Ministerpräsident Hendrik Wüst unterwegs in der Region um Aachen
Einblicke in Projekte und Herausforderungen in der Region / Fokus auf innovative Unternehmenspraxis sowie Digitalisierung, Cyber-Abwehr der Bundeswehr sowie Spitzenforschung
Am Mittwoch, 29. April 2026, nimmt Ministerpräsident Hendrik Wüst eine Reihe von Terminen in der Region um Aachen – in den Kreisen Düren, Euskirchen und Heinsberg – wahr. In Gesprächen und Begegnungen vor Ort will er sich einen Eindruck von aktuellen Projekten und Herausforderungen in der Region verschaffen.
Am Mittwoch, 29. April 2026, nimmt Ministerpräsident Hendrik Wüst eine Reihe von Terminen in der Region um Aachen – in den Kreisen Düren, Euskirchen und Heinsberg – wahr. In Gesprächen und Begegnungen vor Ort will er sich einen Eindruck von aktuellen Projekten und Herausforderungen in der Region verschaffen. Dabei stehen Einblicke in innovative Praxis sowie Digitalisierung in Logistik und Produktion bei Standorten von Fressnapf sowie Procter & Gamble, die Cyber-Abwehr der Bundeswehr sowie Spitzenforschung und praktische Anwendung im Fokus. Zum Abschluss hat Ministerpräsident Wüst ehrenamtlich Engagierte nach Heinsberg zu einem Empfang eingeladen.
Ministerpräsident Hendrik Wüst: „Die Region rund um Aachen steht symbolisch für den Strukturwandel im Rheinischen Revier – und macht deutlich, wie sich eine Region erfolgreich und aus eigener Stärke heraus wandeln kann. Im Rheinischen Revier hat Innovation mittlerweile Tradition und man hat gelernt, mit Veränderung umzugehen. Betriebe stellen sich neu auf, Flächen werden weiterentwickelt, gemeinsam werden Lösungen gefunden – und das alles in einem starken Miteinander. Das zeichnet diese Region aus. Nur dank dieser Wandlungsfähigkeit finden hier heute Digitalisierung, Künstliche Intelligenz, innovative Wirtschaftskraft und industrielle Stärke zusammen. Die Zukunft Nordrhein-Westfalens wird in den Regionen gestaltet, deshalb ist mir der direkte Austausch mit den Menschen und Unternehmen vor Ort ein besonderes Anliegen.“
Eröffnungsfeier des neuen Fressnapf E-Commerce-Logistikzentrums in Nörvenich
Der Tag in der Region rund um Aachen startet mit der Eröffnungsfeier des neuen Fressnapf E-Commerce-Logistikzentrums im Kreis Düren. Fressnapf ist die größte Fachhandelskette für Tiernahrung und -zubehör in Europa. Der Sitz der Unternehmenszentrale ist in Krefeld. Am Standort Nörvenich hat Fressnapf rund 80 Millionen Euro für den Bau des neuen Logistikzentrums investiert. Auf einer Fläche von über 70.000 Quadratmetern ist ein hochmodernes Lager mit insgesamt bis zu 500 neuen Arbeitsplätzen entstanden. Ministerpräsident Hendrik Wüst: „Mit dem neuen E-Commerce-Logistikzentrum von Fressnapf ist in Nörvenich ein moderner und hochinnovativer Standort entstanden, der eindrucksvoll zeigt, wie sich das Rheinische Revier aus eigener Stärke heraus neu erfindet. 70.000 Quadratmeter Gewerbefläche mit modernster Technik und bis zu 500 neue Arbeitsplätze: Das sind konkrete Chancen für die Menschen in der Region und ein wichtiger Impuls für den erfolgreichen Strukturwandel. Das neue Logistikzentrum macht deutlich, was möglich ist und was Nordrhein-Westfalen auszeichnet: Die konstruktive Zusammenarbeit von Wirtschaft und Politik sowie der klare Wille, Zukunft aktiv zu gestalten und Wachstum zu fördern.“
Richtfest des Forschungsgebäudes Modellfabrik Papier in Düren
Labore, ein Technikum, Platz für rund 50 Forscherinnen und Forscher – das bietet das neue Forschungsgebäude der Modellfabrik Papier in Düren auf rund 5.400 Quadratmetern. Im Innovationsquartier am Dürener Bahnhof entsteht damit ein regionales Reallabor und Forschungsgebäude für die nachhaltige Papierproduktion. Ziel der Forschung in Düren ist es, den Wasser- und Energieverbrauch bei der Herstellung von Papier nachhaltig zu senken, um so CO₂ einzusparen. Das Projekt wird von Land und Bund gefördert.
