Wiederaufbau nach dem Hochwasser: Ministerin Neubaur besucht Kläranlage in Erftstadt und Pfeifer & Langen in Euskirchen

Ministerin Neubaur: Hochwasserschutz und Resilienz stärken – zum Schutz von Menschen, Städten und Unternehmen

20. Juli 2026
jemand geht in grünen Gummistiefeln über eine Wiese

Seit der Hochwasserkatastrophe 2021 arbeiten Städte, Kommunen und Unternehmen mit Unterstützung von Bund und Land intensiv daran, ihre Krisenresilienz zu erhöhen. Besondere Bedeutung kommt dabei dem Schutz kritischer Infrastruktur zu. Ministerin Neubaur machte sich beim Erftverband in Erftstadt ein Bild vom Wiederaufbau der überfluteten Kläranlage Köttingen.

Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie

Seit der Hochwasserkatastrophe 2021 arbeiten Städte, Kommunen und Unternehmen mit Unterstützung von Bund und Land intensiv daran, ihre Krisenresilienz zu erhöhen. Besondere Bedeutung kommt dabei dem Schutz kritischer Infrastruktur zu. Wirtschafts- und Klimaschutzministerin Mona Neubaur machte sich beim Erftverband in Erftstadt ein Bild vom Wiederaufbau der überfluteten Kläranlage Köttingen. Im Anschluss besuchte sie ein Werk von Pfeifer & Langen in Euskirchen, das stark vom Hochwasser betroffen war und tauschte sich mit Unternehmensvertretern unter anderem zur Resilienzstrategie des Unternehmens aus. 

Wirtschafts- und Klimaschutzministerin Mona Neubaur: „Die Hochwasserkatastrophe im Juli 2021 hat auf dramatische Weise gezeigt, dass wir uns deutlich intensiver auf Extremwettereignisse vorbereiten müssen. Gerade hier entlang der Erft waren die Schäden und die Zerstörung der Wasserkraft unfassbar groß. Mein höchster Respekt gilt allen, die mit großem Einsatz den Wiederaufbau geschafft und die Produktion wiederaufgenommen haben. Menschen, Land, Kommunen und Unternehmen haben den Wiederaufbau mit großem Einsatz vorangetrieben. Wir dürfen hier nicht lockerlassen und müssen weiter entschlossen in Vorsorge und Hochwasserschutz investieren, um unsere Resilienz zu stärken  zum Schutz von Menschen, von Städten, der Wirtschaft und unserer Zukunft.“ 

Die Kläranlage in Erftstadt Köttingen war eine der am stärksten vom Hochwasser betroffenen Kläranlagen in Nordrhein-Westfalen. Der Erftverband investiert beispielhaft in Hochwasserrückhaltebecken, digitale Warnsysteme und engagiert sich in interkommunalen Projekte entlang der Erft, um sich für künftige Extremwetterereignisse besser zu wappnen.  

Auch das zuckerproduzierende Unternehmen Pfeifer & Langen war massiv von der Hochwasserkatastrophe im Jahr 2021 betroffen. Mit Unterstützung des Landes sind die Schäden mittlerweile beseitigt. Ein Schwerpunkt der Investitionen vor Ort ist die Steigerung der Energieeffizienz durch Nutzung von Abwärme. 

Das Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie hat die von den Starkregenereignissen 2021 betroffenen Unternehmen beim Wiederaufbau unterstützt – unter anderem mit Hilfen aus Bundesmitteln für flutbedingte Sachschäden sowie zum Ausgleich von Einkommenseinbußen. Bei der zuständigen NRW.BANK wurden insgesamt 1.780 Anträge auf Wiederaufbauhilfe von Unternehmen eingereicht. Bislang wurden Fördermittel in Höhe von knapp 400 Millionen Euro bewilligt. 

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