Schutz der Biodiversität
11. April 2018

Der Schutz der Biodiversität erfordert eine solide Forschungsgrundlage

Ministerin Schulze Föcking setzt sich für den Aufbau einer langfristig angelegten Biodiversitätsforschung in Bonn ein

Naturschutzministerin Christina Schulze Föcking setzt sich für den Aufbau einer langfristig angelegten Biodiversitätsforschung in Bonn ein.

 
Das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz teilt mit:

Naturschutzministerin Christina Schulze Föcking setzt sich für den Aufbau einer langfristig angelegten Biodiversitätsforschung in Bonn ein. „Der aktuelle Insektenschwund zeigt uns, dass wir zweigleisig fahren müssen: Einerseits müssen wir die bereits bekannten Ursachen angehen und parallel durch den Aufbau solider Forschung noch offenen Fragen klären“, sagte Schulze Föcking. „Weniger Insekten, weniger Blütenpflanzen und weniger Vielfalt – um diese Negativkette zu durchbrechen, ist eine solide Forschung immens wichtig, damit wir auch die richtigen Gegenmaßnahmen ergreifen.“ Nordrhein-Westfalen spiele mit zahlreichen Aktivitäten und Projekten eine zentrale Rolle in der Forschung. Zahlreiche Institute und auch ein breites ehrenamtliches Engagement machen das Bundesland schon jetzt zu einem Kompetenzzentrum der Biodiversitätsforschung.
 
In einem Brief an Bundesumweltministerin Svenja Schulze setzt sich Schulze Föcking für den Aufbau eines Biodiversitätsforschungszentrums in Bonn ein. Schulze Föcking: „Mit dem bereits vorhandenen Leibniz-Institut für Biodiversität der Tiere und dem Sekretariat des Weltbiodiversitätsrats (IPBES) bietet Bonn die ideale Standortvoraussetzung für den Aufbau eines wissenschaftlichen Monitoringzentrums für Biodiversität.“ Das neue Zentrum könnte unter Einbeziehung des Bundesumwelt- sowie des Bundeslandwirtschaftsministeriums aufgebaut werden und künftig eine zentrale Rolle bei der Aufklärung von Biodiversitäts-Änderungen übernehmen.
 
Ein kürzlich am Institut für Landschaftsökologie der Universität Münster veranstalteter Kongress zum Thema „Insektenschwund“ hatte erneut deutlich gemacht, dass viele Faktoren für die Entwicklung verantwortlich gemacht werden müssen. Im Jahr 2017 hatte Nordrhein-Westfalen als erstes Bundesland mit einer Langzeitstudie begonnen: Auf repräsentativ ausgewählten Probeflächen wird die Biomasse von fliegenden, blütenbestäubenden Insekten wie z.B. Bienen, Hummeln und Schmetterlingen untersucht. Die Probeflächen decken dabei fast alle Landnutzungsformen ab und bieten einen Querschnitt der Kulturlandschaften in Nordrhein-Westfalen. Die abschließenden Ergebnisse der Langzeitstudie sollen bis Ende 2022 vorliegen.

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