NRW bleibt Fahrradland Nummer 1
Eine Familie fährt mit Fahrrädern über einen Asphaltweg zwischen grünen Wiesen und Büschen.
13. Mai 2019

Deutscher Fahrradpreis: Drei Gewinner aus Nordrhein-Westfalen

Minister Wüst: Wir sind und bleiben Fahrradland Nummer 1

Gleich drei Preisträger des Wettbewerbs „Deutscher Fahrradpreis 2019“ kommen aus Nordrhein-Westfalen.

 
Das Ministerium für Verkehr teilt mit:

Gleich drei Preisträger des Wettbewerbs „Deutscher Fahrradpreis 2019“ kommen aus Nordrhein-Westfalen. Zwei erste und ein zweiter Platz wurden heute Abend (13. Mai 2019) auf dem Nationalen Radverkehrskongress des Bundesverkehrsministeriums (BMVI) in der Messe Dresden an Kandidaten aus Nordrhein-Westfalen verliehen.
 
In der Kategorie Infrastruktur ging der 1. Platz an die Weiterentwicklung des Regionalen Radwegenetzes in der Metropole Ruhr. Auch Platz 2 kommt aus Nordrhein-Westfalen: Die Radwelle aus Oberhausen. In der Kategorie Kommunikation belegte #Ringfrei aus Köln den 1 Platz.
 
Verkehrsminister Wüst: „Das sind gute Nachrichten aus Dresden. Nordrhein-Westfalen ist und bleibt Fahrradland Nummer 1. Die Landesregierung hat die Förderung des Radwegebaus an Landesstraßen auf 12,4 Millionen Euro erhöht. Den kommunalen Radwegebau fördern wir in diesem Jahr mit 17,1 Millionen Euro. Die Preise für Projekte in Nordrhein-Westfalen zeigen wieder, dass Nordrhein-Westfalen alle Voraussetzungen hat, die Modellregion für die Mobilität der Zukunft zu werden.“
 
Zu den Gewinnerprojekten aus Nordrhein-Westfalen:
Der 1. Platz in der Kategorie Infrastruktur wurde für die Weiterentwicklung des Regionalen Radwegenetzes in der Metropole Ruhr verliehen. Martin Tönnes, Beigeordneter Planung, und Nina Alsdorf, Projektleiterin beim Regionalverband Ruhr, nahmen den Preis entgegen. Ziel des Projekts ist es, das bestehende Netz für die Alltagsmobilität weiter zu qualifizieren und Synergieeffekte für die Entwicklung des Freizeitnetzes zu berücksichtigen. Das zukünftige Netz mit rund 1.800 Kilometern ist hierarchisch nach den drei Kategorien Radschnellverbindungen, Radhauptverbindungen und Radverbindungen aufgebaut. Die Konzeption und regionale Abstimmung zu einem Bedarfsplan für derzeit 53 Kommunen fördern das regionale und interkommunale Denken bei den ressort- und branchenübergreifenden Akteuren.
 
Der 2. Platz in der Kategorie Infrastruktur ging an das Projekt RadWelle in Oberhausen. Den Preis nahmen Projektleiter Marcel Knauff, Mitarbeiter des Fachbereichs Verkehrsplanung und Signalwesen, bei der Stadt Oberhausen, und Ricarda Mauksch, Leiterin des Fachbereichs Verkehrsplanung und Signalwesen entgegen. Bei dem Oberhausener Projekt werden an mehreren Ampeln in der Stadt Fahrradfahrer automatisch erkannt und dadurch eine grüne Welle für sie ausgelöst.
 
Der 1. Platz in der Kategorie Kommunikation ging an #RingFrei aus Köln. Reinhold Goss, Sprecher der Initiative RingFrei, und Hans-Günter Grawe, ehrenamtlicher Mitarbeiter, nahmen den Preis entgegen. Das Aktionsbündnis setzte durch eine gezielte Ansprache der Öffentlichkeit, einer klugen Kommunikationsstrategie sowie einer klaren Einbindung der örtlichen Politik eine Aufhebung der Radwegebenutzungspflicht auf den Kölner Ringen durch. Gemeinsam wurde ein 10-Punkte-Papier erarbeitet sowie Workshops, Ortsbegehungen, Plakataktionen und diverse öffentliche Veranstaltungen organisiert. Auf diese Weise wurde der Kölner Boulevard zu einer angenehmen Flaniermeile und einer sicheren Fahrradverbindung umgewandelt.
 
Hintergrund
Der mit insgesamt 18.000 Euro dotierte „Deutsche Fahrradpreis“ ist ein bundesweiter Wettbewerb zur Förderung des Radverkehrs in Deutschland. 2019 wurde er zum 19. Mal ausgelobt. Es gibt Preise in den Kategorien Infrastruktur, Service und Kommunikation. Außerdem werden die „Fahrradfreundlichste Persönlichkeit" und die Gewinner eines Fotowettbewerbs ausgezeichnet.
 
Die „Fahrradfreundlichste Persönlichkeit 2019“, die ebenfalls in Dresden ausgezeichnet wurde, ist übrigens auch ein gebürtiger Nordrhein-Westfale: Max Raabe, 1962 in Lünen geboren, Mitbegründer des Palast Orchesters. In einem seiner Lieder heißt es: „Manchmal läuft im Leben alles glatt – Vorausgesetzt, dass man ein Fahrrad hat“.
 
Der Deutsche Fahrradpreis wird vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in NRW e.V. (AGFS) verliehen. Partner sind der Zweirad-Industrie-Verband (ZIV) und der Verbund Service und Fahrrad e.V. (VSF).
 
Die Bewerbungsphase für den Wettbewerb 2019 begann am 15. Oktober 2018 und endete am 31. Januar 2019. Es gingen 110 Bewerbungen ein, davon 26 aus Nordrhein-Westfalen. Weitere Informationen zum Wettbewerb auf www.der-deutsche-fahrradpreis.de.
 
 

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