Der Rohbau der neuen Modellfabrik steht bereits. Ministerpräsident Hendrik Wüst wird beim Richtfest eine Rede halten. „Die Modellfabrik Papier zeigt, wie erfolgreicher Strukturwandel in Nordrhein-Westfalen funktioniert. Hier in Düren entsteht ein bundesweit einzigartiges Innovationszentrum, in dem Wissenschaft und Wirtschaft gemeinsam an einer klimaneutralen und wettbewerbsfähigen Industrie arbeiten. Gleichzeitig wird die wirtschaftliche Basis der Region gestärkt und ein zentraler Beitrag zur Sicherung tausender industrieller Arbeitsplätze geleistet", so der Ministerpräsident.
50 Jahre Pampers-Produktion in Deutschland: Ministerpräsident Wüst zu Besuch beim Procter & Gamble Werk in Euskirchen
Im Anschluss wird Ministerpräsident Hendrik Wüst den Produktionsstandort von Procter & Gamble in Euskirchen besuchen. Der Standort ist einer der weltweit größten Produktionsstandorte des Konsumgüterkonzerns weltweit mit rund 1.200 Arbeitsplätzen in Industrie und Forschung und weltweit eine der wichtigsten Fabriken für Pampers-Windeln und Feuchttücher. Zudem ist der Standort ein europäisches Logistik- und Distributionszentrum für viele weitere Produkte von Procter & Gamble. In den vergangenen Jahren hat Procter & Gamble nahezu 100 Millionen Euro in die Modernisierung und Erweiterung des Werks investiert, darunter auch in ein neues vollautomatisiertes Hochregallager.
Ministerpräsident Hendrik Wüst: „Nordrhein-Westfalen ist führender Wirtschafts- und Innovationsstandort – auch aufgrund von Unternehmen wie Procter & Gamble, die kontinuierlich in ihre Standorte investieren und hochwertige Arbeitsplätze schaffen und erhalten. Fast 100 Millionen Euro Investition in den vergangenen Jahren – das ist ein starkes Signal für Wertschöpfung und technologischen Fortschritt in unserem Land. 50 Jahre Pampers-Produktion in Nordrhein-Westfalen stehen zudem für Verlässlichkeit, Innovationskraft und industrielle Stärke ‚Made in NRW‘. Der Standort in Euskirchen zeigt eindrucksvoll, wie moderne Produktion, Digitalisierung und Nachhaltigkeit erfolgreich zusammenwirken.“
Besuch des Zentrums für Cyber-Sicherheit der Bundeswehr, Euskirchen
Beim Zentrum für Cyber-Sicherheit der Bundeswehr (ZCSBw) wird sich Ministerpräsident Wüst anschauen, wie das sogenannte Abstrahlprüfteam in der Praxis arbeitet. Das Zentrum gehört zum Organisationsbereich Cyber- und Informationsraum und untersteht dem Kommando Informationstechnik der Bundeswehr in Bonn. Die Kernaufgabe liegt in der Sicherung der IT-Infrastruktur von Bundeswehr und Bundesverteidigungsministerium in Deutschland sowie im Einsatzgebiet. Dabei agiert das ZCSBw sowohl präventiv, beispielsweise durch die Bereitstellung von Verschlüsselungsmethoden oder der Schwachstellensuche, als auch reaktiv durch die Abwehr konkreter Cyberangriffe.
Ministerpräsident Hendrik Wüst: „Europa muss seine Verteidigungsfähigkeit politisch, technologisch und industriell stärken. Nordrhein-Westfalen übernimmt dabei Verantwortung und ist stolz, zentraler Standort der Teilstreitkraft Cyber- und Informationsraum der Bundeswehr zu sein. Wir nehmen die Zeitenwende beim Wort und wollen der Bundeswehr ideale Arbeits- und Standortbedingungen bieten. Als Land investieren wir darum in die Cybersicherheits-Forschung und in die Ausbildung von Fachkräften. Unsere Gesellschaft ist digital verwundbar. Deshalb braucht es eine umfassende Kooperation zwischen Bundeswehr, Behörden und Wirtschaft. Denn Sicherheit entsteht durch militärische Stärke, technologische Souveränität und gesellschaftlichen Zusammenhalt.“
Ehrenamtsempfang in Heinsberg
Zum Abschluss des Tages hat Ministerpräsident Wüst ehrenamtlich Engagierte nach Heinsberg zu einem Empfang eingeladen. Rund 400 Personen werden in der Festhalle Oberbruch zusammenkommen. Ministerpräsident Hendrik Wüst: „Ehrenamtliches Engagement ist eine unverzichtbare Stütze unserer Gesellschaft und gelebte Verantwortung für das Gemeinwohl. Gemeinschaftssinn, Solidarität und Menschlichkeit – für all das steht das Ehrenamt. Ob im Sport, in der Jugendhilfe, in der Brauchtumspflege oder im Naturschutz: Die vielen Engagierten leisten täglich Großartiges und stärken den Zusammenhalt in Nordrhein-Westfalen. Dafür verdienen sie unseren Dank, unsere Anerkennung und unseren Respekt.“
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