Heinz Maier-Leibnitz-Preise 2018: Zwei der wichtigsten deutschen Nachwuchsforschungspreise gehen nach NRW
16. April 2018

Heinz Maier-Leibnitz-Preise 2018: Zwei der wichtigsten deutschen Nachwuchsforschungspreise gehen nach Nordrhein-Westfalen

Insgesamt werden 2018 zehn Heinz Maier-Leibnitz-Preise vergeben/ Verleihung am 29. Mai in Berlin

Fünf Wissenschaftlerinnen und fünf Wissenschaftler erhalten in diesem Jahr den Heinz Maier-Leibnitz-Preis. Zwei der wichtigsten Auszeichnungen für den wissenschaftlichen Nachwuchs in Deutschland gehen nach Nordrhein-Westfalen.

 
Das Ministerium für Kultur und Wissenschaft teilt mit:

Fünf Wissenschaftlerinnen und fünf Wissenschaftler erhalten in diesem Jahr den Heinz Maier-Leibnitz-Preis. Zwei der wichtigsten Auszeichnungen für den wissenschaftlichen Nachwuchs in Deutschland gehen nach Nordrhein-Westfalen.

Die nordrhein-westfälischen Heinz Maier-Leibnitz-Preisträger 2018

  • Benedikt Göcke: Katholische Theologie, Ruhr-Universität Bochum
     
    Benedikt Göcke arbeitet an den Schnittstellen von Analytischer Philosophie, Religionsphilosophie und Wissenschaftstheorie und setzte neuartige Impulse für den interdisziplinären Diskurs der Theologie. Göcke zählt zu den wenigen Philosophen und Theologen, die sich intensiv für einen Austausch zwischen „analytischen“ und „hermeneutischen“ Diskursen einsetzen. 
     
  • Eva C. M. Nowack: Evolutionsbiologie, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
     
    Seit 2014 leitet Eva C. M. Nowack eine Emmy Noether-Nachwuchsgruppe zu „Frühen Schritten in der Evolution eines Organells“. Mit ihren Arbeiten hat Nowack wesentlich zu einem besseren Verständnis der Organellentstehung beigetragen. Es gelang ihr, eine evolutionär sehr viel jüngere Entstehung nachzuweisen als bisher angenommen. 

 
Mit Sascha Fahl arbeitet seit April 2018 ein weiterer Preisträger in Nordrhein-Westfalen. Er war bisher an der Leibniz Universität Hannover im Bereich IT-Sicherheitsforschung tätig und ist nun an die Ruhr-Universität Bochum gewechselt.
 
Aus 140 Vorschlägen wurden die Preisträgerinnen und Preisträger von einem Auswahlausschuss ausgewählt. Die Jury wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) eingesetzt. Die Preisträgerinnen und Preisträger erhalten die mit je 20 000 Euro dotierte Auszeichnung am 29. Mai in Berlin.
 
Seit 1977 wird der Heinz Maier-Leibnitz-Preis jährlich an hervorragende junge Forscherinnen und Forscher verliehen. Benannt ist der Preis seit 1980 nach dem Atomphysiker und früheren DFG-Präsidenten Heinz Maier-Leibnitz. In seiner Amtszeit (1973–1979) wurde der Preis erstmals vergeben. Er gilt als der wichtigste Preis für den Forschernachwuchs in Deutschland.
 

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