Wirtschaftstag Japan 2026: Kreislaufwirtschaft als Innovationsmotor für deutsch-japanische Kooperationen
Ministerin Neubaur: Ökonomie und Klimaschutz gehen Hand in Hand – Starke Impulse für eine nachhaltige Transformation
Nordrhein-Westfalen ist der wichtigste Standort für japanische Unternehmen in Europa – rund 650 Firmen haben sich hier angesiedelt, fast 50.000 Menschen arbeiten bei ihnen. Beim Wirtschaftstag Japan 2026, der größten deutsch-japanischen Wirtschaftskonferenz, kommen Forschung, Unternehmen und Politik zusammen.
Nordrhein-Westfalen ist der wichtigste Standort für japanische Unternehmen in Europa – rund 650 Firmen haben sich hier angesiedelt, fast 50.000 Menschen arbeiten bei ihnen. Beim Wirtschaftstag Japan 2026, der größten deutsch-japanischen Wirtschaftskonferenz, kommen Forschung, Unternehmen und Politik zusammen. In diesem Jahr steht die Kreislaufwirtschaft im Mittelpunkt: Rohstoffe effizienter nutzen, im Kreislauf halten, in wettbewerbsfähige Geschäftsmodelle überführen.
Mona Neubaur, Ministerin für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie: „Japan und Nordrhein-Westfalen stehen für dasselbe Prinzip: Wirtschaftliche Stärke und ökologische Verantwortung sind kein Widerspruch, sondern zwei Seiten derselben Medaille. In einer Welt, die knapper werdende Ressourcen, geopolitische Verwerfungen und den Klimawandel gleichzeitig managen muss, brauchen wir Partner, die dieses Prinzip nicht nur teilen, sondern auch umsetzen können. Japan ist so ein Partner. Gemeinsam können wir zeigen, dass eine Kreislaufwirtschaft kein Zukunftsprojekt ist – sondern die Antwort auf die Fragen, die sich uns heute stellen.”
Wirtschaftsstaatssekretär Paul Höller eröffnet den Wirtschaftstag Japan am Mittwoch, 27. Mai 2026, gemeinsam mit Yoshitaka Tsunoda, Generalkonsul des Japanischen Generalkonsulats, Ryotaro Suzuki, Präsident der Japanischen Industrie- und Handelskammer zu Düsseldorf und dem Oberbürgermeister der Stadt Stephan Keller.
Felix Neugart, Geschäftsführer von NRW.Global Business: „Die Transformation hin zu einer Kreislaufwirtschaft gewinnt für Industriestandorte weltweit zunehmend an Bedeutung. Nordrhein-Westfalen und Japan verfügen über komplementäre Stärken, um diesen Wandel gemeinsam voranzutreiben – von technologischen Lösungen bis hin zu neuen Geschäftsmodellen. Mit rund 650 japanischen Unternehmen in Nordrhein-Westfalen bestehen hierfür bereits enge wirtschaftliche Verbindungen. Der Wirtschaftstag Japan bietet eine Plattform, um bestehende Ansätze weiterzuentwickeln und neue Impulse für die Zusammenarbeit zu setzen.“
Ryotaro Suzuki, Präsident der japanischen Industrie- und Handelskammer zu Düsseldorf: „Der Schlüssel zur nachhaltigen Weiterentwicklung eines neuen Wirtschaftsmodells liegt darin, die Steigerung der Ressourceneffizienz durch Unternehmen und den Aufbau eines Indikatorensystems zur quantitativen Bewertung der Initiativen zur Kreislaufwirtschaft in den EU-Mitgliedstaaten gleichzeitig voranzutreiben. Ich hoffe, dass der Wirtschaftstag Japan einen konkreten Schritt in diese Richtung darstellt.“
Nordrhein-Westfalen ist mit rund einem Drittel der japanischen Direktinvestitionen in Deutschland der Top-Investitionsstandort für japanische Unternehmen in Kontinentaleuropa. Die japanischen Unternehmen in Nordrhein-Westfalen beschäftigen fast 50.000 Arbeitnehmer und Arbeitsnehmerinnen. Das Land Nordrhein-Westfalen, die NRW.Global Business GmbH sowie zahlreiche kommunale Wirtschaftsförderungen und deutsch-japanische Organisationen sorgen dafür, dass japanische Unternehmen in Nordrhein-Westfalen stets professionell beraten und betreut werden.
Hintergrund Wirtschaftstag Japan
Der Wirtschaftstag Japan wird von NRW.Global Business GmbH als fester Bestandteil des Japan-Tags veranstaltet. Partner sind das Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie, die Landeshauptstadt Düsseldorf und die Japanische Industrie- und Handelskammer zu Düsseldorf e.V. Unterstützer sind das Japanische Generalkonsulat Düsseldorf, die Industrie- und Handelskammer zu Düsseldorf (IHK), die Japan External Trade Organisation (JETRO) sowie der Deutsch-Japanische Wirtschaftskreis e.V. (DJW).
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