Robustes Schienennetz NRW
24. April 2020

Für ein robustes Schienennetz in Nordrhein-Westfalen: Land finanziert Planungskosten in Höhe von rund 10,5 Millionen Euro

Mit dem Paket „Robustes Netz NRW“ soll die Schieneninfrastruktur im Land ertüchtigt werden. Für zehn Maßnahmen werden jetzt in einem ersten Schritt seitens des Verkehrsministeriums Nordrhein-Westfalen die Zuwendungsbescheide über die Planungskosten in Höhe von rund 10,5 Millionen Euro an die Deutsche Bahn versandt.

 
Das Ministerium für Verkehr teilt mit:

Mit dem Paket „Robustes Netz NRW“ soll die Schieneninfrastruktur im Land ertüchtigt werden. Für zehn Maßnahmen werden jetzt in einem ersten Schritt seitens des Verkehrsministeriums Nordrhein-Westfalen die Zuwendungsbescheide über die Planungskosten in Höhe von rund 10,5 Millionen Euro an die Deutsche Bahn versandt. Ein Rahmen- und Finanzierungsvertrag, den die Deutsche Bahn im vergangenen Jahr gemeinsam mit dem Land Nordrhein-Westfalen und mit den Zweckverbänden Nahverkehr Rheinland (NVR) und Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) sowie dem Verkehrsverbund Rhein-Ruhr AöR (VRR) unterzeichnet hat, enthält insgesamt 16 Maßnahmen zur Steigerung der Robustheit des Netzes im Land. Die Gesamtkosten für die Maßnahmen betragen rund 180 Millionen Euro, von denen das Land und die SPNV-Aufgabenträger rund die Hälfte tragen (davon Land 80 Prozent, Aufgabenträger 20 Prozent). Der Rest wird vom Bund sowie von der Deutschen Bahn finanziert.
 
„Mobilität muss besser, sicherer und sauberer werden“, so Verkehrsminister Hendrik Wüst. „Mit dem Paket ‚Robustes Netz‘ kommen wir auf der Schiene wieder ein Stück voran, denn hier sind besonders wichtige Maßnahmen aufgeführt, die eine Entlastungswirkung entfalten und das Bahnnetz in Nordrhein-Westfalen stabiler machen.“
 
DB-Infrastrukturvorstand Ronald Pofalla: „Mehr Verkehr auf die Schiene zu bringen, das ist unsere gemeinsame Aufgabe. Dafür investieren Bund, Land und Bahn in die großen NRW-Zukunftsprojekte. Damit das Netz während der Bauzeiten leistungsfähig bleibt, setzen wir jetzt das Paket ‚Robustes Netz‘ um. Kleine Maßnahmen mit großer, rascher Wirkung für alle Bahnkunden.“

Dank dem Paket „Robustes Netz“ soll während Bauphasen und länger andauernden Störungen durch kleinere Maßnahmen die Leistungsfähigkeit auf der Schiene erhöht werden, beispielsweise für Umleitungsstrecken während Bauarbeiten für den Rhein-Ruhr-Express.
 
Für die folgenden zehn Maßnahmen werden jetzt Zuwendungsbescheide versandt:
 
VRR (rund 4,56 Millionen Euro)

  • Nachrüstung Ausfahrsignal im Bahnhof Sythen
  • Überleitweichen im Bahnhof Düsseldorf-Eller Mitte
  • Herstellung einer Überleitverbindung zwischen Ratingen West und Düsseldorf-Rath
  • Einrichtung Gleiswechselbetrieb zwischen Rheinhausen und Trompet
  • Einrichtung Gleiswechselbetrieb zwischen Düsseldorf Hauptbahnhof und Düsseldorf-Gerresheim
  • Vervollständigung Weichentrapez im Bahnhof Bochum (Westkopf)

NVR (rund 1,54 Millionen Euro)

  • Ergänzung der vorhandenen Weichenstraße Wupperstrecke - Güterstrecke
  • Anbindung der Gleise 6 und 7 in Köln Messe/Deutz

NWL (rund 4,35 Millionen Euro)

  • Errichtung zweier Außenbahnsteige in Isselhorst-Avenwedde/Herstellung einer Streckenverknüpfung im Bahnhof Gütersloh 
  • Schaffung von Möglichkeiten für zusätzliche Parallelfahrten im Knoten Hamm Hauptbahnhof

Für die restlichen Maßnahmen wird die Übergabe der Zuwendungsbescheide zeitnah folgen.
 
 

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