Land und EU fördern Erfindungen aus Nordrhein-Westfalen

Ideen umsetzen: Land und EU fördern Erfindungen aus Nordrhein-Westfalen - Hochschulen auf dem Weg zum Markt

22. Januar 2019

Neue Runde des Förderprogramms „NRW-Patent-Validierung‟ gestartet

Um die Lücke zwischen Patentanmeldung und Nutzung durch Wirtschaft und Gesellschaft zu schließen, startet das Wirtschaftsministerium eine neue Runde des landesweiten Förderprogramms „NRW-Patent-Validierung“.

 
Das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie teilt mit:

Um die Lücke zwischen Patentanmeldung und Nutzung durch Wirtschaft und Gesellschaft zu schließen, startet das Wirtschaftsministerium eine neue Runde des landesweiten Förderprogramms „NRW-Patent-Validierung“. Mit dem Aufruf werden Hochschulen dabei unterstützt, Erfindungen schnell zur Marktreife zu entwickeln und umzusetzen. Bewerbungen können bis 31. März 2019 eingereicht werden.
 
Wirtschafts- und Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart sagt: „Exzellente Forschung in Nordrhein-Westfalen findet ihren Niederschlag in vielen Patentanmeldungen. Darauf können wir stolz sein. Entscheidend für den Wohlstand unserer Gesellschaft ist, dass wir diese PS auch auf die Straße bringen und neue Ideen umsetzen. Das schafft Wachstum und stärkt den Standort für die Herausforderungen der Zukunft. Ich freue mich über den Start der vierten Runde und bin gespannt auf die Projekte, die durch unsere Förderung weiterentwickelt werden können.“
 
Ziel des Programms ist, die Anwendungsreife von Hochschulerfindungen zu steigern. Das kann einerseits durch FuE-Projekte zur Prototypenentwicklung erreicht werden. Andererseits durch proof-of-concept und deren anwendungsorientierte Validierung, was die Verwertungschancen durch Lizenzierung, Verkauf oder durch eine Ausgründung aus der Hochschule verbessert.
 
Gefördert werden Projekte mit großem Marktpotenzial, um die bereits zum Patent angemeldeten Hochschulentwicklungen schnellstmöglich voranzutreiben. Dafür stehen jeweils bis zu 200.000 Euro zur Verfügung, die aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und Landesmitteln stammen.

Weitere Informationen: Projektträger Jülich, Dr. Hendrik Vollrath, Tel.: 02461 61-3347, h.vollrath@fz-juelich.de

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