordrhein-westfälischen Kreativwirtschaft hat sich auch in den Jahren 2015 bis 2018 fortgesetzt.

 
Das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie teilt mit:

Der Wachstumstrend in der nordrhein-westfälischen Kreativwirtschaft hat sich auch in den Jahren 2015 bis 2018 fortgesetzt. Das geht aus einer Untersuchung der Prognos AG im Auftrag des Wirtschaftsministeriums hervor. Die Selbstständigen und Unternehmen der Kreativwirtschaft erwirtschafteten demnach einen jährlichen Umsatz von rund 39 Milliarden Euro. Die Umsätze stiegen damit jährlich im Schnitt um 2,2 Prozent. Die Zahl der Erwerbstätigen ist durchschnittlich um 1,3 Prozent gestiegen.
 
Minister Pinkwart: „Die Kreativwirtschaft in Nordrhein-Westfalen ist eine leistungsstarke Branche mit Zukunft und sie ist wichtiger Player bei der digitalen Transformation. Durch ihre Entwicklung liefert sie wichtige Impulse für Innovationen in anderen Wirtschaftsbereichen. Die rund 53.000 Unternehmen und Selbstständigen in Nordrhein-Westfalen bieten attraktive und smarte Arbeitsplätze – ein Plus für den Wirtschaftsstandort Nordrhein-Westfalen.“
 
Weitere Ergebnisse der Untersuchung:

  • In der nordrhein-westfälischen Kreativwirtschaft arbeiten knapp 300.000 Erwerbstätige, mehr als die Hälfte davon sind sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Die Zahl der geringfügig Beschäftigten ist um 3 Prozent gesunken. 
  • Mit einem Umsatz von rund 39 Milliarden Euro erwirtschaften die Akteure der nordrhein-westfälischen Kultur- und Kreativwirtschaft knapp ein Viertel des bundesweiten Umsatzvolumens. Der Umsatz je Unternehmen liegt mit 742.100 Euro deutlich über dem Bundesniveau (654.300 Euro). 
  • Mit einer Bruttowertschöpfung von rund 20,5 Milliarden Euro tragen die nordrheinwestfälischen Kultur- und Kreativunternehmen mit einem Anteil von 22,7 Prozent zur Wertschöpfung der bundesweiten Kultur- und Kreativwirtschaft bei. 
  • Neben einem überdurchschnittlich hohen Bildungsniveau weist die Kultur- und Kreativwirtschaft einen hohen Beschäftigungsanteil von Frauen auf. In neun von elf Teilmärkten liegt der Frauenanteil über dem Durchschnitt der nordrhein-westfälischen Gesamtwirtschaft. 

Die Kreativwirtschaft besteht aus elf Teilbranchen: Kunstmarkt, Rundfunkwirtschaft, Musikwirtschaft, Buchmarkt, Markt für darstellende Künste, Filmwirtschaft, Architekturmarkt, Pressemarkt, Designwirtschaft, Werbemakt, Software/Games-Industrie. In Nordrhein-Westfalen sind Werbung, Design, Presse und Buch die umsatzstärksten Teilmärkte.
 
Zahlen und Fakten zur nordrhein-westfälischen Kreativwirtschaft finden Sie in der neuen, vom Kompetenzzentrum für die Kreativwirtschaft CREATIVE.NRW herausgegebenen, Publikation „CREATIVE.Report – Kreative, Netzwerke und Diskurs“.
 
Weitere Informationen zur Kreativwirtschaft in Nordrhein-Westfalen finden Sie hier.
 
 

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