Investition in den Klimaschutz
25. Juli 2019

Investition in den Klimaschutz: Verkehrsministerium fördert gasbetriebene Busse und erhöht Bundesförderung zur Nachrüstung von Diesel-Bussen auf 95 Prozent

Einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz und zur Luftreinhaltung leistet der Einsatz emissionsarmer und -freier Busse im Öffentlichen Personennahverkehr.

 
Das Ministerium für Verkehr teilt mit

Einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz und zur Luftreinhaltung leistet der Einsatz emissionsarmer und -freier Busse im Öffentlichen Personennahverkehr. Um die Umrüstung der Busflotten voranzutreiben, fördert das Land ab sofort die Anschaffung gasbetriebener Busse sowie die Nachrüstung von Dieselbussen

  1. Anschaffung neuer gasbetriebener Busse des ÖPNV

Das Land unterstützt die Verkehrsunternehmen beim Kauf von Gasbussen. Förderfähig sind die Mehrkosten von neuen gasbetriebenen Bussen gegenüber vergleichbaren Dieselbussen. Das Land übernimmt hiervon 40 Prozent – bis zu 12.000 Euro pro Bus.

  1. Kofinanzierung von Dieselnachrüstungen bei Bussen des ÖPNV

Der Bund fördert bereits die Nachrüstung von Dieselbussen mit moderner Filtertechnologie zur Reduzierung von Stickoxidemissionen mit 80 Prozent der Kosten. Diese Förderung kann künftig durch das Land um 15 Prozent auf 95 Prozent aufgestockt werden.
 
„Wir nutzen jede Möglichkeit, Dieselfahrverbote zu verhindern“, so Verkehrsminister Hendrik Wüst. „Gerade der ÖPNV kann mit seinen Fahrzeugen, die praktisch den ganzen Tag bewegt werden, Treiber der Entwicklung sein. Unsere Förderung elektrisch und wasserstoffbetriebener Busse wird bereits gut angenommen. Jetzt sind die Verkehrsunternehmen gefordert, auch die neue Unterstützung zu nutzen.“
 
Anträge können ab sofort unter Verwendung des Antragsmusters zu § 14 ÖPNVG NRW bei den Bezirksregierungen gestellt werden.
 
Hintergrund:
Aus Gründen des Gesundheits- und des Klimaschutzes sind ehrgeizige Aktivitäten insbesondere zur Minderung der Emissionen aus dem Straßenverkehr erforderlich. Die Möglichkeiten, die sich durch technischen Fortschritt ergeben, müssen zeitnah aufgegriffen und konsequent umgesetzt werden.
 
Wie die Erkenntnisse aus der Luftreinhalteplanung zeigen, kann der ÖPNV nicht nur in seiner Funktion als Alternative zum motorisierten Individualverkehr, sondern auch durch die Qualität seiner Flotte deutlich zur Verbesserung der Belastungssituation beitragen. Mit den aktuell geschaffenen Fördermöglichkeiten werden die Aktivitäten zur Verbesserung der Luftqualität in den nordrhein-westfälischen Kommunen weiter verbessert. Bereits seit Anfang 2017 fördert das Verkehrsministerium die Anschaffung von batterie-elektrisch und wasserstoffbetriebenen Linienbussen des ÖPNV, die dafür notwendige Ladeinfrastruktur sowie die Werkstatteinrichtungen. Die Anschaffung von E-Bussen wird mit 60 Prozent der Kosten, die den Preis eines regulären Dieselbusses übersteigen, gefördert. Die Infrastrukturkosten werden sogar mit 90 Prozent gefördert. Mit dieser Förderung soll den Fahrzeugen zur Marktreife und Serientauglichkeit verholfen werden. Elektromobilität ist nicht nur ein Beitrag zur Luftreinhaltung, auch die Lärmbelästigung der Anwohner durch Dieselmotoren nimmt ab.
 
 

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