Jungen Islam Konferenz in Nordrhein-Westfalen

14. März 2016

Auftaktveranstaltung zur Jungen Islam Konferenz in Nordrhein-Westfalen

Gemeinsam für mehr Austausch, mehr Vielfalt, mehr Zusammenhalt: In Nordrhein-Westfalen wird am heutigen Vormittag die neu eingerichtete Junge Islam Konferenz – Nordrhein-Westfalen (JIK Nordrhein-Westfalen) vorgestellt.

 
Das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales teilt mit:

Gemeinsam für mehr Austausch, mehr Vielfalt, mehr Zusammenhalt: In Nordrhein-Westfalen wird am heutigen Vormittag die neu eingerichtete Junge Islam Konferenz – Nordrhein-Westfalen (JIK Nordrhein-Westfalen) vorgestellt.

Unter dem Motto „Zusammenhalt – jetzt erst recht“ werden im kommenden Herbst junge Menschen mit muslimischem und nicht-muslimischem Migrationshintergrund zum ersten Mal im Rahmen einer fünftägigen Konferenz in Nordrhein-Westfalen in einen Austausch treten, um mit ihrer jungen Stimme den Wandel zu einer vorurteilsfreieren und vielfältigeren Gesellschaft aktiv mitzugestalten. Die JIK Nordrhein-Westfalen ist ein Projekt des Ministeriums für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen, des Projektträgers Aktion Gemeinwesen und Beratung, der forum k&b gmbh und der Humboldt-Universität zu Berlin, gefördert durch die Stiftung Mercator. „Ich möchte junge Menschen in unserem Land ermutigen, sich am Dialog über den Islam und gesellschaftliche Vielfalt intensiv zu beteiligen. Wissen hilft, Unsicherheiten und Fehleinschätzungen abzubauen“, sagte NRW-Integrations- staatssekretär Thorsten Klute bei der Vorstellung im Düsseldorfer Ministerium.

Interessierte junge Menschen im Alter von 17 – 23 Jahren aus Nordrhein-Westfalen können sich mit Ausschreibungsbeginn im Sommer für einen der insgesamt 40 Teilnehmerplätze der ersten JIK Nordrhein-Westfalen bewerben.

In Form von Workshops, Diskussionen, Gruppenarbeit und einem Planspiel, setzen sich junge Menschen unterschiedlicher Herkunft an zwei aufeinanderfolgenden Wochenenden (insgesamt fünf Tage) intensiv mit den Themen gesellschaftliche Vielfalt und Zusammenhalt sowie mit Islam- und Muslimbildern als Beispiel für den Umgang mit Vielfalt in Deutschland und in Nordrhein-Westfalen auseinander. Ziel ist es, Vorurteile abzubauen, Handlungsempfehlungen abzuleiten und an die Politik und Zivilgesellschaft heranzutreten sowie Kampagnen und Aktionen zu initiieren, um sich für eine offene und vielfältige Gesellschaft stark zu machen.

Das seit fünf Jahren auf Bundesebene existierende Dialogforum der außerschulischen politischen Bildungsarbeit wird nach der erfolgreichen Etablierung der Länderkonferenzen JIK Berlin, JIK Hamburg und JIK Schleswig-Holstein mit der JIK Nordrhein-Westfalen nun auch im einwohnerstärksten Bundesland für die nächsten vier Jahre eingerichtet. Bei den Themen der Integration und Partizipation von Menschen mit Migrationshintergrund im Allgemeinen und von Muslimen mit Migrationshintergrund im Speziellen zeichnet sich das Bundesland durch ein breit aufgestelltes politisches und zivilgesellschaftliches Angebot zur Förderung eines anerkennenden Miteinanders aus. Gleichzeitig stehen bundesweit insbesondere Muslime einer zunehmend ablehnenden Haltung großer Teile der Bevölkerung gegenüber. Ob auf Bundesebene, Länderebene oder im Kontext der pädagogischen Programme: Der gemeinsame und gleichberechtigte Austausch junger Menschen mit und ohne muslimischen Migrationshintergrund im Hinblick auf gesamtgesellschaftliche Entwicklungen steht bei allen Programmbereichen der Jungen Islam Konferenz im Mittelpunkt. Damit setzt die Junge Islam Konferenz länderübergreifende Impulse.

Der Integrationsstaatssekretär Thorsten Klute eröffnete die Auftaktveranstaltung mit einem Grußwort. Neben Ivana Scharf (Kommissarische Leitung Junge Islam Konferenz und Bereichsleiterin Bildung, forum k&b gmbh) und Winfried Kneip (Geschäftsführer, Stiftung Mercator), stellen Prof. Dr. Naika Foroutan (Leiterin Forschungsgruppe JUNITED und stellvertretende Direktorin Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung (BIM), Humboldt-Universität zu Berlin), Anton Rütten (Leiter der Abteilung Integration, Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen) und Munise Oguzay (Projektkoordinatorin JIK Nordrhein-Westfalen, Die Aktion Gemeinwesen und Beratung e.V.) die JIK Nordrhein-Westfalen vor.

Gerne vermitteln wir Ihnen Interviews mit Projektbeteiligten. Bitte sprechen Sie uns an, wenn Sie Bildmaterial benötigen.

Für weitere Pressefragen wenden Sie sich gerne an:

Junge Islam Konferenz (JIK) – Deutschland
Rima Hanano  |  Kommunikationsmanagerin
presse@j-i-k.de
Am Festungsgraben 1  |  D- 10117 Berlin             
T +49 30 2887 4567-7
www.junge-islamkonferenz.de

Über die Junge Islam Konferenz – Nordrhein-Westfalen

Die Junge Islam Konferenz ist ein Dialogforum und Multiplikatorennetzwerk junger Menschen im Alter von 17 bis 23 Jahren. Die Junge Islam Konferenz – Nordrhein-Westfalen  ist ein Projekt des Ministeriums für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen, des Projektträgers Aktion Gemeinwesen und Beratung, der forum k&b gmbh und der Humboldt-Universität zu Berlin, gefördert durch die Stiftung Mercator. Als landesweites Forum bietet sie religiösen und nicht-religiösen jungen Menschen mit und ohne muslimischen Migrationshintergrund eine Plattform für Wissensgewinn, Austausch und Teilnahme an gesellschaftlichen Debatten. Sie entsendet zudem Delegierte in die Bundeskonferenz der Jungen Islam Konferenz. Das Projekt wird durch die Forschungsgruppe JUNITED im Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung (BIM) an der Humboldt-Universität zu Berlin wissenschaftlich begleitet. Weitere Informationen unter www.junge-islamkonferenz.de

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