Radwege in Nordrhein-Westfalen
Eine Familie fährt mit Fahrrädern über einen Asphaltweg zwischen grünen Wiesen und Büschen.

Für eine bessere, sichere und saubere Mobilität: Der Ausbau der Radwege in Nordrhein-Westfalen geht voran

21. Juni 2021

Förderung für komfortablen Radweg im Kreis Kleve überreicht

Sicher und komfortabel auf dem Fahrrad unterwegs – dafür wird in Nordrhein-Westfalen die Radinfrastruktur ausgebaut.

 
Das Ministerium für Verkehr teilt mit:

Sicher und komfortabel auf dem Fahrrad unterwegs – dafür wird in Nordrhein-Westfalen die Radinfrastruktur ausgebaut. Weitere rund 1.500 Meter Radweg werden nun mit der Förderung von Land und Bund im Kreis Kleve neu gebaut. Der 2,5 Meter breite Radweg an der Kreisstraße 21 wird durch einen breiten Grünstreifen von der Fahrbahn getrennt. Die Fördersumme über 841.700 Euro setzt sich aus 748.200 Euro Finanzhilfen des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) aus dem Sonderprogramm „Stadt und Land“ und ergänzenden Landesmitteln von 93.500 Euro zusammen.
 
Bundesminister Andreas Scheuer: „Ich freue mich, dass unsere Rekordmittel vor Ort eingesetzt werden und damit direkt bei den Bürgerinnen und Bürger ankommen. Für sie heißt es dann nur noch: aufsteigen und losfahren. Damit kommen wir meinem Ziel wieder ein Stück näher: Deutschland wird Fahrradland! Das Geld dafür ist da: Bis 2023 stellen wir die Rekordsumme von 1,46 Milliarden Euro bereit. Mit unserem Finanzhilfe-Sonderprogramm ‚Stadt und Land‘ verbessern wir die Bedingungen für Radfahrende in der Stadt und auf dem Land deutlich. Wir unterstützen die Länder und Kommunen zum Beispiel beim Bau von Radwegen, Radwegebrücken, Fahrradparkplätzen und fahrradfreundlichen Kreuzungen. Denn eines ist klar: Je besser und sicherer die Radwege, umso größer die Lust, auf das Fahrrad zu steigen.“
 
Nach Fertigstellung des ersten Bauabschnitts hat der Verkehrsminister des Landes Nordrhein-Westfalen, Hendrik Wüst, nun den Förderbescheid zum Bau des zweiten Teilstücks an die Landrätin des Kreises Kleve, Silke Gorißen, überreicht.
 
Verkehrsminister Hendrik Wüst: „Moderne Mobilitätspolitik ist der beste Klimaschutz. Deshalb treiben wir den Ausbau von komfortablen und sicheren Radwegen voran. Dank Pedelecs und E-Bikes können auch Pendler längere Strecken bequem mit dem Rad zurücklegen. Wir stärken damit das Fahrrad als klimaneutrales, flexibles Verkehrsmittel und machen Mobilität in Nordrhein-Westfalen besser, sicherer und sauberer.“
 
Ziel ist ein durchgehender Radweg von Geldern und Kerken Nieukerk nach Wachtendonk. Mit dem Bau des zweiten Bauabschnitts wird nun begonnen. Für eine durchgehende, lückenlose Verbindung ist es wichtig, dass zeitnah auch der letzte Bauabschnitt fertiggestellt wird.
 
„Ich freue mich sehr, dass der Radweg an der Kreisstraße 21 in Kerken nun dank der Förderzusage zügig weitergebaut werden kann“, so Silke Gorißen, Landrätin des Kreises Kleve. „In den kommenden Monaten wird der zweite Bauabschnitt vom Kreisverkehr am Neesendyck Richtung Süden bis zur Nieukerker Straße realisiert. Die Umsetzung des dritten und damit letzten Bauabschnitts an der K 21 ist vorgesehen, sobald die erforderlichen Grunderwerbsverhandlungen endgültig abgeschlossen werden konnten.“
 
Hintergrund:
Seit 2017 wurden in Nordrhein-Westfalen rund 580 Kilometer neue Radwege gebaut. Auch in diesem Jahr stellt das Land Rekordsummen für den Radverkehr zur Verfügung: 54 Millionen Euro – das sind 15 Millionen Euro mehr als im Jahr zuvor. Im Haushalt des Verkehrsministeriums ist das der Posten mit dem größten Zuwachs. Mit Bundesmitteln stehen sogar 103 Millionen Euro für den Rad- und Fußverkehr in Nordrhein-Westfalen zur Verfügung.
 

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