Der Ausbau der Radwege in Nordrhein-Westfalen geht voran
auf Asphalt ist eine gelbe Markierung in Form eines Fahrrades

Für eine bessere, sichere und saubere Mobilität: Der Ausbau der Radwege in Nordrhein-Westfalen geht voran

28. Juli 2021

Mit Millionen-Förderung von Bund und Land schafft Bielefeld mehr Platz für Radfahrer

Sicher und komfortabel auf dem Fahrrad unterwegs – dafür wird in Nordrhein-Westfalen die Radinfrastruktur weiter ausgebaut. Rund zwei weitere Kilometer Geh- und Radweg werden nun mit der Förderung von Land und Bund in Bielefeld sicherer gemacht.

 
Das Ministerium für Verkehr teilt mit:

Sicher und komfortabel auf dem Fahrrad unterwegs – dafür wird in Nordrhein-Westfalen die Radinfrastruktur weiter ausgebaut. Rund zwei weitere Kilometer Geh- und Radweg werden nun mit der Förderung von Land und Bund in Bielefeld sicherer gemacht. Entlang der K44 Sender Straße wird der gemeinsame Geh- und Radweg im Zweirichtungsverkehr von der L787 Verler Straße bis zur A33-Brücke auf 2,50 Meter verbreitert. Die Fördersumme über 1.385.400 Euro setzt sich aus 1.312.500 Euro Finanzhilfen aus dem Sonderprogramm „Stadt und Land“ des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) und ergänzenden Landesmitteln von 72.900 Euro zusammen.
 
Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer: „Ich freue mich, dass unsere Rekordmittel vor Ort eingesetzt werden und damit direkt bei den Bürgerinnen und Bürgern ankommen. Für sie heißt es dann nur noch: aufsteigen und losfahren. Damit kommen wir meinem Ziel wieder ein Stück näher: Deutschland wird Fahrradland! Das Geld dafür ist da: Bis 2023 stellen wir die Rekordsumme von 1,46 Milliarden Euro bereit. Mit unserem Finanzhilfe-Sonderprogramm ‚Stadt und Land‘ verbessern wir die Bedingungen für Radfahrende in der Stadt und auf dem Land deutlich. Wir unterstützen die Länder und Kommunen zum Beispiel beim Bau von Radwegen, Radwegebrücken, Fahrradparkplätzen und fahrradfreundlichen Kreuzungen. Denn eines ist klar: Je besser und sicherer die Radwege, umso größer die Lust, auf das Fahrrad zu steigen.“
 
Verkehrsminister Hendrik Wüst: „Moderne Mobilitätspolitik ist der beste Klimaschutz. Deshalb fördern wir das Fahrrad als eigenständiges, klimaneutrales Verkehrsmittel und treiben den Ausbau von komfortablen und sicheren Radwegen im ganzen Land voran. So machen wir Mobilität in Nordrhein-Westfalen besser, sicherer und sauberer.“
 
Die Fahrbahnbreite entlang der K44 wird auf einheitliche 6,50 Meter Breite reduziert. Der Busverkehr kommt so nach wie vor problemlos durch. Auf Höhe des Lorbeerwegs wird die Mittelinsel auf 2,50 Breite erneuert, leicht versetzt und mit Blindenleitsystemen ausgestattet. Durch die Maßnahme wird die Verkehrssicherheit für die Fußgänger und Radfahrer deutlich erhöht. Der Baubeginn ist für das erste Quartal 2022 geplant.
 
Dazu Bielefelds Oberbürgermeister Pit Clausen: „Die Förderung hilft uns sehr dabei, unserem Ziel, der Mobilitätswende, wieder einen Schritt näher zu kommen. Menschen werden nur dauerhaft das Auto stehen lassen, wenn es attraktiv ist, Bus und Bahn zu nutzen, zu Fuß zu gehen oder eben aufs Rad zu steigen. Diese Förderung, für die wir dankbar sind, ist ein weiteres Puzzleteil bei der Stärkung des Radverkehrs. Sie unterstützt unser Bemühen, das städtische Radwegenetz zu ertüchtigen und auszubauen.“
 
Hintergrund:
 
Seit 2017 wurden im Land rund 580 Kilometer neue Radwege gebaut. Auch in diesem Jahr stellt das Land Rekordsummen für den Rad- und Fußverkehr zur Verfügung: 54 Millionen Euro – das sind 15 Millionen Euro mehr als im Jahr zuvor. Im Haushalt des Verkehrsministeriums ist das der Posten mit dem größten Zuwachs. Mit Mitteln des BMVI stehen sogar 103 Millionen Euro für den Rad- und Fußverkehr in Nordrhein-Westfalen zur Verfügung.
 
Auch die Stadt Bielefeld fördert seit mehreren Jahren eine konsequente Radverkehrspolitik mit dem Ziel, dass zukünftig ein Viertel aller zurückgelegten Wege mit dem Fahrrad absolviert werden sollen.
Seit 1998 ist die Stadt Bielefeld Mitglied der Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in Nordrhein-Westfalen (AGFS).
Das 2020 verabschiedete Radverkehrskonzept gibt die weiteren Schritte in der Radverkehrsförderung vor:
 

 
 

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