Wirtschaftsfaktor Tourismus: Ministerin Neubaur auf Sommertour durch Rheinland und Münsterland

Urlaub in Nordrhein-Westfalen boomt: Milliardeneinnahmen und rund eine halbe Million Arbeitsplätze

21. Juli 2026
PHB Neubaur, Mona - lächelnd, blauer Hintergrund (2022)

Ihre Sommertour führt Ministerin Neubaur am ersten Tag, Dienstag, 21. Juli 2026, zur Landesgartenschau Neuss, ins Neanderthal Museum mit dem angrenzenden Eiszeitlichen Wildgehege sowie zur Wasserski-Anlage in Langenfeld. Am zweiten Tag, Mittwoch, 22. Juli 2026, geht es ins Zwillbrocker Venn, wo die nördlichste Flamingo-Brutkolonie der Welt lebt, auf den nachhaltigen Hof Grothues-Potthoff in Senden und zum Halterner Stausee.

Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie

Wilde Natur, Großveranstaltungen, actionreiche Freizeitangebote, spannende Kultur und herzliche Gastgeber: All das macht das Reiseland Nordrhein-Westfalen aus. Auf ihrer Sommertour besucht Wirtschaftsministerin Mona Neubaur touristische Attraktionen im Rhein- und Münsterland. Der Tourismus ist für Nordrhein-Westfalen weiterhin ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Einer aktuellen DIW-Econ-Studie zufolge gaben Reisende 2024 rund 46 Milliarden Euro in Nordrhein-Westfalen aus. Der Tourismus sicherte damit direkt und indirekt rund 483.000 Arbeitsplätze.

Wirtschafts- und Klimaschutzministerin Mona Neubaur: „Nordrhein-Westfalen ist ein Gefühl, das man immer wieder neu entdecken kann: lebendige Städte, beeindruckende Natur, kulturelle Vielfalt und Menschen, die mit Leidenschaft Gastgeber sind. Der Tourismus verbindet wirtschaftlichen Erfolg mit Lebensqualität: Er stärkt unsere Wirtschaft, schafft Arbeitsplätze und sorgt für Wertschöpfung. Deshalb investieren wir weiter in attraktive Reiseziele, gute Infrastruktur und nachhaltige Angebote in allen Regionen unseres Landes.“

Ihre Sommertour führt Ministerin Neubaur am ersten Tag, Dienstag, 21. Juli 2026, zur Landesgartenschau Neuss, ins Neanderthal Museum mit dem angrenzenden Eiszeitlichen Wildgehege sowie zur Wasserski-Anlage in Langenfeld. Am zweiten Tag, Mittwoch, 22. Juli 2026, geht es ins Zwillbrocker Venn, wo die nördlichste Flamingo-Brutkolonie der Welt lebt, auf den nachhaltigen Hof Grothues-Potthoff in Senden und zum Halterner Stausee.

Tourismus ist starker Wirtschaftsfaktor

Bei den Übernachtungszahlen liegt Nordrhein-Westfalen erneut auf Rekordkurs: Nachdem in den vergangenen beiden Jahren bereits Höchststände erzielt wurden, verbuchte die offizielle Statistik des Statistischen Landesamts IT.NRW in den ersten vier Monaten 2026 ein weiteres Plus: So kamen die meldepflichtigen Betriebe mit mindestens zehn Betten oder zehn Stellplätzen auf 7,5 Millionen Gäste und 16,5 Millionen Übernachtungen. Bei den Gästen entsprach das einem Zuwachs von 7,1 Prozent, bei den Übernachtungen war es ein Plus von 4,6 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Vor allem bei Gästen aus dem Ausland gab es dabei ein kräftiges Wachstum. 

Dr. Heike Döll-König, Vorstandsvorsitzende des touristischen Landesverbands Tourismus NRW: „Die aktuellen Gäste- und Übernachtungszahlen zeigen, dass Nordrhein-Westfalen als Reiseziel weiter boomt. Dieses Wachstum ist zugleich ein gemeinsamer Auftrag: Angebote, Infrastruktur und Qualität müssen so weiterentwickelt werden, dass Betriebe, Gäste und Regionen langfristig davon profitieren.“ 

Rund 80 Prozent der Gäste in Nordrhein-Westfalen kommen aus Deutschland, 20 Prozent reisen aus dem Ausland an, vor allem aus den Niederlanden. Laut einer aktuellen Untersuchung zum inländischen Markt ist der Anteil der Urlaubsreisen im Vergleich zur Vor-Corona-Zeit deutlich gestiegen. Während die Zahl der Businessreisen zurückging, legten mehrtägige Urlaubsreisen zwischen 2019 und 2025 um 40 Prozent zu.

Neue Tourismusförderung von Land und EU

Auf ihrer Sommertour überreicht die Ministerin zudem zwei Förderbescheide für neue Tourismusprojekte im Land: 

  • Der touristische Landesverband erhält für das Projekt „LIMES unLIMited – Römisch-germanisches Erbe an Rhein und Lippe“ 1,2 Millionen Euro von Land und Europäischer Union aus dem EFRE/JTF-Programm NRW 2021-2027. Ziel ist, das Römer-Thema entlang von Rhein und Lippe erstmals für fast ganz Nordrhein-Westfalen aufzubereiten. Etablierte Erlebnisstätten in Xanten, Köln, Bonn, Haltern und Detmold sollen mit thematisch inszenierten Wegstrecken wie der Römer-Lippe-Route verknüpft werden. Auch andere neue Erlebnisangebote sollen an den Strecken entstehen, sodass deutlich mehr touristische Betriebe von dem Thema profitieren und neue Gäste gewinnen können als bislang.
  • Der Kreis Mettmann erhält für die nachhaltige und erlebnisorientierte Aufwertung der touristischen Schlüsselinfrastruktur des „Wandererlebnis neanderland STEIG“ eine Förderung von rund 1,1 Millionen Euro aus Mitteln von Land und Europäischer Union aus dem EFRE/JTF-Programm NRW 2021-2027. Ziel ist, vorhandene Nachfragepotenziale im Wandertourismus zu erschließen. Dazu sind 17 individuell gestaltete STEIG-Marken an Start- und Zielorten sowie zehn Erlebnisorte mit Natur-, Kultur- und Ruheerlebnissen und ergänzender Rastinfrastruktur geplant.

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