Der RS1 kommt voran
Fahrradweg

Der RS1 kommt voran: Nächstes Teilstück des Radschnellwegs in Gelsenkirchen freigegeben

11. Juni 2021

Minister Wüst: Wichtiger Baustein für besseren Radverkehr in Nordrhein-Westfalen

Schnell, sicher und klimaneutral mit dem Fahrrad unterwegs – dafür werden in Nordrhein-Westfalen Radschnellwege gebaut. Verkehrsminister Hendrik Wüst hat am Freitag, 11. Juni, gemeinsam mit der Technischen Direktorin des Landesbetriebs Straßenbau Nordrhein-Westfalen, Dr. Petra Beckefeld, ein weiteres Teilstück des Radschnellwegs RS1 in Gelsenkirchen freigegeben.

 
Das Ministerium für Verkehr teilt mit.

Schnell, sicher und klimaneutral mit dem Fahrrad unterwegs – dafür werden in Nordrhein-Westfalen Radschnellwege gebaut. Verkehrsminister Hendrik Wüst hat am Freitag, 11. Juni, gemeinsam mit der Technischen Direktorin des Landesbetriebs Straßenbau Nordrhein-Westfalen, Dr. Petra Beckefeld, ein weiteres Teilstück des Radschnellwegs RS1 in Gelsenkirchen freigegeben. Der rund drei Kilometer lange Abschnitt verläuft von der Stadtgrenze Essen an der Hattinger Straße zur Stadtgrenze Bochum an der Parkstraße.
 
Verkehrsminister Hendrik Wüst: „Das Fahrrad hat Hochkonjunktur. Immer mehr Menschen fahren mit dem Fahrrad – nicht mehr nur in ihrer Freizeit, sondern auch zum Pendeln zur Arbeit. Dank E-Bikes und Pedelecs können längere Strecken bequem mit dem Rad zurückgelegt werden. Die Landesregierung stärkt das Fahrrad als klimafreundliches Verkehrsmittel für eine bessere, sichere und saubere Mobilität. Der Abschnitt des RS1 in Gelsenkirchen ist ein weiterer wichtiger Baustein für einen besseren Radverkehr in Nordrhein-Westfalen!“
 
RS1: Zentrales Infrastrukturprojekt des Landes
Der Radschnellweg Ruhr (RS1) ist ein zentrales und nachhaltiges Infrastrukturprojekt des Landes Nordrhein-Westfalen im Ruhrgebiet. Zwischen Moers, Duisburg, Mülheim an der Ruhr, Essen, Gelsenkirchen, Bochum, Dortmund, Unna, Kamen, Bergkamen und Hamm entsteht eine insgesamt 114 Kilometer lange saubere und sichere Verbindung für den Radverkehr mitten durch die Metropolregion Ruhr. Dank geringer Steigungen und wenigen Kreuzungspunkten ermöglichen Radschnellwege ein zügiges und sicheres Vorankommen. Mit dem jetzt freigegebenen Teilstück in Gelsenkirchen ist der RS1 auf rund 15 Kilometern zwischen Mülheim an der Ruhr und Bochum befahrbar. Aktuell im Bau sind nächste Abschnitte des RS1 in den Städten Bochum und Dortmund.
 
Am 10. Juni hatte Minister Wüst in Essen die Brücke über den Berthold-Beitz-Boulevard freigegeben – ein wichtiger Lückenschluss im RS1, damit Radfahrer und Fußgänger die vielbefahrene Straße sicher, komfortabel und schnell überqueren können.
 
Insgesamt neun Ausfahrten schließen den RS1 im neuen Bereich an die Städte Gelsenkirchen, Bochum und Herne sowie an regionale Radrouten wie die Erzbahntrasse und den Emscher Park Radweg an. Für den jetzt freigegebenen Abschnitt in Gelsenkirchen hat Straßen.NRW 7,1 Millionen Euro aus Bundes- und Landesmitteln investiert. Radfahrer und Fußgänger teilen sich auf dem Teilstück voraussichtlich noch bis 2022 ein Provisorium. Da in unmittelbarer Nähe des RS1 ein Regenrückhaltebecken entsteht, stehen im Bereich der Baustelle vorläufig vier Meter zur Verfügung. „Wir arbeiten für die Planung und den Bau dieses sehr komplexen Projektes mit sehr vielen verschiedenen Partnern zusammen“, erklärte Straßen.NRW-Direktorin Dr. Petra Beckefeld. „So sind wir auch hier sehr froh, dass wir gemeinsam mit der Emschergenossenschaft einen Weg gefunden haben, den RS1 bereits vor der Fertigstellung der Wasserreinigungsanlage für den Verkehr freizugeben.“
 
Pressekontakt:
nadia.leihs@strassen.nrw.de, Tel. 0234 – 9552 – 167
 

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