Fünf neue Graduiertenkollegs in NRW

Porträtfoto von Ministerin Svenja Schulze
17. Mai 2017

Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert wissenschaftlichen Nachwuchs: 20 Millionen für fünf neue Graduiertenkollegs in NRW

Platz 1 für Nordrhein-Westfalen mit 36 bestehenden und fünf neuen Graduiertenkollegs

Die NRW-Hochschulen waren bei der Einwerbung von Fördergeldern für den wissenschaftlichen Nachwuchs erneut erfolgreich: Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert in NRW fünf neue Graduiertenkollegs an den Universitäten in Aachen, Bonn und Köln.

 
Das Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung teilt mit:

Die NRW-Hochschulen waren bei der Einwerbung von Fördergeldern für den wissenschaftlichen Nachwuchs erneut erfolgreich: Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert in NRW fünf neue Graduiertenkollegs an den Universitäten in Aachen, Bonn und Köln. Die Fördersumme liegt bei rund 20 Millionen Euro. Insgesamt richtet die DFG in Deutschland 15 neue Graduiertenkollegs ein.
 
Die Graduiertenkollegs bieten Doktorandinnen und Doktoranden die Möglichkeit, in einem Forschungs- und Qualifizierungsprogramm auf hohem fachlichem Niveau zu promovieren. Aktuell fördert die DFG deutschlandweit 213 Graduiertenkollegs, 36 davon in NRW. Damit liegt NRW bundesweit auf Platz eins, vor Baden-Württemberg (35) und Niedersachsen (27). Hinzu kommen die bewilligten Kollegs, die im Herbst 2017 ihre Arbeit aufnehmen werden. Sie werden zunächst viereinhalb Jahre lang gefördert.
 
Die Doktorandinnen und Doktoranden der fünf neuen Graduiertenkollegs erforschen Netzwerkströmungen, Gegenwartsliteratur und europäische mittelalterliche Gesellschaften und Kulturen sowie Ursachen von wirtschaftlichen Ungleichheiten und sie entwickeln Methoden, wie in der Informatik mit Unsicherheiten bei der Verarbeitung von großen Datenmengen umgegangen werden kann.
 
Die genauen Fördersummen werden den Hochschulen im Rahmen der Bewilligungsbescheide bekannt gegeben.

Die neuen Graduiertenkollegs in NRW:

  • GRK 2212/1 „Dynamiken der Konventionalität (400-1550)“, Sprecher: Prof. Udo Friedrich
    Sprecherhochschule: Universität Köln 
  • GRK 2236/1 „UNRAVEL – UNcertainty and Randomness in Algorithms, VErification and Logic“, Sprecher: Prof. Joost-Pieter Katoen, Sprecherhochschule: RWTH Aachen 
  • GRK 2281/1 „Die Makroökonomik der Ungleichheit“, Sprecher: Prof. Christian Bayer
    Sprecherhochschule: Universität Bonn 
  • GRK 2291/1 „Gegenwart/Literatur. Geschichte, Theorie und Praxeologie eines Verhältnisses“, Sprecherin: Prof. Kerstin Stüssel
    Sprecherhochschule: Universität Bonn 
  • GRK 2326/1 „Energie, Entropie und dissipative Dynamik“, Sprecher: Prof. Michael Westdickenberg Sprecherhochschule: RWTH Aachen 

Mehr Informationen zu den Graduiertenkollegs finden Sie bei der DFG: www.dfg.de.

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